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FCZ-Fans zuenden Pyros im Super League Fussballspiel zwischen dem FC Aarau und dem FC Zuerich am Samstag, 22. Februar 2014, auf dem Bruegglifeld in Aarau. (KEYSTONE/Sigi Tischler)

Februar 2014: FCZ-Fans zünden Pyros im Aarauer Brügglifeld. Bild: KEYSTONE

Sicherheitsaufgebot wie in der Super League: Aarau empfängt den FCZ zum Risikospiel

Das Sicherheitsaufgebot für die Partie Aarau-FCZ ist so gross wie in der Super League. Für Aarau ist es am Sonntag das vielleicht wichtigste Spiel der Saison.

Mario Fuchs / az Aargauer Zeitung



Es ist für den FC Aarau das wichtigste Spiel der Hinrunde, ja vielleicht sogar der ganzen Saison: Morgen Sonntagnachmittag um 15 Uhr gastiert der FC Zürich im Brügglifeld. Wollen die Aarauer weiter um den Aufstieg in die Super League mitspielen, müssen sie gegen den Tabellenleader Zürich unbedingt punkten.

Aarau-Goalie Lars Unnerstall, Mitte, ist im Strafraum des Gegners, im Super League Fussballspiel zwischen dem FC Aarau und dem FC Zuerich am Samstag, 22. Februar 2014, auf dem Bruegglifeld in Aarau. (KEYSTONE/Sigi Tischler)

Ein Bild aus dem Jahr 2014: Jetzt kommt es wieder zum Duell FC Aarau gegen den FC Zürich. Bild: KEYSTONE

Der FC Zürich in Aarau: Das garantiert besondere Stimmung im Stadion – es bedeutete zuletzt aber immer auch viel Arbeit für die Polizei. FCZ-Spiele sind Hochrisikospiele. Ein Teil der Zürcher Anhängerschaft sorgt ab und an für Ausschreitungen – vor, nach oder während eines Matchs. So war man im Aargau aus Sicht der Behörden gar nicht so unglücklich, als der FCA 2015 abstieg – bloss tauchte dann diesen Sommer auch der FCZ.

FCZ gegen FCA: Massenschlägerei im November am Bahnhof Aarau.

Die Rivalität ist gross: FCZ gegen FCA – Massenschlägerei im November am Bahnhof Aarau: Video: © TeleM1

Robert Kamer, Geschäftsleitungsmitglied des FC Aarau, sagt: «Wir sind bereit.» In der laufenden Saison hätten sich die Zürcher Anhänger bislang «recht gesittet» benommen. «Ausschreitungen gab es kaum. Die Situation hat sich im Vergleich zur letzten Saison deutlich beruhigt.» Das habe wohl auch damit zu tun, dass sich die Spannungen zwischen der Vereinsleitung und Fangruppierungen teilweise gelöst hätten.

4500 Tickets bereits verkauft

Das morgige Spiel nimmt man dennoch nicht auf die leichte Schulter. Am Donnerstag trafen sich die Verantwortlichen der beiden Vereine und der Kantonspolizei zur Besprechung des Dispositivs. Wie üblich werden dazu keine detaillierten Angaben gemacht. Laut Robert Kamer werden «ordentlich viele Sicherheitskräfte» im Einsatz stehen, das Aufgebot bewege sich im «normalen Rahmen» und entspreche in etwa jenem eines Super-League-Matchs.

ZUM BUNDESGERICHTSENTSCHEID, DASS DER FC AARAU DAS STADION TORFELD-SUED IN AARAU GEBAUT WEDEN KANN, STELLEN WIR IHNEN AM FREITAG, 3. JUNI 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG –  Das Stadion Bruegglifeld vor dem Fussball Challenge League Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Aarau und dem FC Wohlen am Montag, 20. Juli 2015, in Aarau. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Auf dem Aarauer Brügglifeld wird morgen einiges los sein. Bild: KEYSTONE

Im Vorverkauf habe man bislang rund 4500 Tickets abgesetzt. Der Administrativchef rechnet für Sonntag mit einem gut gefüllten Brügglifeld: «Die Wetteraussichten sind relativ gut, wir erwarten um die 6500 Zuschauerinnen und Zuschauer.» Für die Haupttribüne gibt es bereits keine Tickets mehr. Mit 7800 Fans wäre das Aarauer Stadion ausverkauft. Wer das wichtigste Spiel der Hinrunde nicht verpassen will und noch kein Billett hat, erhält dieses heute auf der FCA-Geschäftsstelle oder am Sonntag an der Tageskasse. Diese öffnet um 13.30 Uhr: ausnahmsweise nicht 60, sondern bereits 90 Minuten vor dem Anpfiff um 15 Uhr. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kii 24.09.2016 14:21
    Highlight Highlight Die medien hoffen wieder mal auf gewalt. Gibt es ein liveticker morgen? 🙄
  • TschGadEis 24.09.2016 13:29
    Highlight Highlight Schon witzig. Nun wird wieder über "Fangewalt" gemotzt, obwohl gar nichts passiert ist.

    Ausserdem erstaunlich, wie sich alle offenbar an sämtliche Schlägereien erinnern können aber den skandalösen Kessel der Kapo AG (mit Hilfe 3 anderer Kapos) vom Frühjahr 2015 bereits vergessen haben.

    Ein absoluter unnötiger Artikel ohne Inhalt der AZ, der nur dazu dient, wieder mal das Thema Fussballfans aufzugreifen.
    • Inspector 24.09.2016 13:58
      Highlight Highlight Nichts passiert ! gilt vielleicht für morgen aber nicht für die letzten 20 jahre. So absolut unötig ist der artikel m. E. nun doch nicht.
    • Roaming212 24.09.2016 15:06
      Highlight Highlight Buuhuu die böse Polizei! Immer dieses Gejammer
    • TschGadEis 24.09.2016 16:22
      Highlight Highlight @Inspector: Doch der Artikel ist unnötig, weil er keinen Mehrwert bietet. Pure Angstmacherei. Er behandelt ja nicht systematisch die Vorfälle der "letzten 20 Jahre", sondern "warnt" vor Gewalt, für die es keine Indizien gibt.

      @Roaming212: Wenn du nicht vor Ort warst und nicht weisst, was passiert ist, ist es komplett unsinnig, hierzu einen Kommentar zu verfassen. Ausserdem war das kein Gejammer sondern eine Feststellung, wie partiell das Gedächtnis der Kommentarschreibenden funktioniert.
  • Knut Knallmann 24.09.2016 13:11
    Highlight Highlight Fussball ist ja eine schöne Sportart. Mit gewissen Exponenten und Auswüchsen der "Fankultur" habe ich meine Mühe:

    1. Massenschlägereien...
    2. Versiffte und zerstörte Züge...
    3. Fanmärsche durch Wohngegenden
    4. Polizei und Rettungsdienste müssen ihre Ressourcen für gewaltbereite Hohlköpfe verschwenden...

    Solange die Klubs und die Fans diese Probleme nicht in den Griff kriegen (Im Eishockey, Handball und anderen Sportarten gehts ja auch...) habe ich wenig Verständnis für das Gejammer über fehlendes Interesse, geringe Ticketeinnahmen und geringen politischen Support...
    • Kimbolone 24.09.2016 13:34
      Highlight Highlight Ja, genau, besonders beim Eishockey klappts ja so super. Gibt kaum Fangruppierungen, die sich auf die Fresse hauen... 😂
    • Mentorius 24.09.2016 14:14
      Highlight Highlight @kimbolone dafür bleiben die ping-pong ultras immer friedlich!
    • dododo 24.09.2016 17:19
      Highlight Highlight @knut: schauen sie sich doch mal die entwicklung der zuschauerzahlen im ch fussball seit den 90ern an... scheint für die, die auch spiele besuchen und nicht nur boulevardschlagzeilen konsumieren nicht nur mord und totschlag zu sein...

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