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Fast eine Milliarde Lohn für Bundesligisten: Gehälter von Fussballern in 10 Jahren um 664 Prozent gestiegen!

Profifussballer müsste man sein: In den vergangenen zehn Jahren sind die Gehälter der Kicker europaweit um 664 Prozent gestiegen. Allein die Bundesligisten zahlten fast eine Milliarde Euro – Tendenz steigend.

11.01.16, 11:23 11.01.16, 13:42

Die 18 Vereine der Fussball-Bundesliga lassen sich ihre Spieler immer mehr kosten – und ein Ende des Gehaltsanstiegs ist nicht in Sicht. Einer Analyse des Fachmagazins «Kicker» zufolge gaben die deutschen Erstligisten für die Saison 2013/2014 an Personalkosten fast 900 Millionen Euro aus.

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Die Zahlen für die vergangene Saison wird die Deutsche Fussball Liga (DFL) in Kürze veröffentlichen, bereits für die laufende Spielzeit werden Kosten von mehr als einer Milliarde Euro prognostiziert. Zum Vergleich: In der Saison 1993/1994 zahlten die Bundesligisten ihren Akteuren insgesamt noch im Schnitt 5.401 Millionen Euro (10.563 Millionen Mark) an Grundgehältern, Einsatz- sowie Punktprämien. Mittlerweile sind es an Personalkosten durchschnittlich 49.99 Millionen Euro pro Verein.

Hier rollt der Rubel besonders schnell: Manchester City und die Premier League zahlen Megagehälter.
Bild: Andrew Boyers/REUTERS

Europaweit stiegen die Kosten in diesem Zeitraum um 664 Prozent von 1.5 Milliarden Euro auf 9.856 Milliarden Euro. Dies geht aus den Bilanzen von 596 Erstligavereinen aus den 54 Mitgliedsländern der Europäischen Fussball-Union (UEFA) hervor.

Auch wenn sich der jährliche Anstieg seit der Einführung des Financial Fair Play (FFP) reduzierte, stellen die Spielergehälter noch immer 60,3 Prozent der Vereinskosten dar. (fox/mon/sid)

France Football gibt jährlich eine Liste mit den bestverdienenden Fussballern heraus. Das waren die Absahner der aktuellsten Ausgabe vom März 2015:

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    Alle Leser-Kommentare
  • cassio77 12.01.2016 00:55
    Highlight auch in der bl wird kräftig geld gewaschen, und steuern werden optimiert...
    3 0 Melden

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