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Dortmund goalkeeper Roman Buerki catches a penalty during the German Soccer Cup match between Borussia Dortmund and Hertha BSC Berlin in Dortmund, Germany, Wednesday, Feb. 8, 2017. (AP Photo/Martin Meissner)

Roman Bürki hält einen Penalty von Vladimir Darida: Die Linie hat er da längst verlassen. Bild: Martin Meissner/AP/KEYSTONE

Dortmund feiert Roman Bürki – aber steht er hier nicht viel zu weit vorne?

Borussia Dortmund steht auch dank Roman Bürki in den Cup-Viertelfinals. Der Berner Keeper wehrt im Penaltyschiessen gegen Hertha Berlin den Schuss von Vladimir Darida ab. Allerdings wohl nicht ganz regelkonform.



Borussia Dortmund setzte sich wie im Halbfinal der Vorsaison gegen Hertha Berlin durch. Diesmal musste der BVB, der erstmals unter Thomas Tuchel mit der gleichen Aufstellung wie im Spiel davor antrat, ins Penaltyschiessen. In diesem zeigten die Berliner Schützen Nerven: Der eingewechselte Fabian Lustenberger schoss an die Latte, den Versuch von Vladimir Darida wehrte Goalie Roman Bürki ab und Salomon Kalous Penalty geriet viel zu hoch.

Football Soccer - Borussia Dortmund v Hertha BSC Berlin - German Cup (DFB Pokal) - Signal Iduna Park, Dortmund, Germany - 8/2/17 - Dortmund's goalkeeper Roman Buerki celebrates with team mates after winning the penalty shootout against Berlin.    REUTERS/Wolfgang Rattay   DFB RULES PROHIBIT USE IN MMS SERVICES VIA HANDHELD DEVICES UNTIL TWO HOURS AFTER A MATCH AND ANY USAGE ON INTERNET OR ONLINE MEDIA SIMULATING VIDEO FOOTAGE DURING THE MATCH.

Dortmunds Spieler feiern Roman Bürki. Bild: WOLFGANG RATTAY/REUTERS

Linie zu früh verlassen

Roman Bürki wurde nach dem Spiel zurecht als Cup-Held gefeiert. Denn der Schweizer hielt nicht nur Daridas Elfer, er war auch bei zwei weiteren Versuchen dran.

Viertelfinals

Bayern München – Schalke
HSV – Gladbach
Frankfurt – Bielefeld (2.)
Sportfreunde Lotte (3.) – Dortmund

Für die Hertha-Fans hatte die Niederlage im Elfmeterschiessen jedoch einen besonders bitteren Nachgeschmack, bewegte sich Bürki bei den Penaltys doch jeweils ziemlich früh von der Linie weg. Auch beim gehaltenen Schuss von Darida war dies der Fall.

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Hier pariert Bürki den Elfer von Darida. Video: streamable

Eigentlich besagen die Regeln, dass sich der Torhüter erst dann von der Linie bewegen darf, wenn der Schütze den Ball tritt. Bürki stand bei der Ballberührung Daridas jedoch bereits gut einen Meter vor der Linie. Deswegen wohl auch Bürkis kurzer Blick zum Schiedsrichter nach der Parade.

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Nach dem Spiel zeigte sich Roman Bürki erfreut über den glücklichen Ausgang der Partie. Zum entscheidenden Elfer von Darida meinte er: «Ich kenne ihn noch aus gemeinsamen Freiburger Zeiten, ich wusste, dass er immer rechts schiesst.»

Die Tore in der regulären Spielzeit, die von Dortmund deutlich dominiert wurde, schossen Kalou für die Hertha (27.) und Marco Reus für Dortmund (47.).

Seferovic trifft

Eine Schweizer Erfolgsmeldung gibt es auch aus Hannover zu vermelden. Eintracht Frankfurt hatte das Weiterkommen in Hannover zwei Spielern zu verdanken: Haris Seferovic und Lukas Hradecky.

epa05778819 Hanover's Salif Sane (L) in action against Frankfurt's Haris Seferovic (R) during the German DFB Cup soccer match between Hanover 96 and Eintracht Frankfurt in Hanover, northern Germany, 08 February 2017.

(ATTENTION: The DFB prohibits the utilisation and publication of sequential pictures on the internet and other online media during the match (including half-time). ATTENTION: BLOCKING PERIOD! The DFB permits the further utilisation and publication of the pictures for mobile services (especially MMS) and for DVB-H and DMB only after the end of the match.)  EPA/FOCKE STRANGMANN

Haris Seferovic stand in Hannover wieder einmal in der Startelf. Bild: FOCKE STRANGMANN/EPA/KEYSTONE

Der Schweizer Internationale Seferovic stand erstmals seit fast zwei Monaten wieder in der Startaufstellung und erzielte in der 66. Minute, nur 309 Sekunden nach dem Ausgleich, das entscheidende 2:1. In der Nachspielzeit wehrte Goalie Hradecky, der in den zwei Runden jeweils im Penaltyschiessen der Held der Eintracht gewesen war, einen auf dämliche Weise verschuldeten Foulpenalty ab. (cma/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Real John Doe 09.02.2017 10:23
    Highlight Highlight Keiner der Torhüter bleibt bei einem Penalty bis zur Schussabgabe auf der Linie kleben. Das machen alle so, Bürki ist da kein Einzelfall.
  • Zwaeg 09.02.2017 09:52
    Highlight Highlight Bei der EM wurden die Goalies übrigens vor den Elfmeterschiessen extra nochmals darauf hingewiesen, bis zum Schuss auf der Linie zu bleiben, Zuwiderhandlungen würden mit Gelb bestraft.
  • Zwaeg 09.02.2017 09:52
    Highlight Highlight Das macht der Gürki eigentlich immer... So auch praktiziert im letztjährigen Pokalfinale:
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    Auch da macht er bei jedem der 5 Versuche deutlich bevor der Schütze schiesst einen ersten Satz nach vorne. Exemplarisch gegen Lewandowski (bei 2.16) wo Bürki fast schon beim 5er vorne steht... Im Video dank Neuer ebenfalls schön zu sehen, dass es auch anders geht. Wäre interessant zu sehen, wenn ein Schütze mal am Schluss stark verzögern würde, wahrscheinlich würde er dann von Bürki abgegrätscht :)
  • Stichelei 09.02.2017 09:35
    Highlight Highlight Als ehemaliger Torwart kann ich sagen, dass man bei einem Penalty eigentlich so hüpft, dass man bei der Schussabgabe knapp wieder in der Aufwärtsbewegung ist, um sich optimal abstossen zu können.Dieser letzte Hüpfer geht in der Regel, also bei den meisten Torhütern, etwas nach vorn. Aber zugegeben, Bürkis letzte Bewegung war schon nicht mehr dem Linienbereich zuzuordnen.
  • Timiböög 09.02.2017 08:37
    Highlight Highlight Ich finde man sollte diese Regel entweder konsequent durchziehen oder abschaffen. Ich habe schon hunderte Penaltys gesehen, in denen dies passiert ist.
  • elstefano15 09.02.2017 08:26
    Highlight Highlight Achtet doch einmal, wie viele Torhüter das machen ;)
  • Forrest Gump 09.02.2017 08:22
    Highlight Highlight Naja, das machen andere Torhüter auch, so extrem war das nicht. Grundsätzlich ist ja das Ziel der Regel, dass der Torhüter den Winkel nicht deutlich verkürzen kann. Das tut er bei einem Meter meiner Meinung nach noch nicht. Der Hüpfer nach vorne ist eher dem üblichen Bewegungsablauf beim Hechten geschuldet und ermöglicht es, stärker abzuspringen.
    • UncleHuwi 09.02.2017 11:39
      Highlight Highlight natürlich verkürzt er den winkel! es macht schon ein unterschied ob man jetzt auf der linie steht oder so wie bürki 1m davor.
  • Ralf Hartmann 09.02.2017 08:18
    Highlight Highlight Naja schlussendlich macht das ja jeder torhüter. Und auch ohne den Penalty hat bürki sehr stark gespielt. Bin gespannt ob er Nummer 1 wird bei der Schweiz
  • ksayu45 09.02.2017 08:15
    Highlight Highlight Das macht inzwischen doch jeder Torwart. Leider... Ich finde, das sollte strenger geahndet werden
  • SaveAs_DELETE 09.02.2017 07:13
    Highlight Highlight Jetzt hält Bürki einen Elfer und ihr schreibt einen negativen Titel?
    Jetzt mal im ernst, ist es das erste mal das ihr auf den Torhüter schaut?
    Dann schaut mal hier:
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  • dave1771 09.02.2017 06:35
    Highlight Highlight welcher Hertha Fan ist da in der Redaktion??? Das macht JEDER Goalie!!!
  • Mia_san_mia 09.02.2017 04:49
    Highlight Highlight Der macht ja einen ziemlichen Sprung nach vorne...
    • _domi_r 09.02.2017 07:20
      Highlight Highlight Mia_san_mia geh besser Bayern München schauen ;)
    • Martinov 09.02.2017 10:45
      Highlight Highlight das Videos Optimal Analysiert, Herr Mia_san_mia ;-)
    • Mia_san_mia 09.02.2017 12:26
      Highlight Highlight Schau ich sowieso. Aber Bürki finde ich auch gut.

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