Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Advertisement

Allein auf weiter Flur: Bürki war gegen Andorra arbeitslos. Bild: KEYSTONE

Bürki: Erst Erfrierungsgefahr, dann kalt erwischt und am Schluss ab ins Eisbad

Armer Roman Bürki! Da darf er endlich wieder einmal das Nati-Tor hüten, aber eine Gelegenheit, sein Können unter Beweis zu stellen, erhält er beim 2:1-Sieg in Andorra nicht. Da überrascht eine Aussage Bürkis nach der Partie umso mehr …

11.10.16, 08:14 11.10.16, 08:38


90 Minuten lang arbeitslos, weit vor dem eigenen Tor herum stehend, auf Rückpässe wartend: So sieht der Arbeitseinsatz von Roman Bürki in seinem 6. Länderspiel aus. Gegen Andorra darf der Münsinger die Nummer 1 Yann Sommer ersetzen.

Es ist eine undankbare Aufgabe, denn wahrscheinlich hätte die Schweiz auch mit ihrer Nummer 79 im Tor gewonnen. Offensiv inexistent ist der Gegner, der dann in der 90. Minute durch ein Traumtor von Alex Martinez plötzlich doch noch zu einem Treffer kommt wie vor 2016 Jahren die Jungfrau zum Kind.

Martinez' Riesenkiste. Video: streamable

«Man darf dieses Gegentor nicht zu ernst nehmen»

«Wenn du das Spiel machen musst, gefühlte 90 Prozent Ballbesitz hast und dann so ein Sonntagsschuss ins Tor geht, dann ist das immer dumm», nervt sich Bürki im SRF-Interview. Gleichzeitig beschwichtigt er: «Man darf dieses Gegentor nicht zu ernst nehmen. Das Wichtigste sind die drei Punkte.» Er denke, dass auch andere Gegner in Andorra Probleme haben werden, prophezeit Bürki nach dem zähen Spiel ohne viele Torchancen.

Der Goalie von Borussia Dortmund verblüfft danach mit einer Aussage nicht nur SRF-Mann Paddy Kälin: Als dieser Bürki darauf anspricht, ob er nach seinem gefühlt arbeitslosen Abend nun ein warmes Bad nehme, antwortet Bürki: «Nein, der Fokus lag trotzdem auf dem Spiel, das Adrenalin war da. Also werde ich ein Eisbad nehmen.» Bürki muss selber grinsen und Kälin staunt: «Ein Eisbad?!» Der Keeper cool: «Ja. Es ist gut für die Durchblutung und sorgt so für eine schnelle Regeneration.» (ram)

Exklusiv!

Blick in die Schweizer Kabine in Andorra. Bild: ANATOLY MALTSEV/EPA/KEYSTONE

Die Noten der Schweizer Spieler

18.06.1994: Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

11.07.1966: Die «Nacht von Sheffield», der grösste Skandal der Schweizer Fussballgeschichte

13.11.1991: Weil die Schweizer Nati in der «Hölle von Bukarest» auf 0:0 spielt, vergeigt sie die EM-Qualifikation im letzten Moment doch noch

28.03.2001: Alex Frei macht Kubilay Türkyilmaz vergessen und sorgt dafür, dass Andy Egli einfach mal die Klappe halten muss

07.03.2007: Johann Vogel droht Köbi Kuhn, in den Flieger zu steigen, um ihm «eins zu tätschen»

25.03.1998: Bei seinem Debüt führt Gilbert Gress die Nati gegen England fast zum Sieg – dann patzt sein Lieblingsgoalie

29.02.2012: Ausgerechnet gegen die Schweiz erzielt Lionel Messi seinen ersten Nati-Hattrick

Wie die Schweiz sich für die Fussball-WM 1998 bewarb – und total blamierte

27 zeitlose Klassiker: Die  schönsten Tore der Schweizer Nati

10.09.2008: Luxemburgerli vernaschen? Denkste! – Die Schweizer Nati kassiert die bitterste Niederlage ihrer Geschichte

12.10.2012: Ottmar Hitzfeld zeigt dem Schiedsrichter den Stinkefinger und macht sich danach mit faulen Ausflüchten lächerlich

24.04.1996: Das Ende der kurzen Ära von Nati-Trainer Artur Jorge beginnt ausgerechnet mit einem Sieg

Die Nati der Vergessenen – 11 Schweizer, deren Karriere ganz anders verlief als erhofft

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Matchwinner Shaqiri zur Wende gegen Serbien: «Haben Moral gezeigt und verdient gewonnen»

Die Schweiz steht vor der Qualifikation für die WM-Achtelfinals. Dank Toren von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri schafft sie im zweiten Gruppenspiel in Kaliningrad gegen Serbien nach der Pause die Wende und siegt 2:1. Am Mittwoch reicht gegen Costa Rica ein Remis. Die Stimmen zum Spiel.

Artikel lesen