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Leicht zu erkennen: BVB-Fan Steffi beim Revierderby auf Schalke. bild: twitter

BVB-Bartra traf den gelben Farbtupfer im blauen Schalke-Meer

Grosse Freude bei Dortmund-Anhängerin Steffi. Sie traf Borussen-Verteidiger Marc Bartra, der ihren Mut bewunderte, sich ganz allein als einzige Schwarz-Gelbe in einen königsblauen Schalke-Block zu setzen. Typisch Revierderby gab es beim Treffen auch Sticheleien von Schalker Seite …

06.04.17, 14:36 06.04.17, 14:54

Dortmunds Verteidiger Marc Bartra betätigte sich nach dem Revierderby auf Schalke (1:1) am Wochenende als Hobby-Detektiv. Er rief zur Mithilfe bei der Suche nach einer BVB-Anhängerin auf, die sich getraute, sich in ihrem gelben Trikot unter all die blauen Schalker zu mischen. Die Frau war rasch gefunden und nun traf sie den Spieler, um das versprochene Trikot in Empfang zu nehmen.

Die 47-jährige Stefanie Adam-Paap – Bartra durfte sie Steffi nennen – freute sich über den Aufruf des Spielers, auch wenn sie der Hype darüber etwas verwundert zur Kenntnis nahm. Dennoch sagte sie: «Es ist schon erstaunlich, dass ein Spieler so etwas überhaupt wahrnimmt. Das ist schon toll.»

Das signierte Originaltrikot bezahlte die Anhängerin übrigens mit einer Bierdusche, die sie nach Dortmunds Führungstor durch Pierre-Emerick Aubameyang kassiert hatte. Adam-Paap war gemeinsam mit ihrem Mann im Stadion – der ein eingefleischter Schalke-Fan ist.

Der Gatte begleitete Steffi auch aufs Trainingsgelände des BVB. Und er liess es sich nicht nehmen, Bartra im Gegenzug für seine Geste ein Schalke-Trikot zu schenken. Laut einem Reporter lehnte der Spanier dankend ab … (ram)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Mia_san_mia 06.04.2017 16:51
    Highlight Coole Sache 👍
    16 0 Melden

Ich studiere am Undenkbaren herum: Braucht der Fussball auch Playoffs?

Nie hätte ich einen Gedanken an diese absurde Möglichkeit verschwendet. Aber beim langweiligen Bayern-Kantersieg gegen Dortmund durchfährt mich ein Geistesblitz: Was, wenn es im Fussball auch Playoffs gäbe?

Ich wollte nie Playoffs im Fussball. Meister soll das Team werden, das ein ganzes Jahr lang das beste ist. Und nicht bloss während weniger Wochen im Frühling.

Aber was, wenn so viele Ligen keine spannende Schlussphase mehr kennen? Wenn die Meister schon mit dem Blühen der Osterglocken bekannt sind? Muss man da nicht etwas ändern, um die Attraktivität zu steigern? Soll der Fairness-Gedanken der Belohnung für den besten Klub einer ganzen Saison zugunsten von mehr Spannung geopfert werden? …

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