Sport
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25.06.2016; St.Margrethen; Fussball - FC Zuerich - SC Austria Lustenau;
Ivan Kecojevic (Zuerich) Torhueter Andris Vanins (Zuerich) Armin Alesevic (Zuerich) Aldin Turkes (Zuerich) Sangone Sarr (Zuerich) Anto Grgic (Zuerich) Albin Sadrijai (Zuerich) Alain Nef (Zuerich) Oliver Buff (Zuerich) Vasilije Janjicic (Zuerich) Torhueter Yann-Alexandre Fillion (Zuerich) Kay Voser (Zuerich) Trainer Uli Forte (Zuerich) Assistenztrainer Sandro Chieffo (Zuerich) 
vorne von links: Artem Simonyan (Zuerich) Moussa Kone (Zuerich) Nicolas Stettler (Zuerich) Vasilije Janjicic (Zuerich) Cedric Brunner (Zuerich) Vinicius (Zuerich) Marco Schoenbaechler (Zuerich) Michael Kempter (Zuerich) Antonio Marchesano (Zuerich) 
(Andy Mueller/freshfocus)

Der FCZ schaut hoffnungsvoll in die Zukunft. Zu Recht? Heute erhalten wir einen ersten Anhaltspunkt.
Bild: freshfocus

5 Gründe, warum sich die FCZ-Fans wahnsinnig auf das «kleine Derby» gegen Winti freuen dürfen

Super-League-Absteiger FC Zürich startet heute seine Mission Wiederaufstieg. Zum Auftakt kommt es im Letzigrund gleich zum «kleinen» Zürcher Derby gegen Winterthur. 

25.07.16, 14:57 25.07.16, 15:12


Endlich eine neue, alte Affiche

Das Zürcher Derby? Klar, das ist GC gegen den FCZ. 246 Mal haben die beiden Zürcher Traditionsvereine bereits gegeneinander gespielt. Zuletzt mindestens vier Mal pro Jahr. Trotz Torfestivals und wechselnder Sieger – speziell waren die Erzrivalen-Duelle höchstens noch für die wirklich eingefleischten Fans.

Nach dem Abstieg des FCZ gibt's aber bereits am 1. Spieltag der Challenge League die nächste rein zürcherische Affiche: Im «kleinen Derby» trifft der FCZ auf den FC Winterthur – zum ersten Mal seit 21 Jahren. 1995 duellierten sich die beiden Teams in der Auf-/Abstiegsrunde zum letzten Mal.

Davor waren Duelle zwischen dem FCZ und dem FCW keine Seltenheit: In den Saisons 1988/89 und 1989/90 traf man sich, als der FCZ zwei Jahre in der NLB verbringen musste. Davor jeweils in der NLA, als Winterthur – immerhin dreifacher Schweizer Meister (1906, 1908, 1917) – zwischen 1956 und 1985 regelmässig im Oberhaus spielte und hie und da den Kantonsrivalen ärgern konnte.

Mit einem 5 zu 1 Sieg gegen den FC Winterthur am 29. Mai 1976 im Letzigrundstadion in Zuerich sichert sich der FC Zuerich bereits zwei Runden vor Schluss den Meistertitel. Rosario Martinelli, rechts, schiesst ein Tor fuer den FCZ, die Winterthurer Bollmann, links, Goalie Frei, und Wanner, sind machtlos. (KEYSTONE/Str)

1976: Der FCZ sichert sich dank einem 5:1-Sieg gegen Winterthur den dritten Meistertitel in Serie.  Bild: KEYSTONE

Endlich der Grosse

Der FCZ gehört zur Beletage des Schweizer Fussballs – zumindest wenn es nach dem Selbstverständnis des Stadtklubs und von Präsident Ancillo Canepa geht. Die Wahrheit sieht etwas anders aus: Der FCZ ist nur noch zweitklassig und muss sich mit der lästigen Aufgabe des sofortigen Wiederaufstiegs herumschlagen.

Immerhin: In der Challenge League wird der FCZ dem Selbstverständnis nun endlich gerecht, er ist der grosse Gejagte. Im «kleinen Derby» gegen Winterthur hat man anders als im echten Derby gegen Rekordmeister GC den klingenderen Namen. Ganz nach Canepas Geschmack also.

07.06.2016; Zuerich; Fussball Challenge League - MK FC Zuerich;
Trainer Uli Forte, Heliane Canepa, Leiter Sport Thomas Bickel und Praesident Anchillo Canepa (Zuerich) vor der Medienkonferenz
(Claudia Minder/freshfocus)

Uli Forte, Thomas Bickel, Heliane und Ancillo Canepa: Das Führungsquartett des FCZ hat Grosses vor.
Bild: freshfocus

Totale Aufmerksamkeit

Die grossen Ligen ruhen noch, die Super League hat ihre erste Runde am Wochenende ausgetragen. Wenn der FCZ heute Montagabend um 19.45 Uhr auf Winterthur trifft, geniesst er die volle Aufmerksamkeit der Fussball-Schweiz. Natürlich auch dank der Live-Übertragung von Teleclub.

Wer tut sich das an, fragst du dich? Naja, wer am Samstag oder Sonntag während den Super-League-Partien noch in der Badi, beim Wandern oder im Ausgang war, hat am Montagabend vielleicht etwas mehr Zeit ... Auch wenn sich der Klub und seine Fans wohl nach daran gewöhnen müssen, Montagsspiele können auch ihr Gutes haben. 

Vaduz, 3.10.2015, Fussball Super League, FC Vaduz - FC Thun, Kamermann. (Sebastian Schneider/EQ Images)

Die Fussball-Schweiz schaut heute nach Zürich.
Bild: EQ Images

Prestige-Erfolg gegen GC winkt

5500 Zuschauer kamen am Sonntag für das Super-League-Spiel zwischen den Grasshoppers und Lausanne in den Letzigrund. Diesen Wert dürfte der FCZ im «kleinen Derby» gegen Winterthur locker toppen. Rund 5500 Saisonkarten haben die Stadtzürcher bereits verkauft. Ein paar Spätentschlossene sowie etliche Winterthurer, die seit Wochen auf dieses Duell hinfiebern, dürften noch hinzu kommen.

Wie «20 Minuten» berichtet, wurden zusätzlich zu den 5500 Saisonkarten 8000 Tickets verkauft. Die definitive Zuschauerzahl könne aber nicht abgeschätzt werden, sagt FCZ-Sprecher Süha Demokan.

FCZ Fans verfolgen das Super League Fussballspiel zwischen dem FC Zuerich und den BSC Young Boys am Samstag, 18. Juli 2015 im Stadion Letzigrund in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Leere Ränge im Letzigrund? Heute wohl kaum.
Bild: KEYSTONE

Endlich neue Gesichter

Gross war der Frust bei den FCZ-Fans nach dem Abstieg, noch grösser die Hoffnung auf Veränderung. Und die sportliche Leitung liess den Worten Taten folgen: Der Umbau der Mannschaft ist vollem Gang. Acht Spieler haben den Klub verlassen, acht Neue sind gekommen. Darunter Spieler mit klingenden Namen wie Dzengis Cavusevic, Adrian Winter, Kay Voser oder Roberto Rodriguez.

Doch noch ist die Kaderplanung nicht abgeschlossen. «Ich denke, dass es weitere Abgänge geben wird, sicher aber auch noch den einen oder anderen Zugang», verrät Thomas Bickel heute im «Tages-Anzeiger». 

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schnurri 25.07.2016 18:35
    Highlight Der wichtigste Grund wurde vergessen. Endlich ein Derby dass man gewinnen kann...
    19 20 Melden
  • caschthi 25.07.2016 17:09
    Highlight Wieso spielen die denn immer noch im Letzigrund? Wäre nicht etwas kleineres besser für die Stimmung und für die Kasse?
    19 39 Melden
    • 2sel 25.07.2016 23:11
      Highlight Ich hoffe, die heutige Zuschauerzahl hat deine Frage beantwortet...
      7 0 Melden
  • TanookiStormtrooper 25.07.2016 16:13
    Highlight Ich frage mich ehrlich gesagt, warum die Medien dem FCZ soviel Aufmerksamkeit widmen? Kommt mir nicht mit Traditionsverein, hat beim Abstieg von Aarau oder St.Gallen auch keinen interessiert. Liegt wohl einfach daran, dass Zürich in der Medienlandschaft extrem übervertreten ist... :-/
    84 56 Melden
    • PizzaPestoni 25.07.2016 16:28
      Highlight Na ja, der FCZ ist halt nun mal Cupsieger und der Club aus der grössten Stadt der Schweiz...
      Ausserdem der Letze Club, welcher vor Basels Dominanz Meister wurde
      83 23 Melden
    • Vincent Vega 25.07.2016 16:49
      Highlight Deine Frage ist berechtigt, hat wohl (auch) damit zu tun, dass es viele Supporter gibt in den Redaktionen der Boulevard Medien.
      Mich überrascht einfach wie einseitig, durchwegs positiv über den FCZ geschrieben wird. Klar, der TA Media ist ja auch offiziell Sponsor, da gewöhnt man sich daran....
      Nun noch was zum ärgern: Der FCZ beruft sich ja auf seine Identifikation, nun hat man mit U. Forte einen ehemaligen Hopper, mit Bickel einen ehemaligen Hopper, mit Chieffo einen ehemaligen Hopper, mit Voser einen ur-Hopper, tabene not als Ersatz für Koch, einen Ur-FCZler....
      32 11 Melden
    • Devante 25.07.2016 17:12
      Highlight so ist das halt im fussball, genau so wie der quasi Stadtclub GC eigentlich lediglich ein Ausbildungsclub für Basel ist ;)
      25 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • PizzaPestoni 25.07.2016 16:00
    Highlight Der FCZ hat gut eingekauft, das muss man ihm lassen. Das Grgic und Bua den Club verlassen ist schade, doch wer will in diesem Alter schon zweite Liga spielen wenn es Angebote gibt?
    26 6 Melden

Nati-Debütant Mvogo «musste leiden, aber es war für mich ein Supermatch»

Die Schweiz ist zum Siegen zurückgekehrt. Nach zuletzt zwei Niederlagen gewann die Nati in Reykjavik nach einer hektischen Schlussphase das dritte Spiel der Nations League gegen Island 2:1.

In den Schlussminuten mussten die Schweizer doch noch zittern. Alfred Finnbogason hatte in der 81. Minute mit einem herrlichen Weitschuss den starken Debütanten Yvon Mvogo bezwungen, womit die Isländer plötzlich wieder an sich glaubten.

Und nachdem die Schweizer defensiv lange überzeugt hatten, brachen sie plötzlich in Hektik aus. Fabian Schär klärte im letzten Moment auf der Linie (87.), Mvogo parierte den Schuss von Gylfi Sigurdsson glänzend (89.) und der Ex-Basler Birkir Bjarnason …

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