Sport

Bild: AP/AP

Bayern souverän

Erste Heimpleite für Gladbach

Bayern München startet optimal in die Rückrunde der Bundesliga und bezwingt zum Auftakt Borussia Mönchengladbach mit 2:0. Die Bayern sind seit 42 Partien ungeschlagen.

24.01.14, 22:21

Mönchengladbach hatte sich berechtigte Hoffnungen auf einen Coup machen können. Die Equipe von Taktikfuchs Lucien Favre war in der Hinrunde vor heimischem Publikum mit acht Siegen und einem Unentschieden ungeschlagen geblieben.

Die Bayern, die ohne den verletzten Franck Ribery antreten musste, übernahmen jedoch von Beginn weg das Zepter und gingen bereits in der 7. Minute durch Mario Götze, der kurz zuvor eine gute Chance vergaben hatte, in Führung. Der Ex-Dortmunder war von Thomas Müller mit einem herrlichen Pass in den Rücken der Gladbacher Verteidigung bedient worden.

Xhaka verursacht Elfmeter

In der 53. Minute erhöhte Müller per Handspenalty, verursacht durch den 90 Minuten zum Einsatz gekommenen Schweizer Internationalen Granit Xhaka, auf 2:0. Im Hinspiel war Müller vom Penaltypunkt aus an Marc-Andre ter Stegen gescheitert, diesmal behielt er die Nerven. Dass es überhaupt zum Penalty gekommen war, daran hatte Xherdan Shaqiri entscheidenden Anteil. Das Schweizer Kraftpaket leitete mit einem satten Schuss das «Tohuwabohu» im Strafraum der Gastgeber ein. In der 64. Minute schlenzte Shaqiri den Ball nur knapp am Tor vorbei, ehe er in der 79. Minute durch Arjen Robben ersetzt wurde.

Der Sieg der Münchner war verdient, dennoch wäre für Mönchengladbach mehr möglich gewesen. In der 40. Minute wehrte Bayerns Goalie Manuel Neuer einen Schuss von Max Kruse an den Pfosten. Und als er in der 64. Minute geschlagen gewesen wäre, traf Patrick Herrmann ebenfalls nur das Aluminium. Kurz danach scheiterte Raffael aus ähnlicher Position wie Götze beim 1:0. Solche Chancen müssen selbstredend genutzt werden, um gegen den Champions-League-Sieger eine Chance zu haben.

Mario Götzes 1:0 für die Bayern. GIF: Youtube/Leocassio Esportes

(fox/si)

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Das Leben als tauber Fussballprofi: «Dem Schiri sage ich, dass ich ihn nicht hören kann»

Simon Ollert hat einen Schwerbehinderten-Ausweis und verdient sein Geld als Fussballprofi. Ein Interview über peripheres Sehen, üble Beschimpfungen und die Tatsache, weshalb er mit Gehör kein besserer Spieler wäre. 

Simon, du bist Fussballprofi trotz deines Handicaps. Wärst du ein besserer Spieler, wenn du nicht taub wärst?Simon Ollert: Nein, das glaube ich nicht. Ich hab spezielle Stärken gerade durch meine Taubheit. Ich bin einzigartig – darauf kommt es im Fussball an. 

Was kannst du besser? Ich sehe mehr als andere. 

Das musst du mir erklären.Ich habe das periphere Sehen perfektioniert. Dadurch habe ich offensive Qualitäten, die mir keiner so schnell nachmachen kann. Ich bin deshalb schwer …

Artikel lesen