Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Der Luganesi Ezgjan Alioski liegt mit Schmerz verzerrtem Gesicht auf dem Rasen im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Zuerich und dem FC Basel 1893, im Cornaredo Stadion in Lugano, am Mittwoch, 13. April 2016. (KEYSTONE/TI-PRESS/Gabriele Putzu)

Der FC Lugano erlitt in den letzten drei Meisterschaftsspielen schmerzhafte Niederlagen. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Experiment gescheitert! Lugano will nach den Kanterniederlagen wieder reagieren statt agieren

Nach drei schweren Niederlagen muss Lugano in der Super League Gegensteuer geben, um im Abstiegskampf nicht auch noch Vaduz davonziehen zu lassen. Die Tessiner empfangen am Sonntag den FC Thun, gegen den sie in dieser Saison alle drei Spiele verloren haben.



Vor dem Beginn des letzten Meisterschaftsviertels mit der 28. Runde vom Wochenende erzeugt das Geschehen am Ende der Rangliste mehr Spannung als der Kampf um den Meistertitel, der wegen der Überlegenheit des FC Basel wohl längst kein Kampf mehr ist.

12.04.2016; Lugano; Fussball Super League - FC Lugano - FC Basel; 
Torhueter Mirko Salvi (Lugano) 
(Andy Mueller/freshfocus)

Die Torhüter von Lugano, hier Mirko Salvi, waren in den letzten Spielen nicht zu beneiden.  Bild: freshfocus

Nach drei Niederlagen in Folge mit einem beschämenden Torverhältnis – in diese Fall 1:17 – wird die Position des Trainers oft und gern hinterfragt. Der FC Lugano könnte ein Sonderfall sein. Präsident Angelo Renzetti hat eine besondere Nähe zu Trainer Zdenek Zeman. Renzetti ist nicht nur Präsident, er ist auch der hauptsächliche Geldgeber und de facto der Sportchef. Er gehört zu Zemans Bewunderern. Es wird möglicherweise noch ein paar Niederlagen mehr brauchen, bis die Stimmung umschlägt.

Die drei brutal hohen Niederlagen gegen Sion (0:6), bei den Young Boys (0:7) und gegen Basel (1:4) sind mehr als nur Alarmsignale, sie sind eine sportliche Katastrophe. Jetzt lässt sich werweissen, ob die schwere Baisse des Aufsteigers in der Meisterschaft mit dem überraschenden Vorstoss in den Cupfinal zu tun hat. Tatsächlich haben die Ticinesi nach dem Sieg im Halbfinal in Luzern vier von fünf Meisterschaftsspielen verloren, so mit 1:2 auch die «Revanche» in Luzern. Die Ausnahme war der 1:0-Sieg bei GC in einer Partie, in der die Zürcher so schwach spielten wie sonst kaum jemals.

Umfrage

Kriegt der FC Lugano die Kurve oder schlittern sie weiter dem Abstieg entgegen?

  • Abstimmen

74 Votes zu: Kriegt der FC Lugano die Kurve oder schlittern sie weiter dem Abstieg entgegen?

  • 27%Die Tessiner fangen sich auf. Lugano hat Potenzial, das für den Ligaerhalt reicht.
  • 49%Das wird eine enge Kiste. Der Zweikampf mit Vaduz wird bis zum Schluss spannend bleiben.
  • 22%Die Talfahrt der Zeman-Truppe geht weiter. Auch eine Trainerentlassung wird nichts bringen und am Ende steigt Lugano wieder ab.

Mit den Gedanken im Cupfinal?

Die genannten letzten drei Spiele waren aus der Sicht Luganos auch deshalb erschreckend, weil die Gegner jeweils schon in der Pause 3:0 (Sion), respektive zweimal 4:0 (YB, Basel) führten. Das können Hinweise darauf sein, dass die Luganesi diese Partien fahrig und ohne jede Konzentration angefangen haben. Sind die Spieler – im Unterbewusstsein – mit ihren Gedanken schon am Cupfinal in Zürich gegen den FCZ? Wenn dies so wäre, müssten sie sich am Ende der Saison möglicherweise schwere Vorwürfe gefallen lassen. Besonders dann, wenn sie gänzlich mit leeren Händen dastünden – als Absteiger in die Challenge League und als Verlierer des Cupfinals.

02.3.2016; Luzern; Fussball Schweizer Cup - FC Luzern - FC Lugano; Ezgjan Aloiski, Praesident Angelo Renzetti (Lugano) und Antoine Rey (Lugano) jubeln nach dem Sieg (Daniela Frutiiger/freshfocus)

Lugano-Präsident Angelo Renzetti jubet mit den Spielern über den Einzug in den Cupfinal.  Bild: freshfocus

Luganos Leistungen in den letzten drei Spielen waren so schwach, dass man sich auch fragen muss, ob der lange Jahre in der italienischen Serie A erprobte Trainer Zdenek Zeman noch genügend Einfluss auf die Mannschaft hat. Als zuletzt ein Tor um das andere gegen den FCL fiel, wirkte der 68-jährige Tscheche am Spielfeldrand teilnahmslos; sein Engagement schien kaum grösser zu sein als das der Mannschaft. Allerdings machte Zeman sehr oft schon zu seinen Zeiten in Italien einen apathischen Eindruck, selbst wenn seine Mannschaften gut spielten und siegten.

Zeman gibt Fehler zu

Zdenek Zeman nimmt einen grossen Teil der Verantwortung für die bitteren Niederlagen auf sich. «Nachdem wir in den Cupfinal gekommen waren und auch gegen die Grasshoppers gewonnen hatten, wollten wir unser Spielsystem etwas verändern. Wir versuchten, auch selber ein Spiel zu bestimmen.»

Der Lugano Trainer Zdenek Zeman beim Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Zuerich und dem FC Basel 1893, im Cornaredo Stadion in Lugano, am Mittwoch, 13. April 2016. (KEYSTONE/TI-PRESS/Gabriele Putzu)

Zdenek Zeman stellt seine Taktik wieder um.
Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Die Übung ist gründlich gescheitert, «Dafür ist unser Kader einfach nicht stark genug», räumt Zeman ein. Deshalb verordnet der Trainer seinen Spielern schon für den Match gegen Thun eine Taktik, mit der sie wieder vermehrt auf die Aktionen des Gegners reagieren sollen. Trotz der drei Niederlagen gegen Thun in dieser Saison bleibt Zeman zuversichtlich: «In allen drei Spielen waren wir nahe daran, Punkte zu gewinnen.» (sda)

Rekorde in der Schweizer Super League

Witziges zum Fussball

Jetzt mal eine ganz wichtige Frage: Welcher Ball bist du?

Link to Article

Das neueste Cover von «FourFourTwo» ist ein kniffliges Rätsel – schlägst du uns?

Link to Article

Der Titel für das absurd-witzigste Interview des Jahres ist bereits vergeben

Link to Article

Ciao Cristiano! Das sind die 17 schönsten italienischen Fussball-Begriffe

Link to Article

Ähm … wie sieht denn dieser Fussballplatz bitteschön aus?!

Link to Article

Top-Sportchef Ralf Meile hat in 6 Monaten aus 100 satte 250 Millionen gemacht. Und du?

Link to Article

Diese 11 Amateur-Fussballer triffst du in JEDEM Trainingslager

Link to Article

So sehen Lichtsteiner, Behrami, Neymar und Co. das Fussballfeld wirklich

Link to Article

Das sind die Top 25 der schrägsten Fussballer-Songs aller Zeiten

Link to Article

Grösser! Besser! Mehr! Mehr! Mehr! Der Transfer-Gerüchte-Generator ist jetzt noch sexyer!

Link to Article

Sie gleichen sich wie ein Ei dem anderen – diese 10 Fussballer haben heimliche Doppelgänger

Link to Article

Von «New Arrogance» bis «Yugo Boss» – diese Fussballer-Parfüms sollten dringend auf den Markt

Link to Article

Breel Embolo ist mit seiner gewagten Frisur nicht alleine – das sind die 40 schrägsten Fussballer-Fritten

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Daniela Ryf und Nino Schurter sind die Schweizer Sportler des Jahres

Nino Schurter und Daniela Ryf wurden an den Credit Suisse Sports Awards in Zürich als Schweizer Sportler und Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Den Preis für das Team des Jahres erhielt die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft.

Zahlreiche Schweizer Sportler haben 2018 Ausserordentliches geleistet, deshalb präsentierte sich das Feld der Nominierten für die Sports Awards von heute hochkarätig wie selten zuvor. Mit Triathletin Daniela Ryf und Mountainbiker Nino Schurter setzten sich im Gegensatz zum Vorjahr, als Wendy Holdener und Roger Federer triumphierten, zwei Athleten durch, die eher aus Randsportarten stammen.

Die weiteren Awards in der TV-Gala gingen an Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer (Trainer …

Artikel lesen
Link to Article