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Ghana-Spieler verlassen das Stadion im Panzerwagen. Der (angebliche) Grund für ihre Niederlage: Übermässiger Pornokonsum

Niederlagen im Fussball sind schon mit den unsinnigsten Ausreden erklärt worden. Mick Jagger kann davon – genau – ein Liedchen singen. Diese Entschuldigung aus Ghana toppt sie alle.



Nach Niederlagen können Fussballer manchmal überraschend kreativ werden, um nicht hinstehen und zugeben zu müssen: «Ja, wir waren schlechter!»

So hat der englische Coach Kenny Dalglish einst eine FA-Cup-Niederlage von Newcastle mit zu hoch aufspringenden Bällen erklärt, während Manchester-Legende Sir Alex Ferguson die grauen und somit «unsichtbaren» Trikots seiner Spieler für eine schwache Leistung verantwortlich gemacht hat.

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Das fiese, unsichtbar machende Manchester-Trikot – Hier getragen von Eric Cantona. bild: twitter/@manUtdgram

Und wir alle erinnern uns noch an Mick Jaggers unfreiwilligen medialen Auftritt an der WM 2014 in Brasilien, als der Sänger nach einer falschen Prognose über alle Landesgrenzen hinaus als Unglücksbringer abgestempelt wurde.

Doch diese Geschichte aus Ghana toppt sie alle!

«Sie verbringen ihre Nächte mit telefonieren, im Internet surfen und Pornos schauen!»

Geschäftsführer Kofi Manu

Zu viele Pornos – eine schlampige Vorbereitung

Asante Kotoko ist einer der besten Klubs in Ghana und hat im afrikanischen Pendant zur Champions League gerade ein wichtiges Spiel gegen Underdog EL Eulma verloren. Aus Angst vor Racheaktionen der Fans haben die Spieler das Stadion in einem gepanzerten Wagen verlassen.

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bild: thesportbible

Kotoko muss sich in der Folge einiges an Kritik anhören. Geschäftsführer Kofi Manu kocht vor Wut – und weiss gegenüber dem Radio Sikka FM genau, wieso der Klub verloren hat: «Diese Spieler schlafen nicht. Ich sage es Ihnen, sie schlafen nicht! Die Tatsache, dass sie im Bett sind, heisst noch lange nicht, dass sie schlafen. Sie verbringen ihre Nächte mit telefonieren, im Internet surfen und Pornos schauen!»

Was für eine schlampige Vorbereitung – im wahrsten Sinne des Wortes. Sollte sie denn tatsächlich stimmen. Zweifel an dieser Geschichte will Manu allerdings gar nicht erst aufkommen lassen: «Gehen Sie und holen Sie einen Arzt, der die Spieler untersuchen soll. Er wird es Ihnen bestätigen!»

Alles klar.

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