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Tore schiessen kann Cavani hervorragend, als Geografielehrer hätte er wohl seine liebe Mühe. Bild: IAN LANGSDON/EPA/KEYSTONE

«Wie jedes afrikanische Team ist auch Jamaika stark» – Edinson Cavani ist mit seinem Geografie-Patzer in bester Gesellschaft

Anlässlich der Copa America hat der Stürmerstar von Uruguay sein mangelndes Wissen über Gruppengegner Jamaica unter Beweis gestellt. Doch er ist nicht der einzige Fussballer, der im Geografieunterricht einen Fensterplatz hatte.

12.06.15, 16:16


Die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien ist zwar nicht mehr allgegenwärtig, der Schweizer Nationalspieler Admir Mehmedi wird sie dennoch nie vergessen, schliesslich hatte er schreckliche Probleme, sich zu verständigen.

«Die Leute hier können nur Spanisch, deshalb ist es schwierig, mit ihnen zu kommunizieren»

War in Brasilien sprachlich überfordert: Admir Mehmedi Bild: EPA/KEYSTONE

Nicht zu vergessen ist die Mutter aller Geografie-Versprecher. Als der Deutsche Andy Möller 1992 zu Juventus Turin wechselte, sagte er zuvor in einem Interview:

 «Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien»

Thorsten Fink, der ehemalige Trainer des FC Basel, irrte sich nicht im eigentlichen Sinne, schwafelte aber auch relativ sinnfrei in der Gegend rum, als er den Trainerposten bei Apoel Nikosia übernahmt.

«Zypern ist nicht das Ende der Welt. Das ist Europa»

Wie war das schon wieder in Zypern Thorsten Fink? Bild: AP

Übrigens unterlief unserem Nati-Crack Granit Xhaka der fast identische Fehler wie Edinson Cavani im Titel. Auch er sagte vor einer Partie der Schweiz gegen Jamaika:

«Ich kenne Jamaika nicht. Aber wir wissen ja, dass Afrikaner viel laufen und physisch sehr stark sind»

Granit Xhaka hat sich in dieser Aussage um über 6'000 Kilometer geirrt. Bild: Christian Pfander/freshfocus

Zum Schluss darf einer nicht fehlen, Lothar Matthäus. Dieser schreibt in seiner Biografie «Ganz oder gar nicht» folgenden Satz:

«Das erste grosse Fussballereignis, an das ich mich erinnern kann, ist die WM 1970 in Frankreich. Ich habe noch das Viertelfinale in Lyon im Kopf: Deutschland besiegte England 3:2»

Ohje Loddar, zu viel Bier getrunken? Natürlich hat es dieses 3:2 gegeben, ein legendäres Spiel, Deutschland drehte damals ein 0:2 in ein 3:2. Dummerweise fand die Partie nicht in «Lyon», sondern in «León» statt. Dieser Ort befindet in Mexiko und nicht in Frankreich, dort hat die WM 1970 schliesslich ja auch stattgefunden.

Loddar mit besagtem Buch in der Hand. Bild: EPA

Auswertung: Beste Fussballer-Zitate

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nosgar 12.06.2015 16:27
    Highlight Wie schon damals bei Xhaka gesagt, ist das gar nicht wirklich ein Versprecher. Denn sämtliche jamaikanische Spieler haben afrikanische Wurzeln.
    5 3 Melden
    • Rukfash 12.06.2015 17:55
      Highlight Du hast recht Kollege aber nicht alle Slawen sind auch Russen sowie nicht alle Deutschsprechenden Leute Deutsche sind :)
      4 0 Melden
    • Mazzi 12.06.2015 18:30
      Highlight wenn du indische wurzeln hättest, würdedt du dich dann als inderin bezeichnen? nicht das gleiche, odr?
      2 0 Melden

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