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epa05519242 France's Layvin Kurzawa (L) in action  during the international friendly soccer match between Italy and France at San Nicola Stadium in Bari, 01 September 2016.  EPA/TONY VECE

Testspiel in Bari: Bei Italien gegen Frankreich konnte der Schiedsrichter erstmals in einem Länderspiel auf den Video-Assistenten zurückgreifen.  Bild: EPA/ANSA

«Wir haben Fussballgeschichte gesehen» – hier wird erstmals der Videobeweis benutzt

02.09.16, 04:23 02.09.16, 07:46


FIFA-Präsident Gianni Infantino würdigt den erstmaligen Einsatz des Videobeweises beim Länderspiel zwischen Italien und Frankreich als «Fussballgeschichte». Im Testspiel in Bari kam der Videobeweis bei einem umstrittenen Handspiel zum Einsatz.

Die Italiener protestierten in der 33. Minute nach einem Kopfball von Daniele de Rossi, der französische Fussball-Nationalspieler Layvin Kurzawa habe den Ball im Strafraum mit der Hand gestoppt. «Man konnte sehen, dass der Schiedsrichter für ein paar Sekunden das Spiel gestoppt hat», sagte der Chef des Fussball-Weltverbandes FIFA dem Sender RAI.

Video: streamable

Während dieser Zeit überprüften laut Infantino zwei ausserhalb des Stadions positionierte Schiedsrichter die Situation und entschieden, «dass es kein Elfmeter war. Wir haben Fussballgeschichte gesehen. Wir sind im Jahr 2016, es ist Zeit, das auszuprobieren», sagte Infantino und äusserte die Hoffnung auf den Einsatz der Technologie auch bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland.

In dieser Saison werden Tests mit dem Videobeweis auch in nationalen Ligen wie der deutschen Bundesliga, in Österreich, Italien, Portugal oder den USA durchgeführt. «Natürlich können wir nicht alle Probleme lösen, aber lasst uns schauen, ob wir den Schiedsrichtern nicht bei Schlüsselsituationen eine Hilfe geben können, ohne das Spiel zu sehr zu unterbrechen», sagte Infantino. Am Freitag will er sich bei einer Pressekonferenz ausführlicher zu dem Thema äussern.

Das Spiel endete mit einem klaren 3:1-Sieg für die Franzosen.

Hier die Tore:

17. Martial 0:1

Video: streamable

21. Pellè 1:1

Video: streamable

28. Giroud 1:2

Video: streamable

81. Kurzawa 1:3

Video: streamable

(sda/dpa/drd)

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    Alle Leser-Kommentare
  • dä dingsbums 02.09.2016 07:36
    Highlight Man könnte das ähnlich wie beim Tennis machen. Jede Mannschaft kann 2-3 Mal pro Spiel den Videobeweis einfordern.
    Dann wird das Spiel nicht zu oft unterbrochen und krasse Fehlentscheide verhindert.
    11 0 Melden
    • Stachanowist 02.09.2016 10:52
      Highlight Fände ich auch gut. Ansonsten könnte es wieder eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters sein, den Videoassistenten nicht anzurufen.
      2 0 Melden

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