Sport
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Super League, 17. Runde

Aarau – Luzern 0:3
Sion – GC 20:00 Uhr ​

Die Erlösung ist bei den Innerschweizern spürbar: Mit dem Sieg in Aarau bleibt der Strich in Griffnähe. Bild: Martin Meienberger/freshfocus

Super League, 17. Runde

Verrücktes Spiel in Sion: Pa Modou sichert den Wallisern in der Nachspielzeit einen Punkt – Luzern gewinnt in Aarau

Im zweiten Spiel des Abends fallen sechs Tore. Sion kommt dabei in letzter Sekunde durch Pa Modou zum Ausgleich. Luzern kommt in Aarau dank Marco Schneuwly zu drei wichtigen Punkten im Abstiegskampf.

29.11.14, 20:06 30.11.14, 08:48

Sion – Grasshoppers: 3:3: Sion in letzter Sekunde

– Wenig spielerische Klasse, dafür viel Hektik, sechs Tore und wiederholt Pyro-Feuerwerk: Die Partie Sion gegen die Grasshoppers steht vor dem Abbruch, letztlich trennen sich die beiden Widersacher 3:3.

– Es war ein heisses Spiel – auf und neben dem Platz. In der 64. Minute unterbricht Schiedsrichter Amhof die Partie. Unbedachte GC-Fans zünden ein Pyro-Feuerwerk und nebeln das Tourbillon ein. Das Spiel wird für rund fünf Minuten unterbrochen, die Akteure auf dem Rasen in die Kabine geschickt. Die Partie steht 2:2 und auf der Kippe. In der 85. Minute wird ein Foul von Rüfli geahndet. Der Brasilianer Caio bringt GC mit 3:2 in Front. Die Zürcher stehen vor dem dritten Sieg in Serie. Doch Sion gibt nicht auf und gleicht in der 92. Minute zum 3:3 aus. Der Gambier Pa Modou trifft aus der Drehung und markiert seinen zweiten Treffer in dieser dramatischen Partie.

– Nach einer mustergültigen Kombination über die linke Flanke brachte Yoris Ravet GC in der 24. Minute in Führung. Sieben Minuten später glich der Zypriote Dimitris Christofi mit einer herrlichen Direktabnahme aus 15 Metern zum 1:1-Pausenstand aus. Auch nach der Pause fielen zwei Tore innert kurzem Abstand. Zunächst verwertete Pa Modou in der 49. Minute einen von Michael Lang verschuldeten Handspenalty zum 2:1, ehe zwei Minuten später Munas Dabbur mit seinem sechsten Saisontor abermals ausglich. Der Israeli fälschte eine Direktabnahme von Vero Salatic unhaltbar ab.

Das Spiel in Sion musste wegen Feuerwerk in der GC-Kurve unterbrochen werden. Bild: KEYSTONE

Aarau – Luzern 0:3: Lebenszeichen von Luzern

Hier geht es zum Liveticker der Partie

Luzern glückt ein erster Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Der Tabellenletzte setzt sich in Aarau mit 3:0 durch und verkürzt mit dem zweiten Saisonsieg den Rückstand zu seinen Relegationsrivalen.

– Der wieder von Spielbeginn an berücksichtigte Marco Schneuwly mit einem überlegten Kopfball in der 28. Minute, Dario Lezcano nach einem argen Fehlgriff von Aaraus Torhüter Joël Mall in der 67. Minute und der eingewechselte Ridge Mobulu schossen die Treffer für das lauf- und kampfstarke Luzern. Die Innerschweizer schöpfen damit wieder Hoffnung auf den Ligaerhalt und sorgen im Umfeld nach teils heftigen Wirren in den letzten Tagen wieder für etwas Luft.

– Marco Schneuwly grabschte nach seinem Führungstreffer ein Maskottchen aus der Hose und nahm es mit auf die Jubelrunde. Gegenüber «Teleclub» meinte der Stürmer nach dem Spiel: «Das Maskottchen gehört meinem Sohn. Ein Wunder, dass er mir es überhaupt mitgegeben hat. Es ist eigentlich sein Ein und Alles.» 

Marco Schneuwly jubelt mit seinem Maskottchen über das 1:0. Bild: Martin Meienberger/freshfocus

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    Alle Leser-Kommentare
  • Androider 30.11.2014 00:02
    Highlight 10 Johr USL! Danke für die geile Choreo im Brügglifeld! Auf 10 weitere feurige Jahre!
    2 0 Melden

«Das werde ich mein Leben lang nicht vergessen» – die Stimmen zum YB-Meistertitel 

Vom 24. Mai 1986 bis zum 28. April 2018 musste man in Bern auf einen Meistertitel der Young Boys warten. Mit einem 2:1-Sieg gegen Luzern im ausverkauften Stade de Suisse stellen die Berner den verdienten Triumph sicher.

» Hier gibt's den Liveticker der Partie zum Nachlesen.

In der 89. Minute brechen im mit 31'120 Zuschauern ausverkauften Stade de Suisse in Bern alle Dämme. Der französisch-kamerunische Stürmer Jean-Pierre Nsame trifft im Anschluss an einen Corner und der Vorlage von Guillaume Hoarau zum 2:1 und das Warten der Berner. Es ist der Beginn der grossen Partynacht in der Bundeshauptstadt.

Wenige Sekunden nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Stephan Klossner war das Terrain geflutet und überflutet …

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