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(FILE PHOTO) Felix Magath Sacked As Fulham Manager LONDON, ENGLAND - AUGUST 20:  Felix Magath of Fulham walks off the pitch after the Sky Bet Championship match between Fulham and Wolverhampton Wanderers at Craven Cottage on August 20, 2014 in London, England.  (Photo by Clive Rose/Getty Images)

In England nicht erfolgreich: Felix Magath. Bild: Getty Images Europe

«Das ist Käse»

Käse als Mittel gegen Verletzung? Felix Magath wehrt sich gegen die Behauptungen der britischen Presse

«Kontroll-Freak», «Terror-Herrschaft», «Behandlungen mit Käse»: Die britische Presse rechnet mit dem beim FC Fulham entlassenen Felix Magath ab. Jetzt schaltet der Trainer einen Anwalt ein.

22.09.14, 07:03 22.09.14, 15:37

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Wenige Tage nach seiner Entlassung beim englischen Zweitligisten FC Fulham hat sich die britische Presse auf Felix Magath eingeschossen. Die «Sun» nannte den Trainer einen «Kontroll-Freak». Der «Daily Mirror» bezeichnete die siebenmonatige Amtszeit beim Premier-League-Absteiger als «Terror-Herrschaft». 

(FILE PHOTO) Felix Magath Sacked As Fulham Manager LONDON, ENGLAND - FEBRUARY 20:  Felix Magath is unveiled as the new Fulham manager at Craven Cottage on February 20, 2014 in London, England.  (Photo by Mike Hewitt/Getty Images)

Am 20. Februar wurde Magath bei den Londonern vorgestellt. Bild: Getty Images Europe

Zudem war in einigen Zeitungen berichtet worden, Magath rufe Spieler in sein Büro und starre sie minutenlang an, um zu sehen, ob sie blinzeln. Gegen diese Behauptung will der 61-Jährige nun per Abmahnung vorgehen lassen.

Nach Fehlstart entlassen

«Das ist frei erfundener Blödsinn. Mein Mandant starrt keine Spieler an. Er schweigt sie auch nicht an, und er testet auch nicht, ob sie blinzeln. Wäre es nicht so traurig, dass ein solcher Unfug verbreitet wird, könnte man darüber lachen», sagte Magaths Medienanwalt Ralf Höcker.

Fulham manager Felix Magath reacts during their English Premier League soccer match against Tottenham Hotspur at White Hart Lane in London April 19, 2014.    REUTERS/Eddie Keogh (BRITAIN - Tags: SPORT SOCCER) FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. NO USE WITH UNAUTHORIZED AUDIO, VIDEO, DATA, FIXTURE LISTS, CLUB/LEAGUE LOGOS OR

Magath hat ausgebrüllt. Bild: EDDIE KEOGH/REUTERS

Fulham hatte sich am Donnerstag nach sechs Pleiten in sieben Spielen von Magath getrennt. «Ich habe niemandem gegenüber ein schlechtes Gewissen», sagte der ehemalige deutsche Nationalspieler. Trotz des Abrutschens auf den letzten Tabellenplatz hatte Magath gehofft, weiter am Umbruch des Vereins arbeiten zu dürfen. 

«Das soll nicht überheblich klingen, aber ich bin nach wie vor überzeugt, dass deutsche Qualitäten dem englischen Fussball gut tun würden. Leider ist man nur schwer bereit, etwas anzunehmen.» Magath zeigte sich davon überzeugt, dem englischen Fussball auch in Zukunft «etwas geben» zu können.

Skurrile Anschuldigung

Weitere angebliche Enthüllungsgeschichten aus den Medien entkräftete Magath. Der «Observer» hatte berichtet, der Trainer habe in der vergangenen Saison eine Oberschenkelverletzung von Brede Hangeland mit einem Stück Käse behandeln lassen, statt den Reha-Plan des Mannschaftsarztes zu befolgen. Hangeland – so hiess es in dem Blatt – habe einen Nachmittag eine Scheibe des Käses auf die verletzte Stelle pressen müssen. Magaths Kommentar dazu: «Das ist Käse».

Emmental cheese, a Swiss product, pictured on June 10, 2013, in Zurich, Switzerland. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Emmentaler Kaese, ein Schweizer Produkt, aufgenommen am 21. August 2013 in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Welcher Käse es gewesen sein sollte, ist unbekannt. Hier ein feiner Emmentaler. Bild: KEYSTONE

«Das ist Käse.»

Felix Magath zu den Behauptungen

Er habe dem Spieler lediglich geraten, «es mal mit dem alten Hausrezept Quark» zu versuchen. Bei der Verletzung habe es sich im Übrigen nicht um eine Muskelverletzung, sondern um eine Entzündung im Knie gehandelt. «Ich würde nie einem Mediziner vorschreiben, was er zu tun hat», sagte Magath weiter. (tpr/dpa/syl)



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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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