Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Noch einmal müssen sich die Jungs des FC Zürich dieses Jahr europäisch beweisen. Bild: KEYSTONE

Nach Sieg gegen Limassol

Für den FCZ kommt es in zwei Wochen zum Finale gegen Gladbach

Der FC Zürich spielt in 14 Tagen in Mönchengladbach um die 1/16-Finals der Europa League. Er schlägt Apollon Limassol nach einem Rückstand und dank zwei umstrittenen Penaltys von Yassine Chkhaoui 3:1. Mit einem Sieg im letzten Spiel kann er Gladbach noch überholen.

27.11.14, 23:24 28.11.14, 10:00

Der FC Zürich bekommt sein Weihnachtsgeschenk. Am 11. Dezember, zwei Wochen vor den Festtagen, trifft er in Mönchengladbach auf die Borussia und spielt gegen den Bundesligisten um einen Platz in den 1/16-Finals. Einen Sieg brauchen die Zürcher dannzumal für den Coup. Die Aufgabe ist schwer genug, doch die Ausgangslage ist dennoch mehr als erfreulich, wenn man bedenkt, dass der FCZ Mitte September mit einer in der Entstehung kläglichen 2:3-Niederlage gegen Apollon Limassol in die Europa League gestartet war.

Chikhaoui entschied die Partie mit seinen zwei Penalty-Toren. Bild: Nick Soland/freshfocus

Damit fehlt auf der Aufholjagd der Zürcher nur noch ein letzter, wenn auch grosser Schritt, um erstmals seit sieben Jahren wieder im Europacup zu überwintern. Vor drei Jahren war der FCZ bei seiner letzten Teilnahme an den Gruppenspielen gegen Sporting Lissabon, Lazio Rom und Vaslui frühzeitig gescheitert.

Das Allernötigste getan

Der Sieg im Heimspiel gegen Apollon Limassol war verdient, weil der FCZ die bessere Mannschaft stellte, wie er dies schon im verlorenen Hinspiel auf Zypern getan hatte. Brilliert hat der FCZ allerdings nicht. Er zeigte nicht mehr eine ähnlich gute Leistung wie noch vor drei Wochen beim Heimsieg gegen Villarreal. Und als er in der letzten halben Stunde beruhigend 3:1 führte, tat er nur noch das Allernötigste.

Der Auftritt war alles in allem zu wenig gut, um von den fragwürdigen Entscheiden des Schiedsrichters abzulenken. Die Gäste aus Zypern fühlten sich nämlich nicht zu Unrecht von Kristo Tohver benachteiligt. Der Este pfiff zwei Penaltys für den FCZ (2:1, 3:1). Vor allem beim ersten lag der Schiedsrichter wohl falsch, der zweite Penalty war für die Zyprioten zumindest hart. Dazu kam, dass Tohver Apollon in der 69. Minute den vermeintlichen Anschlusstreffer zum 2:3 wegen eines Fouls an FCZ-Verteidiger Berat Djimsiti annullierte. Auch hier blieb der Schiedsrichter seinem Massstab treu: im Zweifelsfall für den FCZ.

Chikhaoui versenkt die Kugel zum 3:1. gif: srf

>>> Hier geht's zum Liveticker mit allen Highlights.

(si/qae)



Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

Als sich Xherdan Shaqiri nach seinem 2:1 in der 90. Minute gegen Serbien dazu entschied, seine Hände zum Doppeladler zu formen, da wurde er innert Sekunden vom Helden zum Deppen. 

Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

Zum Glück, so muss man fast sagen, haben Shaqiri und Xhaka mit dem Doppeladler für einen kleinen Skandal gesorgt. Sonst, man stelle sich vor, hätten …

Artikel lesen