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Der Zuercher Alban Pnishi, oben, im Duell mit Basels Marek Suchy im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem Grasshopper Club Zuerich im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Samstag, 18. Maerz, 2017. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Für einmal sind die Hoppers dem FCB überlegen – in gewissen Statistiken. Bild: KEYSTONE

In dieser Statistik liegen die Grasshoppers deutlich vor dem FC Basel

Viele Statistiken dürfte es nicht geben, in denen die Grasshoppers vor Liga-Dominator Basel liegen. Die Swiss Football League hat aber eine gefunden, in der GC sogar die ganze Liga anführt.



Die Swiss Football League hat in der Statistik-Kiste gewühlt und eine Analyse darüber veröffentlicht, wie viele und welche Spieler die Klubs im bisherigen Saisonverlauf eingesetzt haben. Zudem zeigen sie auf, wie viele dieser Spieler Eigengewächse der jeweiligen Clubs sind und wie gross der Anteil der U21-Spieler ist. Wir haben für euch die interessantesten Ergebnisse herausgepickt.

GC setzt am meisten Spieler ein

Der Grasshopper Club Zürich hat in der ganzen Super League klar die meisten Spieler eingesetzt. Mit 32 eingesetzten Akteuren liefen im bisherigen Saisonverlauf drei Spieler mehr auf als beim zweitplatzierten YB. Ob das jetzt der Grund oder die Konsequenz der anhaltenden Krise bei den Stadtzürchern ist, ist wie die Frage nach dem Huhn oder Ei. Das konstanteste Team der Liga ist indes der FC Luzern. Die Zentralschweizer setzten bislang immer auf die gleichen 24 Spieler.

Anzahl eingesetzte Spieler im bisherigen Saisonverlauf

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sfl, watson, infogr.am

In der Challenge League mahnt Chiasso an die Grasshoppers. Wie GC haben sie klar die meisten Spieler der Liga eingesetzt. Ebenfalls wie die Zürcher können die Tessiner dabei den grössten Anteil an jungen Eigengewächsen vorweisen. Aber – und damit gleich die nächste Parallele zu den Hoppers – dennoch oder vielleicht auch deshalb dümpelt Chiasso schon die ganze Saison in den unteren Regionen der Tabelle herum.

Bei GC ist die Jugend Trumpf

Auch bei den eingesetzten Junioren führt GC die Statistik an. Zwölf ihrer 32 eingesetzten Spieler waren Eigengewächse unter 21 Jahren – das ist ein Anteil von 38 Prozent und damit klarer Bestwert in der Liga. Auf dem zweiten Platz folgt Thun mit 27 Prozent, knapp vor dem FC Luzern mit 25 Prozent. Schlusslicht in dieser Statistik ist der FC Lugano. Die Tessiner setzten nur ein junges Eigengewächs ein. Der FC Basel ist ebenfalls am unteren Ende zu finden.

Anteil der eingesetzten Junioren in Prozent

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So gross ist der Anteil der U21-Spieler in den Kadern der Super-League-Klubs. sfl, watson, infogr.am

FCB setzt auf fremde Spieler

Die Mehrheit der Spieler des voraussichtlichen Meisters FC Basel stammt nicht aus der eigenen Jugend. 62 Prozent der bisher eingesetzten Spieler beim FCB sind sogenannte non «Home Trained Players». Ganz anders sieht das beim FC Thun aus. Nur zwei der Akteure, die bislang für die Berner Oberländer aufgelaufen sind, stammen nicht aus dem lokalen Nachwuchs.

Prozentsatz lokal ausgebildete Spieler

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So gross ist der Anteil von Eigengewächsen bei den Klubs. sfl, watson, infogr.am

Mike Gomes, die Ausnahme

In der Super League und der Challenge League haben bislang nur sechs Spieler keine einzige Spielminute verpasst. Mit Andris Vanins (FCZ), Anton Mitryushkin (Sion), Yvon Mvogo (YB), Laurent Walthert (Xamax) und Steven Deana (FC Wil) sind fünf davon Torhüter. Mike Gomes, Verteidiger bei Neuchâtel Xamax, ist der einzige Feldspieler, dem das ebenfalls gelang.

Neuenburgs Mike Gomes, links, spielt um den Ball gegen Zuerichs Kay Voser, rechts, im Challenge League Fussballspiel zwischen dem FC Zuerich und Neuchatel Xamax FCS im Letzigrund, am Montag, 13. Februar 2017 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Der einzige Feldspieler, der bisher keine Spielminute verpasste. Bild: KEYSTONE

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Yes. 29.03.2017 19:26
    Highlight Highlight Das liegt daran, dass Tami häufig blutjunge Spieler in der Startelf aufstellte, die er dann nach wenigen Teileinsätzen für Monate wieder in die U21 verbannte, nur um das Prozedere mit einem nächsten, noch jüngeren Spieler zu wiederholen. Beispiele: Giorgev, Pusic, Zesiger, Sherko, Bajrami, etc.
    31 4 Melden
  • Cpt Halibut 29.03.2017 18:53
    Highlight Highlight As if anyone cared.
    13 23 Melden
  • Luca Brasi 29.03.2017 18:28
    Highlight Highlight GC setzt am meisten Spieler ein, weil sich der Trainer nicht sicher ist, welches die besten Spieler sind und deren Leistungen schwanken. Sieht man doch auch an dem Wechsel im Tor. Und GC hat sicher nicht eine Breite des Kaders wie YB oder Basel, die so viele Spieler haben, weil sie international planen.
    Natürlich ist die Jugend Trumpf. Zugegeben, GC hat eine gute Nachwuchsarbeit, aber sie müssen ja auf den Nachwuchs setzen, weil kein gestandener Spieler oder Star bei GC bleiben will (weder finanziell noch sportlich attraktiv).
    30 4 Melden

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Als Nicht-Basler kann man den FC Basel nur beneiden. Nach dem 1:7 gegen YB liegt der Verdacht zwar nahe, der Satz könnte mit Zynismus oder Sarkasmus gewürzt sein. Ist er aber nicht. Denn selbst ein 1:7, selbst eine Saison ohne Europacup und Meistertitel zwingt diesen Klub nicht in die Knie.

Gewiss, der Marktwert einzelner Spieler wird zusammensacken wie ein abgekühltes Soufflé. Die Transfererlöse werden einbrechen. Wahrscheinlich wird im Verlauf der Saison weiteres Personal ausgetauscht. …

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