Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Juventus übt schon mal für die baldige Meisterparty. Bild: EPA/ANSA

Bayern und Juventus stehen kurz vor dem Titel – wann knallen die Korken?

In Frankreich (Paris Saint-Germain) und Griechenland (Olympiakos Piräus) stehen die Meister bereits fest. Auch Juventus Turin und Bayern München könnten sich in dieser Runde den Titel sichern.

23.04.16, 14:45


In zwei von 14 europäischen Topligen fehlt, zumindest was das Titelrennen angeht, seit Wochen die Spannung. Das führt dazu, dass sich der internationale Fokus auf andere Meisterschaften verschiebt. Als Spielverderber - oder eher Verhinderer einer Meisterparty - kommen von Samstag bis Montag mehrere Teams in Frage.

PSG hat sich den Titel schon längst gesichert. Wann ziehen Juve und die Bayern nach?
Bild: CHRISTOPHE PETIT TESSON/EPA/KEYSTONE

In der Schweiz müsste ein Fussballwunder passieren, dass der FC Basel nicht seinen 9. Titel in Serie holt. Läuft alles für den FCB, so könnte die definitive Entscheidung bereits am Morgen Sonntag fallen. Trotz klarer Ausgangslage will Urs Fischer aber nichts von Festivitäten halten und drückt auf die Euphoriebremse.

In Deutschland benötigt Bayern München einen Auswärtssieg gegen Hertha Berlin und eine gleichzeitige Niederlage des einzigen Verfolgers Dortmund in Stuttgart, um in der viertletzten Runde den vierten Meistertitel in Folge einzufahren. Beide Partien beginnen zeitgleich am Samstag um 15.30 Uhr.

Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Bayern den Meistertitel 2016 feiern können.
Bild: M.i.S.

Hertha gegen Bayern, war da nicht vor nicht einmal allzu langer Zeit was? Bereits 2014, mit einem 3:1, hatten die Bayern in Berlin die Meisterparty gestartet - und das schon am 27. Spieltag. Im Vorjahr war Hertha in der 30. Runde den Bayern in München nach grossem Kampf 0:1 unterlegen. Am Tag danach durfte der deutsche Rekordchampion nach einer Wolfsburger Niederlage die 25. Meisterschaft feiern.

Der Berliner Trainer Pal Dardai, der nach dem Cup-Out (0:3 gegen Dortmund) den geplatzten Traum vom Final im eigenen Stadion zu verarbeiten hatte, möchte am Samstag (ab 15.30 Uhr) eine Party-Neuauflage gern verhindern: «Wir wollen so lange wie möglich so spielen, dass wir ihnen einen Punkt klauen, dann bleibt die Meisterschaft offen.» Herthas Motivation ist aus einem anderen Grund gross. Holt der Klub um den Schweizer Captain Fabian Lustenberger einen Punkt und patzt der Tabellen-Achte Wolfsburg gegen Augsburg, wäre schon die Europa-League-Teilnahme perfekt. Die Hertha wäre damit erstmals seit sieben Jahren wieder für einen internationalen Wettbewerb qualifiziert.

In der Serie A zweifelt ebenfalls niemand mehr am fünften «Scudetto»-Gewinn in Folge von Juventus Turin. Der Rekordmeister hat in den letzten 24 Runden nur gerade einen Punkt abgegeben - und dies nach einem veritablen Fehlstart. Ende Oktober, nach der bislang letzten Niederlage (0:1 in Sassuolo), betrug der Rückstand des damaligen Zwölften auf Leader AS Roma elf Punkte. Mittlerweile sind nicht mehr die Römer, die 15 Punkte zurückliegen, sondern Napoli der letzte Konkurrent um den Titel.

Juventus steuert mit Stephan Lichtsteiner auf den nächsten Titel in der Serie A zu.  Bild: MICHAELA REHLE/REUTERS

Die auf mehrere Tage verzettelte 35. Runde führt dazu, dass Juventus die Meisterschaft womöglich vor dem TV sitzend gewinnt. Dann nämlich, wenn die «Alte Dame» am Sonntagabend im Auswärtsspiel gegen Fiorentina mehr Punkte macht als Napoli am Montag Nachmittag ab 15 Uhr bei der AS Roma. Napolis Aufgabe in der Hauptstadt ist darum als schwierig einzuschätzen, weil die formstarke AS Roma (33 Punkte aus den letzten 13 Partien) mit einem Heimsieg den Rückstand auf zwei Punkte verringern könnte. Rang 2 berechtigt zur Teilnahme an der Gruppenphase der Champions League. (sda)

Die ersten Meister sind gekrönt – so spannend ist das Titel-Rennen in Europas Fussball-Ligen

Rekorde rund um Fussball

Nicht blinzeln, sonst verpasst du die schnellsten Tore der Fussball-Geschichte

Die Sprintraketen der Fussballwelt: Ronaldo ist vor Messi – den Zweitschnellsten kennst du nicht mal

Nach Reals Stängeli: Da schepperts in der Bude – das sind die höchsten Siege in Europas Ligen

26.12.1963: 10 Spiele, 66 Tore – ein Hattrick in dreieinhalb Minuten krönt die unfassbare Torflut am Boxing Day

29.09.1971: Statt «allzu augenfällig im Spargang» die Pflicht zu erledigen, sorgt GC für den höchsten Schweizer Europacup-Sieg aller Zeiten

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Aus der Provinz zurück ins Rampenlicht: Xherdan Shaqiri ist jetzt Liverpooler

Xherdan Shaqiri vollzieht innerhalb von England einen bemerkenswerten Wechsel. Premier-League-Absteiger Stoke City einigt sich mit dem FC Liverpool auf einen 17-Millionen-Franken-Deal.

Der nächste Profi mit Super-League-Erfahrung nach der Liga-Attraktion Mohamed Salah (ex Basel) betritt ein schwieriges Pflaster. Die Erwartungen beim Finalisten der letzten Champions-League-Saison sind um ein Vielfaches höher als in Stoke-on-Trent. Dem FC Liverpool folgen rund um den Globus mehrere 10 Millionen Anhänger.

Shaqiri wird bei Liverpool mit der Rückennummer 23 spielen – so wie auch in der Schweizer Nationalmannschaft.

Jürgen Klopp dirigiert in Anfield einen Klub, der im letzten …

Artikel lesen