Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kurios! Nordirische Topklubs geben Verpflichtung des gleichen Spielers bekannt

30.06.17, 15:46 30.06.17, 17:16


Kaputte Faxgeräte, geplatzte Verträge, fehlende Unterschriften – das Transferfenster hat schon so manch kuriose Geschichte geschrieben. Wie im falschen Film sind sich gestern wohl auch die beiden nordirischen Top Klubs Linfield FC (1. Rang) und Crusaders FC (2. Rang) vorgekommen. Die beiden Erstligisten haben am späten Abend fast zeitgleich die Verpflichtung des genau gleichen Spielers bekannt gegeben.

Um 23.33 Uhr vermeldete Linfield, das gerade in der Champions-League-Qualifikation um den Einzug in die zweite Runde kämpft, über Twitter freudig die Verpflichtung von Josh Robinson. 59 Minuten später verkündeten die Crusaders auf Twitter die Rückkehr Robinsons, der schon von 2012 bis 2016 beim sechsfachen Meister Nordirland gespielt hat.

Via Pressemitteilung veröffentlichten beide Klubs sogar Vertragsdetails: Laut Linfield-Boss Healy «stimmte Robinson einem Dreijahresvertrag zu». Die Crusaders hingegen vermeldeten einen Vierjahresvertrag: «Es war ein sehr einfacher Deal.» Robinson sei froh froh, «am 9. Juni wieder hier zu sein».

Der heiss begehrte Innenverteidiger Robinson spielte zuletzt bei York City in der englischen National League. Nach dem Abstieg in die Sechstklassigkeit machte er sich auf die Suche nach einem neuen Klub.

Wohin der 24-jährige Nordire nun wechselt, ist noch unklar. Selbst York City ist ratlos. «Ich kann bestätigen, dass Josh Robinson den Klub verlassen wird», sagte ein Sprecher des Klubs zu Sky Sports News HQ. «Aber wir wissen nicht genau, welchem Klub er sich angeschlossen hat. Um auf der sicheren Seite zu bleiben, müssen wir die ‹Don't know›-Option ziehen.»

Ein Nachspiel wird der Transfer-Wirrwarr auf jeden Fall haben. Der nordirische Fussball-Verband IFA hat nämlich eine Untersuchung angekündigt. Robinson selbst scheint sich entschieden zu haben. Er soll gesichtet worden sein, wie er sich im Trikot des Meisters Linfield fotografieren liess. (pre)

Super-Transfers, die (leider) nie zustande kamen

Video: Angelina Graf

Alles rund ums Transferwesen

Strippenzieher der Mega-Transfers – das sind die mächtigsten Berater der Welt

Bosman lehnt zwei Millionen ab und revolutioniert den Weltfussball

So funktioniert's: Die 5 Schritte, wie ein Transfer-Gerücht entsteht

Für den Rekordtransfer ist er verantwortlich. Aber wie gut kennst du Paul Pogba wirklich?

Kehrtwende im Transfer-Irrsinn: China will «Geld verbrennen» im Fussball stoppen

Financial Fairplay, Third-Party-Ownership und Co. – was hinter den Fussball-Fachbegriffen steckt und wie die Verbände den Beratern die Macht wieder entreissen wollen

Douglas beim FC Barcelona: Ein 5,5-Millionen-Euro-Mann, der geholt wurde, um nicht zu spielen

Die Chronologie der Ronaldo-Wechsel-Saga – wie ein Gerücht plötzlich Fakt wurde

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hayek1902 30.06.2017 19:24
    Highlight Wenn man es mit dem zweigleisig Fahren auf Twitter etwas übrrtrieben hat und die Freunde und Familie zu 2 Hochzeiten eingeladen werden...
    6 0 Melden
  • Avalanche89 30.06.2017 18:06
    Highlight Ganz gute story🙈 Der gute Mann wird sich erklären müssen.
    8 0 Melden

Aus der Provinz zurück ins Rampenlicht: Xherdan Shaqiri ist jetzt Liverpooler

Xherdan Shaqiri vollzieht innerhalb von England einen bemerkenswerten Wechsel. Premier-League-Absteiger Stoke City einigt sich mit dem FC Liverpool auf einen 17-Millionen-Franken-Deal.

Der nächste Profi mit Super-League-Erfahrung nach der Liga-Attraktion Mohamed Salah (ex Basel) betritt ein schwieriges Pflaster. Die Erwartungen beim Finalisten der letzten Champions-League-Saison sind um ein Vielfaches höher als in Stoke-on-Trent. Dem FC Liverpool folgen rund um den Globus mehrere 10 Millionen Anhänger.

Shaqiri wird bei Liverpool mit der Rückennummer 23 spielen – so wie auch in der Schweizer Nationalmannschaft.

Jürgen Klopp dirigiert in Anfield einen Klub, der im letzten …

Artikel lesen