Sport

Die Schweizer Fussballfans müssen sich an keinen neuen Modus gewöhnen. Bild: KEYSTONE

Der Schweizer Fussball setzt weiterhin auf Zehnerligen – kommt die Barrage zurück?

Die Swiss Football League (SFL) hat entschieden: Der Spielmodus der beiden höchsten Ligen soll nicht verändert werden. Aber die Barrage feiert möglicherweise ein Comeback.

31.10.17, 15:52 31.10.17, 17:52

Die Swiss Football League kam nach ausführlicher Analyse zusammen mit ihren wichtigsten Entscheidungsträgern sowie den Klubvertretern zum Schluss, dass am bisherigen Format festgehalten werden soll. Damit wird auch in Zukunft in der Super League und in der Challenge League mit zehn Teams gespielt.

Die Untersuchungen ergaben, dass die Anzahl Standorte in der Schweiz mit dem wirtschaftlichen Potenzial und der Infrastruktur für Profifussball limitiert ist, weswegen Modelle mit mehr als zwölf Klubs keine Option waren. Eine oberste Liga mit zwölf Teams wäre zwar wünschenswert gewesen, die Wiedereinführung einer Final- (Plätze 1 bis 6) und Abstiegsrunde (Plätze 7 bis 12) wurde aus wirtschaftlichen und terminlichen Gründen aber verworfen.

Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat

Geprüft wurden auch Möglichkeiten, die Attraktivität im Rahmen der Zehnerliga zu erhöhen. Eine Punktehalbierung zur Hälfte der Saison oder die Einführung von Playoff-Spielen zwischen den Rängen 2 bis 5 zur Ermittlung der Europacup-Teilnehmer fanden aus Gründen der fehlenden sportlichen Fairness aber keine Mehrheit.

Wieder eingeführt werden sollen die Barrage-Spiele zwischen dem Neuntklassierten der Super League und dem Zweitklassierten der Challenge League. Die Klubs werden am 10. November an der Generalversammlung über den Vorschlag abstimmen. Für die Einführung ist eine Zweidrittelmehrheit erforderlich.

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An dieser Generalversammlung stellt sich Heinrich Schifferle, seit 2011 Präsident der SFL, für eine Wiederwahl als Präsident für ein weiteres Jahr zur Verfügung. Er ist der einzige Kandidat. Von den acht weiteren Komitee-Mitgliedern treten Dölf Früh, Bernhard Heusler und Jean-Claude Donzé zurück. (abu/sda)

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • N. Y. P. 31.10.2017 16:40
    Highlight Es fehlt Bernie Sanders

    Ich kann so nicht abstimmen.
    40 10 Melden
  • Raven_Nevermore 31.10.2017 16:39
    Highlight Nur weil es nach 10 jahren mal wieder spannend ist bleibt alles beim alten. Gurkenliga allez. Für das hat man eine holländische Firma engagiert?? Haha... was für Pfeifen.
    59 10 Melden
    • Ketchum 31.10.2017 21:41
      Highlight Ja, bei der Verpflichtung der Holländer klangen die Möglichkeiten revolutionär - und jetzt: Ein laues Lüftchen bzw. nicht mal das. Ich habe das Ei des Kolumbus' auch nicht gefunden. Aber Zehn in einer Liga sind einfach zu wenige, das gibt die immergleichen Partien. Es ist derselbe Gähn-Effekt wie inzwischen in Champions League, wo nur noch ein paar wenige Teams aus den Top-2-Ligen plus Bayern, Juve und ev. PSG für den Henkelpott in Frage kommen
      10 1 Melden
    • Raven_Nevermore 31.10.2017 23:52
      Highlight This !!!

      Man lästert hier in der Schweiz - zwar berechtigt - über die mittlerweile fast geschlossene Champions League und merkt selber nicht, das wir auch etliche Clubs, die halt nicht mit viel Geld gesegnet sind, aus unserer obersten Spielklasse ausschliessen. Also ich als GC Fan hätte anstelle 4 mal Thun und 4 mal Lausanne lieber nur 2 Duelle gegen den FCT und LS und dafür noch 2 Duelle gegen Winterthur und Xamax.
      10 0 Melden
  • Illuminati 31.10.2017 16:18
    Highlight Wiedereinführung Barrage und Punktehalbierung in der Winterpause.
    Wenn sich das bewährt so belassen und sonst auch mal ein bisschen Innovation! Ein modell wie in belgien hat sicher auch nachteile aber auch sehr viele vorteile!
    14 15 Melden
  • WalterWhiteDies 31.10.2017 16:06
    Highlight Würde mir die Barrage zurück wünschen :)
    45 7 Melden
    • Li La Launebär 31.10.2017 16:33
      Highlight Warum? Absteigen, das gibt neuen Schwung!
      4 12 Melden
    • Kunibert der fiese 31.10.2017 16:50
      Highlight @ li la launebär

      Eben darum. Dann könnten 2 klubs auf/absteigen ☺
      23 0 Melden
    • bobi 31.10.2017 17:50
      Highlight @ Li la launebär: Ihr Beispiel mag für Zürich stimmen, welches es sich erlauben kann, trotz Abstieg mit einem Super League Budget aufzutrumpfen.

      Für ein Thun, kann der Abstieg jedoch den Ruin bedeuten.
      11 2 Melden

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