Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Brasilien-Coach Carlos Dunga redet sich an der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Paraguay um Kopf und Kragen. Bild: JORGE ADORNO/REUTERS

Brasilien-Trainer Dunga hat nach rassistischer Äusserung einen Shitstorm am Hals und muss sich entschuldigen

Carlos Dunga äusserte sich auf einer Pressekonferenz der Copa América unglücklich über afrikanischstämmige Brasilianer. Nach einer Wutwelle im Internet hat sich der Trainer der Seleção bereits offiziell entschuldigt.

27.06.15, 10:41 27.06.15, 14:11

Ein Artikel von

Ein polemischer Vergleich von Brasiliens Fussball-Nationaltrainer Carlos Dunga hat einen Shitstorm in den sozialen Netzwerken ausgelöst. «Ich habe ja schon das Gefühl, dass ich afrikanischstämmig sei, so wie ich es abkriege und es gern habe, einzustecken», hatte der 51-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem Viertelfinale der Copa América gegen Paraguay gesagt. Vor allem Afrobrasilianer machten wegen der vermeintlich rassendiskriminierenden Äusserung ihrem Unmut Luft.

Dunga sah sich deshalb gezwungen, auf der Homepage des brasilianischen Verbandes CBF Abbitte zu leisten. «Ich möchte mich bei allen entschuldigen, die sich von meiner Erklärung zu afrikanischen Vorfahren angegriffen fühlen. Die Art und Weise, wie ich mich ausgedrückt habe, spiegelt nicht meine Gefühle und Meinung wider», hiess es in einem kurzen Kommuniqué.

Dunga hatte sich den Fehltritt erlaubt, als er die aktuelle «Seleção» mit derjenigen aus seiner aktiven Zeit vergleichen sollte. «Selbst wenn du gewinnst, kannst du es nicht allen recht machen», sagte der Weltmeister-Kapitän von 1994 im Anschluss. (psk/sid)

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

So feiert Bern seine YB-Meisterhelden

In Bern haben am Pfingstsonntag Zehntausende den ersten YB-Meistertitel seit 32 Jahren gefeiert. Nach einem Umzug durch die Stadt ging das Volksfest am Abend im vollbesetzten Stade de Suisse weiter.

Bereits am frühen Sonntagnachmittag waren weit über 20'000 Fans der Berner Young Boys im gelben Meistershirt auf den Bundesplatz geströmt. Bald mussten zwei der drei Zugänge wegen zu grossen Andrangs gesperrt werden. Tausende standen bis weit in die Bundesgasse - unter ihnen viele Familien mit Kindern.

Jubel und «Schwizermeischter»-Gesänge brandeten auf, bevor jeder Spieler und die Mitglieder von Trainerstaff und sportlicher Leitung einzeln auf die Bühne gerufen und mit einer Welle beehrt …

Artikel lesen