Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Alle korrupt? Dortmund-Boss will WM- und EM-Turniere künftig per Los vergeben

Wie kann man Korruption bei WM-Vergaben künftig verhindern? BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hätte da eine Lösung parat: Er schlägt den Losentscheid vor.

23.11.15, 09:06 23.11.15, 09:29


Ein Artikel von

Im Kampf gegen Korruption bei künftigen WM-Vergaben plädiert Hans-Joachim Watzke, Klub-Boss von Borussia Dortmund, für einen Losentscheid. Das sei «die einzige Möglichkeit, dass eine Entscheidung über eine WM-Vergabe nicht manipuliert wird», sagte der 56-Jährige dem «Kicker».

«Ich stelle mir vor, dass FIFA und UEFA einen Ausschuss mit renommierten Experten für Sicherheit und Marketing bilden. Dieser Ausschuss befindet darüber, ob eine Bewerbung zugelassen wird. Unter denen, die final zugelassen werden, wird gelost», sagte Watzke. Das garantiere eine maximale Sicherheit.

Dortmund-Boss Watzke will den Losentscheid.
Bild: EPA/DPA

Letzte WM-Vergaben unter Korruptionsverdacht

Einhundert Prozent Sauberkeit scheine es auf internationalem Terrain bei der Vergabe von Grossereignissen einfach nicht zu geben, sagte Watzke. Dennoch sei es wichtig, sich darüber Gedanken zu machen, wie man Korruption unwahrscheinlicher machen könne.

Die Vergaben der Weltmeisterschaften 2018 an Russland und 2022 an Katar sorgten immer wieder für Kritik und stehen unter Korruptionsverdacht. Auch bei der Vergabe der Weltmeisterschaft 2006 nach Deutschland scheint nicht alles mit rechten Dingen zugegangen zu sein, wie die Recherchen des SPIEGEL der vergangenen Wochen offenlegten. (spon/bka)

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Aus der Provinz zurück ins Rampenlicht: Xherdan Shaqiri ist jetzt Liverpooler

Xherdan Shaqiri vollzieht innerhalb von England einen bemerkenswerten Wechsel. Premier-League-Absteiger Stoke City einigt sich mit dem FC Liverpool auf einen 17-Millionen-Franken-Deal.

Der nächste Profi mit Super-League-Erfahrung nach der Liga-Attraktion Mohamed Salah (ex Basel) betritt ein schwieriges Pflaster. Die Erwartungen beim Finalisten der letzten Champions-League-Saison sind um ein Vielfaches höher als in Stoke-on-Trent. Dem FC Liverpool folgen rund um den Globus mehrere 10 Millionen Anhänger.

Shaqiri wird bei Liverpool mit der Rückennummer 23 spielen – so wie auch in der Schweizer Nationalmannschaft.

Jürgen Klopp dirigiert in Anfield einen Klub, der im letzten …

Artikel lesen