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Beschossener Fenerbahçe-Bus: Zwei Verdächtige werden verhört. Bild: STR/EPA/KEYSTONE

Schüsse auf Fenerbahçe-Bus: Polizei nimmt mutmassliche Attentäter fest

Am Wochenende war auf den Mannschaftsbus von Fenerbahçe Istanbul ein Attentat verübt worden, nun wurden zwei Verdächtige festgenommen: Die Polizei verhört den mutmasslichen Schützen und seinen Mittäter.

07.04.15, 10:27 07.04.15, 11:14

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Die türkische Polizei hat offenbar den Schützen des Anschlags auf den Mannschaftsbus von Fenerbahçe Istanbul sowie seinen Komplizen festgenommen. Das erklärte der Gouverneur von Trabzon im Nordosten des Landes. «Zwei Verdächtige sind festgenommen, sie werden verhört», sagte Adil Celal Öz. Der Komplize habe den Schützen per Mobiltelefon über die Position des Busses informiert, hiess es weiter.

Auf den Mannschaftsbus von Fenerbahçe war am Samstag ein bewaffneter Anschlag verübt worden. Nach Polizeiangaben wurde der Fahrer bei dem Beschuss des Fahrzeugs offenbar mit einer Schrotflinte durch berstende Glassplitter hauptsächlich im Gesicht verletzt und musste operiert werden. Lebensgefahr bestand nach Angaben der Ärzte nicht.

«Das war der blanke Horror»

Spieler und Betreuer des Spitzenreiters, die sich in dem Bus nach dem 5:1-Erfolg bei Çaykur Rizespor im Umkreis von Trabzon auf dem Weg zum Flughafen befanden, kamen mit dem Schrecken davon. Fernsehbilder zeigten, dass durch die Schüsse Front- und Seitenscheiben zerstört wurden.

Am Montag erklärte der Klub, bei dem die früheren Bundesliga-Profis Diego und Michal Kadlec unter Vertrag stehen, bis zur Aufklärung des Anschlags keine Spiele mehr zu bestreiten. Der türkische Verband TFF hat aufgrund des Anschlags den nächsten Spieltag der Süper Lig am kommenden Wochenende abgesagt.

Für Kadlec waren die Schüsse auf den Mannschaftsbus «eine geplante Operation». «Da wusste jemand, dass wir über eine Brücke fahren müssen», sagte der Ex-Spieler von Bayer 04 Leverkusen der «Bild»-Zeitung. «Dann wurde auf uns geschossen. Ein Wunder, dass die Sache so ausgegangen ist.» Die ganze Sache sei «der blanke Horror» gewesen.

(luk/sid/dpa)

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