Sport
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EU verlangt Millionenrückzahlungen von Barça, Real und Co.

04.07.16, 13:22


Sieben spanische Klubs, darunter Real Madrid, Barcelona und Valencia, müssen staatliche Beihilfen von zusammen mindestens 48 Millionen Euro zurückzahlen. Dies entschied die EU-Kommission.

Die finanzielle Unterstützung für den FC Barcelona, Real Madrid, Valencia, Athletic Bilbao, Osasuna, Elche und Hercules Alicante verstiesse gegen EU-Recht und hätte den Vereinen einen unfairen Vorteil verschafft, entschied die EU-Kommission. Deshalb müsse Spanien die Hilfen nunmehr zurückfordern.

Den mit 20.4 Millionen Euro grössten Brocken soll Valencia zurückgeben. Die Kommission beanstandete Bürgschaften des staatseigenen Instituto Valenciano de Finanzas, mit deren Hilfe die Vereine Valencia, Alicante und Elche trotz finanzieller Probleme an Darlehen kamen. Alicante soll deshalb 6.1 und Elche 3.7 Millionen Euro zurückerstatten.

20.4 Millionen Euro muss Valencia zurückzahlen.
Bild: EPA/EFE

Bei Real Madrid geht es um einen Grundstückstausch mit der Stadt Madrid, aus dem der Verein den Prüfern zufolge einen Vorteil von 18.4 Millionen Euro zog. «Damit wurde Real Madrid ein ungerechtfertigter Vorteil gegenüber anderen Vereinen zuteil, den der Klub jetzt zurückzahlen muss», erklärte die Behörde. Zudem habe Real Madrid wie der FC Barcelona, Athletic Bilbao und Osasuna von Steuervorteilen profitiert. Den genauen Betrag – zwischen null und fünf Millionen Euro – müsse jetzt der spanische Staat bestimmen. (sda/dpa)

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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bongalicius 04.07.2016 17:59
    Highlight Neben diesen Rückzahlungen wäre es endlich mal Zeit dass die Vereine der obersten 2 spanischen Ligen ihre Steuerschulden von insgesamt 1.5 Milliarden Euro zahlen. Der Staatskasse würde es mehr als gut tun.
    6 1 Melden
  • Valindra Valindragam 04.07.2016 14:30
    Highlight Schiesst diese EU endlich in den Wind, ausser Aussaugen und Forderungen für die eigenen Interessen stellen bringt diese Jekami Organisation eh nichts auf die Reihe! Ich bin dem lieben Gott dankbar nicht in dieser Mafia zu sein.
    10 33 Melden
    • Amboss 04.07.2016 15:57
      Highlight Ob das jetzt Sache der EU ist - keine Ahnung.
      Aber DASS interveniert wird gegen diese Bevorzugungen einzelner Vereine ist nur richtig.

      Ich weiss nicht, was du arbeitest. Aber nimm mal an, deine Firma oder die Firma, wo du angestellt bist, wird laufend übergangen bei der Vergabe von Aufträgen... Die Gemeinde, der Kanton berücksichtigt immer die Konkurrenz, obwohl ihr gleich gut und gleich günstig seid.
      Fändest du das nicht ungerecht?
      29 1 Melden
    • Fabio74 04.07.2016 16:38
      Highlight hauptsache substanzloses motzen. Wenn es ein Verstoss gegen geltendes Recht ist, greift zum Flück jemand ein. Wenn es der spanische Staat nicht tut.
      17 1 Melden
    • riqqo 04.07.2016 18:13
      Highlight @amboss: ahh, das läuft hier anders? :-) in welcher schönen welt lebst du dann? hier wird doch genau so beschissen und vetterliwirtschafft betrieben. oder du holst dir eine braune zunge, damit du «diese» aufträge bekommst.
      3 0 Melden
    • Amboss 04.07.2016 20:10
      Highlight @riqqo: Ich lebe nicht in einer rosaroten Blüemliwelt.

      Und diese EU-Intervention ist ja das kleinste Tröpfli auf den heissen Stein.
      Aber wenn man nicht beginnt zu laufen, kommt man dem Ziel auch nicht näher
      4 1 Melden

Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

Als sich Xherdan Shaqiri nach seinem 2:1 in der 90. Minute gegen Serbien dazu entschied, seine Hände zum Doppeladler zu formen, da wurde er innert Sekunden vom Helden zum Deppen. 

Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

Zum Glück, so muss man fast sagen, haben Shaqiri und Xhaka mit dem Doppeladler für einen kleinen Skandal gesorgt. Sonst, man stelle sich vor, hätten …

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