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Switzerland's goalkeeper Roman Buerki during the 2018 Fifa World Cup Russia group B qualification soccer match between Andorra and Switzerland in the Estadi Nacional in Andorra La Vella, Andorra, on Monday, October 10, 2016. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Allein auf weiter Flur: Bürki war gegen Andorra arbeitslos. Bild: KEYSTONE

Bürki: Erst Erfrierungsgefahr, dann kalt erwischt und am Schluss ab ins Eisbad

Armer Roman Bürki! Da darf er endlich wieder einmal das Nati-Tor hüten, aber eine Gelegenheit, sein Können unter Beweis zu stellen, erhält er beim 2:1-Sieg in Andorra nicht. Da überrascht eine Aussage Bürkis nach der Partie umso mehr …



90 Minuten lang arbeitslos, weit vor dem eigenen Tor herum stehend, auf Rückpässe wartend: So sieht der Arbeitseinsatz von Roman Bürki in seinem 6. Länderspiel aus. Gegen Andorra darf der Münsinger die Nummer 1 Yann Sommer ersetzen.

Es ist eine undankbare Aufgabe, denn wahrscheinlich hätte die Schweiz auch mit ihrer Nummer 79 im Tor gewonnen. Offensiv inexistent ist der Gegner, der dann in der 90. Minute durch ein Traumtor von Alex Martinez plötzlich doch noch zu einem Treffer kommt wie vor 2016 Jahren die Jungfrau zum Kind.

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Martinez' Riesenkiste. Video: streamable

«Man darf dieses Gegentor nicht zu ernst nehmen»

«Wenn du das Spiel machen musst, gefühlte 90 Prozent Ballbesitz hast und dann so ein Sonntagsschuss ins Tor geht, dann ist das immer dumm», nervt sich Bürki im SRF-Interview. Gleichzeitig beschwichtigt er: «Man darf dieses Gegentor nicht zu ernst nehmen. Das Wichtigste sind die drei Punkte.» Er denke, dass auch andere Gegner in Andorra Probleme haben werden, prophezeit Bürki nach dem zähen Spiel ohne viele Torchancen.

Der Goalie von Borussia Dortmund verblüfft danach mit einer Aussage nicht nur SRF-Mann Paddy Kälin: Als dieser Bürki darauf anspricht, ob er nach seinem gefühlt arbeitslosen Abend nun ein warmes Bad nehme, antwortet Bürki: «Nein, der Fokus lag trotzdem auf dem Spiel, das Adrenalin war da. Also werde ich ein Eisbad nehmen.» Bürki muss selber grinsen und Kälin staunt: «Ein Eisbad?!» Der Keeper cool: «Ja. Es ist gut für die Durchblutung und sorgt so für eine schnelle Regeneration.» (ram)

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epa05136944 Winter swimming enthusiasts take a bath in the cold waters of a lake at the Victory Park in St. Petersburg, 31 January 2016, during the usual weekend ice-swimming session.  EPA/ANATOLY MALTSEV

Blick in die Schweizer Kabine in Andorra. Bild: ANATOLY MALTSEV/EPA/KEYSTONE

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