Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Für einmal sind die Hoppers dem FCB überlegen – in gewissen Statistiken. Bild: KEYSTONE

In dieser Statistik liegen die Grasshoppers deutlich vor dem FC Basel

Viele Statistiken dürfte es nicht geben, in denen die Grasshoppers vor Liga-Dominator Basel liegen. Die Swiss Football League hat aber eine gefunden, in der GC sogar die ganze Liga anführt.

29.03.17, 17:51 30.03.17, 08:50
Adrian Bürgler
Adrian Bürgler

Die Swiss Football League hat in der Statistik-Kiste gewühlt und eine Analyse darüber veröffentlicht, wie viele und welche Spieler die Klubs im bisherigen Saisonverlauf eingesetzt haben. Zudem zeigen sie auf, wie viele dieser Spieler Eigengewächse der jeweiligen Clubs sind und wie gross der Anteil der U21-Spieler ist. Wir haben für euch die interessantesten Ergebnisse herausgepickt.

GC setzt am meisten Spieler ein

Der Grasshopper Club Zürich hat in der ganzen Super League klar die meisten Spieler eingesetzt. Mit 32 eingesetzten Akteuren liefen im bisherigen Saisonverlauf drei Spieler mehr auf als beim zweitplatzierten YB. Ob das jetzt der Grund oder die Konsequenz der anhaltenden Krise bei den Stadtzürchern ist, ist wie die Frage nach dem Huhn oder Ei. Das konstanteste Team der Liga ist indes der FC Luzern. Die Zentralschweizer setzten bislang immer auf die gleichen 24 Spieler.

Anzahl eingesetzte Spieler im bisherigen Saisonverlauf

sfl, watson, infogr.am

In der Challenge League mahnt Chiasso an die Grasshoppers. Wie GC haben sie klar die meisten Spieler der Liga eingesetzt. Ebenfalls wie die Zürcher können die Tessiner dabei den grössten Anteil an jungen Eigengewächsen vorweisen. Aber – und damit gleich die nächste Parallele zu den Hoppers – dennoch oder vielleicht auch deshalb dümpelt Chiasso schon die ganze Saison in den unteren Regionen der Tabelle herum.

Bei GC ist die Jugend Trumpf

Auch bei den eingesetzten Junioren führt GC die Statistik an. Zwölf ihrer 32 eingesetzten Spieler waren Eigengewächse unter 21 Jahren – das ist ein Anteil von 38 Prozent und damit klarer Bestwert in der Liga. Auf dem zweiten Platz folgt Thun mit 27 Prozent, knapp vor dem FC Luzern mit 25 Prozent. Schlusslicht in dieser Statistik ist der FC Lugano. Die Tessiner setzten nur ein junges Eigengewächs ein. Der FC Basel ist ebenfalls am unteren Ende zu finden.

Anteil der eingesetzten Junioren in Prozent

So gross ist der Anteil der U21-Spieler in den Kadern der Super-League-Klubs. sfl, watson, infogr.am

FCB setzt auf fremde Spieler

Die Mehrheit der Spieler des voraussichtlichen Meisters FC Basel stammt nicht aus der eigenen Jugend. 62 Prozent der bisher eingesetzten Spieler beim FCB sind sogenannte non «Home Trained Players». Ganz anders sieht das beim FC Thun aus. Nur zwei der Akteure, die bislang für die Berner Oberländer aufgelaufen sind, stammen nicht aus dem lokalen Nachwuchs.

Prozentsatz lokal ausgebildete Spieler

So gross ist der Anteil von Eigengewächsen bei den Klubs. sfl, watson, infogr.am

Mike Gomes, die Ausnahme

In der Super League und der Challenge League haben bislang nur sechs Spieler keine einzige Spielminute verpasst. Mit Andris Vanins (FCZ), Anton Mitryushkin (Sion), Yvon Mvogo (YB), Laurent Walthert (Xamax) und Steven Deana (FC Wil) sind fünf davon Torhüter. Mike Gomes, Verteidiger bei Neuchâtel Xamax, ist der einzige Feldspieler, dem das ebenfalls gelang.

Der einzige Feldspieler, der bisher keine Spielminute verpasste. Bild: KEYSTONE

Rekorde in der Schweizer Super League

Super League

Sprint-Sieg im Bingo! Bertone verhilft mit sprachlicher Doublette unserem User zum Erfolg

Diese Wädli gehören dem Super-League-Spieler, dessen Marktwert sich in einem Jahr um 3900 Prozent gesteigert hat

Willkommen (zurück) in der Super League! Die wichtigsten Zuzüge der 10 Klubs

Traum-TV-Vertrag für die Super League: Unser Klubfussball wird vergoldet

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
11
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Yes. 29.03.2017 19:26
    Highlight Das liegt daran, dass Tami häufig blutjunge Spieler in der Startelf aufstellte, die er dann nach wenigen Teileinsätzen für Monate wieder in die U21 verbannte, nur um das Prozedere mit einem nächsten, noch jüngeren Spieler zu wiederholen. Beispiele: Giorgev, Pusic, Zesiger, Sherko, Bajrami, etc.
    31 4 Melden
  • Cpt Halibut 29.03.2017 18:53
    Highlight As if anyone cared.
    13 23 Melden
  • Luca Brasi 29.03.2017 18:28
    Highlight GC setzt am meisten Spieler ein, weil sich der Trainer nicht sicher ist, welches die besten Spieler sind und deren Leistungen schwanken. Sieht man doch auch an dem Wechsel im Tor. Und GC hat sicher nicht eine Breite des Kaders wie YB oder Basel, die so viele Spieler haben, weil sie international planen.
    Natürlich ist die Jugend Trumpf. Zugegeben, GC hat eine gute Nachwuchsarbeit, aber sie müssen ja auf den Nachwuchs setzen, weil kein gestandener Spieler oder Star bei GC bleiben will (weder finanziell noch sportlich attraktiv).
    30 4 Melden
  • Nosgar 29.03.2017 18:23
    Highlight Basel sollte die Nachwuchs-Statistik zu denken geben.
    50 6 Melden
    • Amboss 30.03.2017 07:12
      Highlight Wieso? Nur Loser-Vereine setzen auf Nachwuchs.
      Die Vereine, die Titel holen, kaufen sich ihr Team ganz einfach zusammen.
      Siehe Bayern (wann hatten die einen eigenen Nachwuchs-Spieler auf dem Platz)? Oder die englischen Teams: Alles zusammengekauft
      1 20 Melden
    • 's all good, man! 30.03.2017 10:55
      Highlight Das schwankt bei Basel aber auch von Saison zu Saison ziemlich. Mal sind mehr eigene Nachwuchsspieler im Kader, mal gerade ein bisschen weniger. Die Nachwuchsarbeit beim FCB ist nach wie vor herrvorragend, es können aber nicht jedes Jahr gleich viele Spieler den Sprung in die erste Mannschaft schaffen bzw sich dort dann auch noch durchsetzen.
      3 2 Melden

So feiert Bern seine YB-Meisterhelden

In Bern haben am Pfingstsonntag Zehntausende den ersten YB-Meistertitel seit 32 Jahren gefeiert. Nach einem Umzug durch die Stadt ging das Volksfest am Abend im vollbesetzten Stade de Suisse weiter.

Bereits am frühen Sonntagnachmittag waren weit über 20'000 Fans der Berner Young Boys im gelben Meistershirt auf den Bundesplatz geströmt. Bald mussten zwei der drei Zugänge wegen zu grossen Andrangs gesperrt werden. Tausende standen bis weit in die Bundesgasse - unter ihnen viele Familien mit Kindern.

Jubel und «Schwizermeischter»-Gesänge brandeten auf, bevor jeder Spieler und die Mitglieder von Trainerstaff und sportlicher Leitung einzeln auf die Bühne gerufen und mit einer Welle beehrt …

Artikel lesen