Sport
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Super League, 25. Runde

Sion – Thun 3:0 (2:0)
Vaduz – St.Gallen 3:1 (2:0)
YB – FC Zürich 3:0 (2:0)

Le joueur valaisan Moussa Konate celebre le deuxieme but lors de la rencontre de football de Super League entre le FC Sion et le FC Thun, ce dimanche 22 mars 2015 au stade de Tourbillon a Sion. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Konaté schiesst den FC Thun mit zwei Treffern im Alleingang ab. Bild: KEYSTONE

«Selfie-Konaté» schiesst Sion zum Sieg – FCSG blamiert sich in Vaduz – FCZ geht bei YB unter

YB festigt Platz 2 dank einem ungefährdeten Heimsieg gegen Verfolger Zürich. Sion-Stürmer Moussa Konaté ist weiter in Topform: Der Senegalese schiesst die ersten zwei Tore beim 3:0-Sieg gegen Thun. Und Vaduz schlägt St.Gallen etwas überraschend mit 3:1.



Sion – Thun 3:0

Die Siegesserie des FC Sion geht weiter. Die Walliser feiern beim 3:0 gegen Thun den dritten Sieg innerhalb von acht Tagen. Matchwinner ist erneut der Senegalese Moussa Konaté.

Moussa Konaté lenkte mit seinen Saisontoren 10 und 11 bereits in der ersten Halbzeit das Spiel aus Sittener Sicht in die richtigen Bahnen. In der 24. Minute erzielte der Senegalese mit einem herrlichen Fallrückzieher das 1:0. Gefeiert hat es der Stürmer mit einem «Selfie». 

Le joueur valaisan Moussa Konate effectue un selfie avec le telephone portable du spectateur Bahrudin Ahmetaj avec derrier de gauche a droite, les joueurs valaisans Edmilson Fernandes, Daniel Follonier et Carlitos apres avoir marque le premier but lors de la rencontre de football de Super League entre le FC Sion et le FC Thun, ce dimanche 22 mars 2015 au stade de Tourbillon a Sion. (KEYSTONE/Moussa Konate)

Das Konaté-Selfie nach dem 1:0. Bild: KEYSTONE

Eine knappe Viertelstunde später traf er nach einem gekonnten Zuspiel von Daniel Follonier zum 2:0.  Auch in der zweiten Halbzeit boten sich Konaté, der am Mittwoch gegen St.Gallen einen Hattrick erzielt hatte, noch mehrere Gelegenheiten sein Torkonto weiter zu äufnen.

In der 62. Minute schoss der 21-Jährige knapp daneben, drei Minuten später verhinderte Thuns Torhüter Guillaume Faivre einen weiteren Treffer des Shootingstars der Super League. Zudem hätte Konaté in der 67. Minute einen Penalty zugesprochen erhalten müssen, nachdem er von Nicola Sutter im Strafraum von den Beinen geholt wurde. 

Les joueurs sedunois laissent eclater leur joie apres le deuxieme but devant le gardien bernois Guillaume Faivre lors de la rencontre de football de Super League entre le FC Sion et le FC Thun, ce dimanche 22 mars 2015 au stade de Tourbillon a Sion. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Thun-Goalie Faivre will gar nicht hinsehen wie die Sittener feiern. Bild: KEYSTONE

Für das 3:0 zeichnete Reto Ziegler verantwortlich. Der ehemalige Schweizer Internationale erzielte in der 74. Minute seinen ersten Treffer in der Super League. Mit dem dritten Sieg innerhalb von acht Tagen verabschiedeten sich die Walliser wohl endgültig aus dem Abstiegskampf. 

Viel eher dürfen die Sittener in Anbetracht der Qualität der Mannschaft auf die in der Tabelle unmittelbar vor ihnen liegenden Thun und St.Gallen schielen. Der Rückstand auf das viertplatzierte Thun beträgt elf Runden vor Schluss nur noch sieben Punkte.

Vaduz – St.Gallen 3:1

«Er höt» es Goal gschosse. 

Vaduz gewinnt erstmals in der Super League gegen St.Gallen. Die Liechtensteiner feiern beim 3:1 im Rheinpark einen hochverdienten Sieg. St.Gallen präsentiert sich erneut schwach. 

Im fünften Anlauf hat es für Vaduz erstmals geklappt. Nach drei Unentschieden und einer Niederlage bezwangen die Liechtensteiner erstmals in einem Super-League-Vergleich den FC St.Gallen. 

Bereits in der 17. Minute erwischte Vaduz' Captain Franz Burgmeier den St.Galler Torhüter Marcel Herzog mit einem abgefälschten Schuss. Kurz vor der Pause erzielte Florian Stahel mit dem Kopf nach einem Corner das 2:0. Und auch das 3:0 fiel im Anschluss an eine Standardsituation, wiederum traf Franz Burgmeier.

Florian Stahel von Vaduz trifft zum 2:0, gegen Torhueter Marcel Herzog von St. Gallen, im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC Vaduz und dem FC St. Gallen, am Sonntag, 22. Maerz 2015, im Rheinpark Stadion in Vaduz. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Das 2:0 für den FC Vaduz. Bild: KEYSTONE

Es war bereits der 17. Gegentreffer, den die St.Galler in der laufenden Saison im Anschluss an einen stehenden Ball kassierten. St.Gallen schaffte durch Marco Mathys zwar noch das 1:3 (73.), zu mehr reichte es dem Team von Jeff Saibene im Gegensatz zur Partie in der Vorrunde, als die Ostschweizer einen 0:3-Rückstand noch aufzuholen vermochten, aber nicht zu mehr. 

Wie bereits gegen Sion, gegen das die St.Galler unter der Woche 0:3 verloren hatten, präsentierten sich die Ostschweizer auch gegen Vaduz schwach. Einzig in der 54. Minute bekundeten die St.Galler Pech, als ihnen ein Penalty unterschlagen wurde. Der eingewechselte Dzengis Cavusevic traf zudem in der Nachspielzeit nur die Latte. 

Dejan Janjatovic, Mickael Facchinetti und Stephane Besle von St. Gallen, von links, reagieren enttaeuscht nach dem verlorenen Fussball Super League Spiel zwischen dem FC Vaduz und dem FC St. Gallen, am Sonntag, 22. Maerz 2015, im Rheinpark Stadion in Vaduz. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Hängende Köpfe bei den Ostschweizern. Bild: KEYSTONE

Vaduz belohnte sich wieder einmal mit einem Sieg, nachdem es zuletzt – trotz guter Leistungen – viermal in Folge ohne Sieg geblieben war. In der Tabelle baute das Team von Giorgio Contini den Vorsprung auf den Tabellenletzten Aarau auf sieben Punkte aus. Für die St.Galler hingegen geht die Negativserie weiter. In sieben Spielen in der Rückrunde haben die Ostschweizer nur einen Sieg gefeiert. 

YB – FC Zürich 3:0

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Die Young Boys führten bereits nach einer halben Stunde mit 2:0. Guillaume Hoarau und Leonardo Bertone trafen für die Berner. Kurz vor dem Seitenwechsel kam Hektik auf. Bei einem Rencontre an der Aussenlinie zwischen Renato Steffen und Yassine Chikhaoui verlor der FCZ-Captain die Nerven. Der Tunesier trat seinen Gegner und schlug ihm ins Gesicht. Dafür kassierte er direkt Rot.

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GIF: SRF

Der Platzverweis war gleichbedeutend mit der Vorentscheidung. Den dritten Treffer für die Berner erzielte erneut Hoarau. Der Franzose verwandelte einen Penalty, nachdem der eingewechselte Davide Chiumiento den Berner Steffen im Strafraum von den Beinen geholt hatte.

«Wenn der Kapitän das Schiff verlässt, dann brennt es», ärgerte sich FCZ-Trainer Urs Meier im «SRF». Die Rote Karte könne er nicht tolerieren. «Chikhaoui wurde gefoult und provoziert, aber er muss eine Emotionen im Griff haben.»

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