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L'arbitre Pascal Erlachner avertit d'un carton jaune le joueur vaudois Adriano De Pierro, gauche, lors de la rencontre de football de Super League entre le FC Lausanne-Sport, LS, et FC Basel 1893, ce dimanche 6 octobre 2013 au stade Olympique de la Pontaise a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Super-League-Schiedsrichter Pascal Erlachner bekennt sich als schwul. Bild: KEYSTONE

«Schwul, na und?» – Erster Schweizer Super-League-Schiri outet sich

Der 37-jährige Spitzen-Schiedsrichter Pascal Erlachner bekennt sich als schwul. Er will damit eine «überfällige Diskussion» auslösen. 

10.12.17, 04:19 10.12.17, 09:26


Es ist das erste Outing im Schweizer Profi-Fussball.

Der aktive Super-League-Schiedsrichter Pascal Erlachner bekennt sich offen zu seiner Homosexualität. «Ich kann hinstehen und sagen: Ja, ich bin schwul – na und?», sagt der 37-jährige in einem Interview mit dem Sonntagsblick. Er sei reif für diesen Schritt und gespannt, was er damit auslöse.

Im Fussball sei Homosexualität immer noch ein riesengrosses Tabu. Erlachner hofft, dass er mit seinem Outing eine öffentliche Diskussion anregt. 

«Sagt mir aber jemand Schwule Sau oder Schwuchtel, gibt's Rot.»

Aber warum ist Homosexualität im Fussball immer noch derart verpönt? Schwule Fussballer hätten vielleicht Angst vor den Reaktionen der Mitspieler, vor den Fans im Stadion, den Reaktionen in Kommentar-Spalten.«Angst, dass sie vom Trainer plötzlich nicht mehr aufgestellt werden. Angst, dass ihr Outing sogar das Karriereende bedeuten könnte», sagt Erlachner weiter. 

Als Beispiel für die Schwulen-Problematik nennt er den Torjubel, bei dem sich die Spieler oftmals umarmen und sogar küssen. «Es würde wohl total falsch interpretiert werden». 

Schiedsrichter Pascal Erlachner beim Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem Grasshopper Club Zuerich und dem FC Aarau am Sonntag, 9. Februar 2014, im Letzigrund Stadion in Zuerich. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Erlachner hat seine Neigung jahrelang versteckt – auch im Fussball-Business.  Bild: KEYSTONE

Mit seinem Outing erfahren nun alle Fussballspieler von seiner Homosexualität. Was ändert sich? «Ich hoffe nicht, dass es jetzt heisst: Jetzt kommt der Erlachner! Jetzt kommt der schwule Schiri! Jetzt müssen wir anders sein.» Er wolle weder als Idol noch als schwuler Schiedsrichter gesehen werden. 

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  • 36%Mir egal, das ist seine Privatsache.
  • 3%Schwuler Schiedsrichter? Damit habe ich ein Problem.

Für Erlachner ist aber auch klar, dass er keine Schimpfwörter tolerieren wird. «Sagt mir aber jemand Schwule Sau oder Schwuchtel, gibt's Rot.» Da gebe es keine zweite Meinung. Er glaube aber nicht, dass Spieler dies tun werden

Traurig nach den Trainings

Der Super-League-Schiri, der selber in der ersten und zweiten Liga Fussball spielte, erzählt vom Druck innerhalb einer Mannschaft: «Wenn in der Garderobe jemand gesagt hat: ‹Hey, du schwuler Siech!› oder ‹Schau nicht so schwul!›, lachte ich mit und tat so, als fände ich diese Sprüche auch cool. Dabei dachte ich jeweils: ‹Pasci, sag ja nichts dazu, sonst fällst du noch auf!› Ich habe mich in der Kabine verstellt. Nach den Trainings bin ich oft sehr traurig nach Hause gekommen.»

«Vor allem als junger Teenager habe ich es mit Frauen ausprobiert, weil ich nicht wahrhaben wollte, dass ich schwul bin»

Erlachner schildert weiter, dass er seine Neigung jahrelang versteckt hat. «Die ewige Lügerei ist wahnsinnig anstrengend», sagt er. «Ich habe mich auch mit Frauen verabredet. Ich hatte sogar eine Freundin, ja. Vor allem als junger Teenager habe ich es mit Frauen ausprobiert, weil ich nicht wahrhaben wollte, dass ich schwul bin. So nach dem Motto: Vielleicht kommt es ja noch.»

Schiedsrichter-Chef: «Reaktionen nicht absehbar»

Am 21. Dezember will das Schweizer Fernsehen (SRF) laut Sonntagszeitung einen Dokumentarfilm über den Schiedsrichter, Sekundarlehrer und FDP-Gemeinderat aus Wangen bei Olten SO zeigen. Der Fussballverband will, dass die Doku erst zu Beginn der Winterpause ausgestrahlt wird, damit sich ein allfälliger Sturm von Reaktionen bis zum Rückrundenstart wieder legen kann. 

Schiedsrichter-Chef Cyril Zimmermann sagt zur Zeitung weiter: «Persönlich finde ich das Outing gut. In meiner offiziellen Position verfolge ich es aber auch kritisch, weil ich nicht weiss, ob das Fussballgeschäft dafür bereit ist. Die Reaktionen sind nicht absehbar.»

(amü)

Hat die Schweiz ein Homophobie-Problem?

Video: srf

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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47
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47Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • thunder 11.12.2017 01:06
    Highlight Who cares.
    5 0 Melden
  • rikens 10.12.2017 18:48
    Highlight „damit sich Reaktionen wieder legen können“ - „verfolge ich auch kritisch“

    warum nicht das gegenteil?

    Genau solche Aussagen, führen zu negativen Diskussionen.

    Wir sind im 2017, leute es gibt Krieg auf der Erde, das sollte das kleinste Problem auf der Erde sein, welche sexuelle richtung man(n) [ein Schiri] hat.
    16 1 Melden
    • Citation Needed 11.12.2017 01:30
      Highlight Er weiss, wovon er spricht. Diesbezüglich steckt Fussball noch tief in der Steinzeit. Umso mutiger von ihm.
      4 0 Melden
  • hockeyplayer 10.12.2017 16:49
    Highlight Guter und mutiger Schritt von ihm, schade musste er seine wahre Identität jahrelang verstecken. Bin in meinem Hockeyteam auch geoutet, ein Problem hat damit niemand. Ich denke, die CH-Fussballwelt sollte auch langsam in der heutigen Zeit ankommen.
    25 4 Melden
  • Schlafwandler 10.12.2017 16:38
    Highlight Humor hilft :) Rugby-Schiri Nigel Owens machts vor :D

    8 0 Melden
  • Lusch 10.12.2017 14:39
    Highlight Es ist traurig genug das man sich auch noch 2017 in der ach so modernen Schweiz, als Homosexueller outen muss!
    Sich dann aber als Schiri Chef hin zu stellen und verlauten zu lassen, dass dies unter Umständen zu unabsehbaren Folgen führen könnte, obwohl er persönlich das Outing gut fände, finde ich sehr sehr irritierend!
    Pascal Erlachners Homosexualität geht niemanden etwas an! Vielleicht müsste man den Stiel einmal umdrehen und in Zukunft jeden veröffentlichen der sich als Homophob zu erkennen gibt und sei es nur mit Bemerkungen wie die vom Schiri Chef Zimmermann!

    27 9 Melden
    • Gubbe 10.12.2017 18:08
      Highlight Kein Mensch muss sich outen. Einfach sich selbst sein, die Anderen werden es schon merken.
      9 9 Melden
  • sichernit 10.12.2017 14:04
    Highlight das Gute an dieser Nachricht ist, dass sie nicht interessant ist. Und das wiederum zeigt, dass es heute (mehr oder weniger) unproblematisch ist schwul oder lesbisch zu sein.
    8 17 Melden
  • Miicha 10.12.2017 13:18
    Highlight Und ich bin hereto. Dass dies überhaupt ein Thema ist, ist doch unglaublich. Niemand sollte sich outen müssen, weil es absolut egal ist, solange jemand seinen Job richtig macht.
    21 3 Melden
  • ThePower 10.12.2017 12:39
    Highlight Naja, hoffen wir mal dass ihm das Outing hilft, in Zukunft etwas weniger Mist zusammenzupfeifen😂
    12 27 Melden
  • lina910 10.12.2017 11:50
    Highlight Boah watson, die Bildunterschrift🙈 Homosexualität ist doch keine "Neigung", sondern seine sexuelle Identität..
    52 21 Melden
  • Pinhead 10.12.2017 11:34
    Highlight Dem hätte ich das niiiieee angesehen…😚
    25 40 Melden
    • Der_kleine_Teufel 10.12.2017 12:22
      Highlight Weil man es sonst gut sieht, oder was?
      16 7 Melden
    • Raembe 10.12.2017 16:56
      Highlight Gibts da ein Merkmal oder wie?!
      Zuerst denken dann schreiben.
      13 11 Melden
  • Judge Dredd 10.12.2017 11:11
    Highlight «Persönlich finde ich das Outing gut. In meiner offiziellen Position verfolge ich es aber auch kritisch, weil ich nicht weiss, ob das Fussballgeschäft dafür bereit ist. Die Reaktionen sind nicht absehbar.»

    Weil ich nicht weiss, ob das Fussballgeschäft bereit dafür ist?...

    Wofür bereit? Zu erkennen, dass wir nicht mehr in der Steinzeit leben? Dass es ein Fakt ist, dass es verschiedene sexuelle Orientierungen gibt? Dass jegliche Diskriminierung fehl am Platz ist?

    Sorry, wir leben im Jahr 2017. Wer jetzt noch nicht "bereit" ist, wird es vielleicht niemals sein.
    81 6 Melden
    • Mia_san_mia 10.12.2017 15:10
      Highlight Man muss auch nicht für alles bereit sein.
      3 42 Melden
    • Raembe 10.12.2017 16:57
      Highlight Aber für sowas schon!
      21 4 Melden
  • Lümmel 10.12.2017 11:01
    Highlight
    27 31 Melden
    • welefant 10.12.2017 12:11
      Highlight haha du geiler hund! 😵😏😬☺️
      2 3 Melden
  • Rossini 10.12.2017 10:47
    Highlight Cooler Mutmacher.
    22 6 Melden
  • Herbert Anneler 10.12.2017 10:38
    Highlight Der Outing-Hype hat bloss zur Folge, dass unsere Gesellschaft immer noch weiter sexualisiert wird. An meinem Arbeitsplatz kann ich aber nicht wählen, welche sexuelle Ausrichtung meine KollegInnen haben - aber dies ist mir auch schnuppe, denn letztlich zählen Effektivität und Effizienz im Business, und nicht die sexuelle Ausrichtung! Und es ist sowas von egal, wie ein/e Schiri gewickelt ist - Foul ist Foul, Offside ist Offside und Fairness ist Fairness. Ich ärgere mich übrigens ebenso sehr, wenn sich jemand als „bekennender Christ“ outet. Weshalb muss man Wände einziehen, wo sie unnötig sind???
    23 37 Melden
    • satyros 10.12.2017 12:01
      Highlight Heteros outen sich ständig, ohne dass man dabei gleich ans Schlafzimmer und irgendwelche versauten Spielereien denkt. Wahrscheinlich gibt es auch in Deinem auf Effizienz getrimmten Betrieb eine Kaffeepause. Und wahrscheinlich hast Du dort mal beiläufig Deine Frau oder Freundin (sorry, dass ich unterstelle, Du seist hetero) erwähnt. Schon hast Du Dich geoutet. Weil vielerorts Schwule und Lesben das nicht ganz so beiläufig machen können, bzw. das Gespräch sich dann plötzlich um ihre sexuelle Ausrichtung dreht, ist der Schritt des Schiris wichtig.
      71 7 Melden
  • Stigs 10.12.2017 10:36
    Highlight Interessiert mich gar nicht ob jemand schul ist oder nicht und ich weiss auch nicht was es mit seinem job zu tun hat. Wird er dadurch wenieger qualifiziert für das was er tut?
    15 5 Melden
  • max bruppbacher 10.12.2017 10:32
    Highlight
    ist für mich unverständlich dass es im jahr 2017 noch ganze bereiche der Gesellschaft gibt welche ganz offensichtlich hinterdem Mond im Jahr 1800 leben.. ! wie kann das sein?
    32 3 Melden
  • Caturix 10.12.2017 09:52
    Highlight Eigentlich geht uns die Sexuelle neigung jedes einzelnen nichts an. Jeder soll leben wie er will. Traurig dass einige das immer noch nicht akzeptieren.
    33 0 Melden
  • Ton 10.12.2017 09:43
    Highlight Jetzt sollen sich aber alle anderen auch als Hetero- oder Homosexuell outen! :-)
    7 28 Melden
  • sikki_nix 10.12.2017 09:36
    Highlight Wow, hätten wir jetzt 1995 wäre ich total überrascht!
    10 12 Melden
  • Passierschein A38 10.12.2017 08:28
    Highlight Sollte ja eigentlich keine Sensation sein, und ausserdem ist das ja völlig egal in seiner Funktion. Somit hoffe ich, dass die „Diskussion“ darüber aus einem „ok, gut“ besteht.
    Es ist trotzdem gut, dass dies nicht tabuisiert wird.
    180 8 Melden
    • Jol Bear 10.12.2017 10:34
      Highlight Mag alles richtig sein. Bin jedoch ziemlich sicher, dass die Reaktionen aus den Fankurven, je nach Spielverlauf, alles andere als "ok, gut" sein werden.
      30 2 Melden
    • satyros 10.12.2017 12:04
      Highlight In den wenigsten schweizer Fankurven wird "schwul" noch als Schimpfwort gebraucht.
      3 0 Melden
    • Mia_san_mia 10.12.2017 15:12
      Highlight Ja das mit den Fans wird nicht lustig. Aber selber schuld, so etwas sollte man halt für sich behalten.
      1 36 Melden
  • Redly 10.12.2017 08:27
    Highlight 2017 ist das noch eine Meldung wert? Auch die Medien tun damit so, als sei es speziell.

    Menschen haben verschiedene Neigungen. Und das ist gut so. Wir sind alle einfach Menschen. Und unsere sexuellen Interessen sind unsere Privatsache.

    Lasst die Sensationsgier weg.
    60 36 Melden
    • DomiNope 10.12.2017 08:35
      Highlight Das spezielle daran ist nicht die Tatsache, dass er schwul ist, sondern dass er der erste ist, der sich getraut es öffentlich zu machen...
      110 7 Melden
    • 's all good, man! 10.12.2017 09:28
      Highlight Ja, das ist unbedingt eine Meldung wert. Nicht, dass er schwul ist sondern eben genau deshalb, weil es im Fussball (und anderswo) ein noch immer viel zu grosses Tabu ist. Es muss darüber ein anderes Bewusstsein entstehen in unseren Köpfen und auf den Fussballplätzen dieser Welt. Es ist daher sehr wichtig und richtig, wenn sich exponierte Figuren im Fussball dem stellen und die Debatte damit nicht verstummen lassen.
      33 3 Melden
  • Cheerds 10.12.2017 07:53
    Highlight Wieso benutzt man eigentlich das Wort "outing" das assoziiert man doch automatisch mit etwas schlechtem. Oder liege ich da falsch?
    66 15 Melden
    • Vicky Widmer 10.12.2017 08:59
      Highlight Stimmt, coming out wäre eine passendere Formulierung.
      23 5 Melden
    • Ichiban 10.12.2017 09:01
      Highlight I denke das ist eine abwandlung von coming out oder coming of the closet.
      9 13 Melden
    • DerTaran 10.12.2017 10:34
      Highlight Ich finde nicht, das Outing einen negativen Ton hat.
      6 2 Melden
    • Cerulean 10.12.2017 11:34
      Highlight "Outing" ist im Englischen tatsächlich anders als im deutschen gebraucht. Dort meint "outing" in diesem Zusammenhang, dass jemand gegen seinen willen geoutet wird. Korrekterweise müsste es hier heissen "das erste Coming Out im Schweizer Fussball".
      15 1 Melden
  • Flipperli 10.12.2017 06:37
    Highlight Find ich cool 👍👏
    193 19 Melden
  • dave1771 10.12.2017 06:19
    Highlight Überraschung! *LOL*
    30 49 Melden
  • elivi 10.12.2017 05:56
    Highlight Auch mit diesem outing is mir fussball ziemlich egal. Als würde die sexuelle orientierung beeinflussen wie jemand nen ball kickt. Bei je 22 männern plus nen schiri auf dem platz, is es statistisch wahrscheinlich, dass da ca 2 homosexuell sind. Wem das neu is das omg fussballer könnten schwul sein ... Dem muss ich leider auch mitteilen das die erde rund is.
    327 35 Melden
    • Anded 10.12.2017 08:35
      Highlight Die ca. 10% beziehen sich auf die männliche Gesamrbevölkerung. Natürlich gibt es Gruppen, wo der Anteil höher ist, zB Coiffeure, Stylisten und Designer. Und es gibt Gruppen, wo es weniger als 10% sind. Vor allem wenn ein eher homophobes Klima herrscht, steigen viele schwule aus. Wie zB der Porträtierte, welcher auch ein ehemaliger Spieler ist.
      44 6 Melden
    • Datsyuk 10.12.2017 08:55
      Highlight Klar ist es Realität. Aber viele trauen sich ja eben nicht, sich mitzuteilen und verstecken ihre Sexualität. Darum ist mir das nicht egal.
      56 2 Melden
    • Vanessa_2107 10.12.2017 12:34
      Highlight Das ist für dich vielleicht normal. Für die Betroffenen ist es anscheinend aber ein ziemlich grosser und mutiger Schritt, auch in der modernen CH. Wie es scheint, denken noch lange nicht alle so "fortschrittlich" über dieses für Viele immer noch Tabuthema.
      8 0 Melden
    • Lukakus 10.12.2017 12:41
      Highlight Irgendwie war es unangenehm schmerzhaft, deinen Kommentar zu lesen.
      0 0 Melden

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