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Ailton mit Meisterschale auf braunem Ledersofa. Ein Bild, dass im Kopf hängen bleibt.  Screenshot: twitter/bild.de

«Caipirinha, Bier und Whisky»

«Kugelblitz» tritt ab und begeistert einmal mehr 

Emotionaler Abschied: Ailton hat seine Fussballkarriere mit einem letzten grossen Auftritt in Bremen beendet. Der «Kugelblitz» erzielte drei Treffer, nach der Partie flossen Tränen.

07.09.14, 11:00 07.09.14, 15:12

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Mit drei Toren, vielen Tränen und einer emotionalen Rede hat «Kugelblitz» Ailton vor über 40'000 Fussball-Fans im Bremer Weserstadion Abschied genommen. Der inzwischen 41 Jahre alte Brasilianer erzielte beim 8:4 von Werders Double-Sieger-Mannschaft von 2004 gegen die «Ailton Allstars» drei Treffer und legte zudem seiner zwölf Jahre alten Tochter Alexandra ein Tor auf. «Dieser Klub und diese Mannschaft bleiben 100 Jahre in meinem Herzen», sagte Ailton.

Schon beim Einlaufen ins Stadion konnte Ailton seine Tränen nicht zurückhalten. Als Schiedsrichter Babak Rafati abpfiff und Ailtons Frau und seine vier Kinder auf das Spielfeld kamen, weinte der ehemalige Stürmerstar erneut. «Das war ein sehr emotionaler Moment. Ich hatte meine Familie im Arm und wir haben geweint», sagte der Südamerikaner, der 2004 als erster ausländischer Profi Deutschlands Fussballer des Jahres wurde. Für Werder Bremen, Schalke 04, den Hamburger SV und den MSV Dusiburg erzielte der 41 Jahre alte Stürmer in 219 Bundesligaspielen 106 Treffer.

«Torten-Toni» sagt Tschüss. Video: YouTube/SPOX

Tim Wiese macht sich im Tor breit

Auf dem Spielfeld standen neben dem heutigen Frankfurt-Trainer Thomas Schaaf gecoachten Werder-Team noch einige frühere Bundesliga-Stars wie Giovane Elber, Paulo Sergio oder Dede. Begeistert in Bremen empfangen wurde auch der langjährige Werder-Schlussmann Tim Wiese, der letztmals am 26. Januar 2013 für 1899 Hoffenheim zwischen den Pfosten stand.

«Das Trikot wird passen. Ich habe Grösse XL bestellt – ich mag die körperbetonten Trikots.»

Tim Wiese vor dem Abschiedsspiel twitter/FUMS

Zum Abschied küsste der ehemalige Bundesliga-Torschützenkönig den Rasen des Weserstadions. «Ich möchte mich bei der gesamten Mannschaft der Saison 2003/2004 bedanken, besonders aber bei Julio Cesar und Thomas Schaaf. Ich habe einen Vater zu Hause und einen zweiten in Deutschland, und das ist Thomas», sagte Ailton über seinen ehemaligen Trainer. (mon/dpa/sid/syl)



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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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