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Kevin Prince Boateng ist bei Schalke 04 nicht mehr erwünscht.  Bild: INA FASSBENDER/REUTERS

Nach Streit mit einem Fan: Schalke feuert Kevin Prince Boateng 

Schalke zieht Konsequenzen aus der sportlichen Krise: Manager Horst Heldt hat Kevin-Prince Boateng und Sidney Sam vorerst freigestellt. Auch Marco Höger darf nicht mehr am Spielbetrieb teilnehmen.

11.05.15, 13:59 11.05.15, 16:37


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Fussballbundesligist Schalke 04 hat einen Tag nach der 0:2-Niederlage beim 1. FC Köln die angekündigten Konsequenzen gezogen. Die «Königsblauen» stellten Kevin-Prince Boateng sowie Sidney Sam «mit sofortiger Wirkung» frei und suspendierten ausserdem Marco Höger bis einschliesslich Samstag vom Trainings- und Spielbetrieb.

Schalke muss nach nur zwei Erfolgen aus den vergangenen zwölf Spielen auf Platz sechs vor den beiden letzten Begegnungen der Saison um die Teilnahme an der Europa League bangen. Zuvor hatte die Mannschaft von Trainer Roberto di Matteo bereits die angestrebte Champions-League-Teilnahme für die kommende Saison verspielt.

Heldt hatte deshalb am Sonntag geschimpft: «Wir werden in den kommenden 14 Tagen alles genau beobachten. Wer nicht mehr mitzieht, wird das nächste Training nicht mehr erleben. Das lassen wir uns nicht mehr bieten!» Boateng soll sich nach Angaben des «Kölner Stadt-Anzeiger» auf dem Weg in den Spielertunnel im Kölner Stadion einen lautstarken Disput mit einem Fan geleistet haben.

Marco Höger wird ebenfalls suspendiert. Bild: Bongarts

Benedikt Höwedes kritisierte einige seiner Mitspieler währenddessen öffentlich: «Das war peinlich, einer Schalker Mannschaft nicht würdig», sagte der Kapitän: «Die taktische Disziplin einiger war eines Profis nicht würdig. Wenn die Marschrichtung nicht befolgt wird und jeder sein eigenes Ding macht, kann man kein Spiel gewinnen.»

Fragen nach der Zukunft von Trainer di Matteo hatte Heldt zuletzt ausweichend beantwortet: «Sowohl der Trainer als auch ich stehen in der Verantwortung», hatte er gesagt: «Aber wir werden alles nach der Saison besprechen.»

Schalke kann gegen den SC Paderborn und am 34. Spieltag beim Hamburger SV sein Minimalziel Europa League noch aus eigener Kraft erreichen.

psk/sid/dpa

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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