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RIO DE JANEIRO, BRAZIL - JULY 13:  UEFA President Michel Platini looks on prior to the 2014 FIFA World Cup Brazil Final match between Germany and Argentina at Maracana on July 13, 2014 in Rio de Janeiro, Brazil.  (Photo by Robert Cianflone/Getty Images)

Als Fussballer genial, als UEFA-Präsident offensichtlich weniger. Bild: Getty Images South America

UEFA-Präsident wehrt sich

Platini weiterhin für WM in Russland und Katar

Ungeachtet der politischen Spannungen und Korruptionsvorwürfe hat sich UEFA-Präsident Michel Platini für Russland und Katar als Gastgeber der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 positioniert.

«Ich habe mit Katar und Russland Länder ausgesucht, die noch nie in den Genuss einer WM-Austragung gekommen sind. Im Blick auf die Entwicklung des Fussballs war das der richtige Entscheid», sagte der Franzose der «Welt am Sonntag».

UEFA President Michel Platini is seen before the draw for the 2014/2015 UEFA Europa League soccer competition at Monaco's Grimaldi Forum in Monte Carlo August 29, 2014.    REUTERS/Eric Gaillard (MONACO  - Tags: SPORT SOCCER)

UEFA Präsident Michel Platini steht mit seinem Entscheid pro Katar und Russland in der Kritik. Bild: ERIC GAILLARD/REUTERS

«Komplett glücklich über den Entscheid» 

Die im Zuge des Ukraine-Konflikts geäusserten Forderungen, Russland die WM wegzunehmen oder das Turnier zu boykottieren, lehnte Platini ab.

FIFA president Joseph Blatter (L) talks to UEFA president Michel Platini during the 64th FIFA congress on June 11, 2014 in Sao Paulo, on the eve of the opening match of the 2014 FIFA World Cup in Brazil.     AFP PHOTO / FABRICE COFFRINI

Platini hat kürzlich bekanntgegeben, dass er nicht für die Wahl des FIFA-Präsidiums antreten wird. Sepp Blatter wird es sicher freuen. Bild: AFP

Was Katar betrifft, sei er «komplett glücklich» damit, dass er dem Emirat seine Stimme gegeben habe. Niemand habe ihn gebeten, dies zu tun. «Das war mein Entscheid.»

Der UEFA-Chef war in die Kritik geraten, nachdem bekanntgeworden war, dass er sich vor der Abstimmung im Dezember 2010 zu einem Essen im Élysée-Palast mit dem damaligen französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy und dem Emir von Katar getroffen hatte. (si/dpa/syl)



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