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epa06319160 Switzerland's players Fabian Frei, left, and Denis Zakaria, right, celebrate after winning the 2018 Fifa World Cup play-offs first leg soccer match Northern Ireland against Switzerland at Windsor Park, in Belfast, Northern Ireland, Britain, Thursday, November 9, 2017.  EPA/LAURENT GILLIERON

Frei (links) und Mitspieler Zakaria nach dem Sieg in Belfast. Bild: EPA/KEYSTONE

Todesfall in der Familie: Nati im Barrage-Rückspiel ohne Fabian Frei

Nationaltrainer Vladimir Petkovic muss im entscheidenden Spiel um die WM-Teilnahme gegen Nordirland auf Fabian Frei verzichten. Der Mittelfeldspieler hat das Team wegen eines Todesfalls in der Verwandtschaft verlassen.

11.11.17, 16:13 11.11.17, 17:58


Fabian Frei kann der Schweiz morgen im Barrage-Rückspiel gegen Nordirland (18.00 Uhr, im watson-Liveticker) nicht beim letzten Schritt an die WM 2018 in Russland helfen. Wegen eines Todesfalls in der Familie verzichte Nationaltrainer Vladimir Petkovic auf den Mittelfeldspieler, teilt der Schweizerische Fussballverband mit.

Frei, beim 1:0-Sieg in Belfast nach 83 Minuten eingewechselt, galt als Kandidat für die Startaufstellung anstelle von Blerim Dzemaili. Mit dem Ausfall des 28-jährigen Thurgauers dürfte die Schweizer Formation aus den gleichen elf Spielern bestehen wie am Donnerstag.

Nun rückt Behrami nach

Am späten Freitagabend sei Frei nach der Rückkehr in die Schweiz zu seiner Familie gereist, heisst es in der Mitteilung. Der Spieler habe angeboten, morgen in den Kreis des SFV zurückzukehren. Dies habe Nationaltrainer Vladimir Petkovic mit dem Hinweis, manchmal sei es wichtiger, sich auf private Dinge zu konzentrieren, dankend abgelehnt. «Wir haben im gemeinsamen Gespräch unter vier Augen dann aber entschieden, dass Fabian in dieser schweren Zeit für seine Familie da sein und im Kreise der Angehörigen bleiben soll», so Petkovic.

Petkovic verzichtete darauf, einen Ersatz nachzunominieren. Nominell rückt Valon Behrami nach. Im Hinspiel war der 76-fache Internationale, dessen Klub Udinese die sofortige Rückkehr hatte erzwingen wollen, verletzt gemeldet. In Basel wird Behrami auf dem Matchblatt geführt. Dass er auch tatsächlich eingesetzt wird, ist höchst unwahrscheinlich. (ram/sda)

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