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Die beiden Goalies Bürki und Sommer im Schweizer Doppel-Interview. Bild: Sandro Stutz/freshfocus

Freiburg – Mönchengladbach

Keine Tore bei «Schweizer» Bundesliga-Duell, weil Mehmedi bei seinem Penalty gegen Sommer den grossen Baggio kopierte

Vier Schweizer Spieler auf dem Feld, einer (Lucien Favre) an der Seitenlinie: Noch selten standen eidgenössische Fussballer in einem Bundesliga-Spiel derart prominent im Fokus wie bei Freiburg gegen Mönchengladbach. Tore gab es trotzdem keine.

31.08.14, 19:24 31.08.14, 23:47

Schweizer unter sich: Admir Mehmedi (vorne) und Granit Xhaka. Bild: Sandro Stutz/freshfocus

Die Goalies Roman Bürki (Freiburg) und Yann Sommer (Gladbach) sowie die Mittelfeldspieler Admir Mehmedi (Freiburg) und Granit Xhaka (Gladbach) standen in der Startelf. Und einer der Schweizer war in diesem torlosen Spiel die Hauptfigur: Admir Mehmedi. In der 64. Minute konnte er einen Penalty treten.

Mehmedi schien zu wissen, dass sein Gegenüber Sommer den Ruf eines Penaltykillers begleitet. Er schlenzte den Ball mit dem Innenrist weit über die Querlatte. «Nicht mal Uli Hoeness schoss '76 so hoch drüber», höhnte der Reporter des TV-Senders «Sky», während man sich hierzulande eher an Roberto Baggios Fehlschuss im WM-Final 1994 erinnert haben dürfte.

Ab in den zweiten Stock: Mehmedis Fehlschuss. GIF: SWR

Favre: «Das war nicht so fantastisch»

Wenige Minuten vor dem Ende wurde Mehmedi ausgewechselt. Beide Klubs dürfen mit dem Saisonstart nur bedingt zufrieden sein. Während Freiburg auch nach 180 Minuten noch auf ein Tor wartet und nun immerhin einen ersten Punkt gegen den Abstieg auf dem Konto hat, war die Punkteteilung für Borussia Mönchengladbach die zweite im zweiten Spiel.

Favre: Lieber ein Punkt als gar keinen. Bild: Bongarts

Lucien Favre zeigte sich gegenüber «Sky» einigermassen zufrieden. «Das war nicht so fantastisch. Aber wenigstens holen wir hier mal einen Punkt, seit ich Trainer in Mönchengladbach bin, haben wir in Freiburg stets verloren», sagte der einstige Meistertrainer des FC Zürich.

Zuvor fielen schon im ersten Sonntagsmatch der Bundesliga keine Tore. Mainz und Hannover trennten sich ebenfalls 0:0 unentschieden. (ram)



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Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

Als sich Xherdan Shaqiri nach seinem 2:1 in der 90. Minute gegen Serbien dazu entschied, seine Hände zum Doppeladler zu formen, da wurde er innert Sekunden vom Helden zum Deppen. 

Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

Zum Glück, so muss man fast sagen, haben Shaqiri und Xhaka mit dem Doppeladler für einen kleinen Skandal gesorgt. Sonst, man stelle sich vor, hätten …

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