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Februar 2014: FCZ-Fans zünden Pyros im Aarauer Brügglifeld. Bild: KEYSTONE

Sicherheitsaufgebot wie in der Super League: Aarau empfängt den FCZ zum Risikospiel

Das Sicherheitsaufgebot für die Partie Aarau-FCZ ist so gross wie in der Super League. Für Aarau ist es am Sonntag das vielleicht wichtigste Spiel der Saison.

24.09.16, 10:35 24.09.16, 14:34

Mario Fuchs / az Aargauer Zeitung

Es ist für den FC Aarau das wichtigste Spiel der Hinrunde, ja vielleicht sogar der ganzen Saison: Morgen Sonntagnachmittag um 15 Uhr gastiert der FC Zürich im Brügglifeld. Wollen die Aarauer weiter um den Aufstieg in die Super League mitspielen, müssen sie gegen den Tabellenleader Zürich unbedingt punkten.

Ein Bild aus dem Jahr 2014: Jetzt kommt es wieder zum Duell FC Aarau gegen den FC Zürich. Bild: KEYSTONE

Der FC Zürich in Aarau: Das garantiert besondere Stimmung im Stadion – es bedeutete zuletzt aber immer auch viel Arbeit für die Polizei. FCZ-Spiele sind Hochrisikospiele. Ein Teil der Zürcher Anhängerschaft sorgt ab und an für Ausschreitungen – vor, nach oder während eines Matchs. So war man im Aargau aus Sicht der Behörden gar nicht so unglücklich, als der FCA 2015 abstieg – bloss tauchte dann diesen Sommer auch der FCZ.

FCZ gegen FCA: Massenschlägerei im November am Bahnhof Aarau.

Die Rivalität ist gross: FCZ gegen FCA – Massenschlägerei im November am Bahnhof Aarau: Video: © TeleM1

Robert Kamer, Geschäftsleitungsmitglied des FC Aarau, sagt: «Wir sind bereit.» In der laufenden Saison hätten sich die Zürcher Anhänger bislang «recht gesittet» benommen. «Ausschreitungen gab es kaum. Die Situation hat sich im Vergleich zur letzten Saison deutlich beruhigt.» Das habe wohl auch damit zu tun, dass sich die Spannungen zwischen der Vereinsleitung und Fangruppierungen teilweise gelöst hätten.

4500 Tickets bereits verkauft

Das morgige Spiel nimmt man dennoch nicht auf die leichte Schulter. Am Donnerstag trafen sich die Verantwortlichen der beiden Vereine und der Kantonspolizei zur Besprechung des Dispositivs. Wie üblich werden dazu keine detaillierten Angaben gemacht. Laut Robert Kamer werden «ordentlich viele Sicherheitskräfte» im Einsatz stehen, das Aufgebot bewege sich im «normalen Rahmen» und entspreche in etwa jenem eines Super-League-Matchs.

Auf dem Aarauer Brügglifeld wird morgen einiges los sein. Bild: KEYSTONE

Im Vorverkauf habe man bislang rund 4500 Tickets abgesetzt. Der Administrativchef rechnet für Sonntag mit einem gut gefüllten Brügglifeld: «Die Wetteraussichten sind relativ gut, wir erwarten um die 6500 Zuschauerinnen und Zuschauer.» Für die Haupttribüne gibt es bereits keine Tickets mehr. Mit 7800 Fans wäre das Aarauer Stadion ausverkauft. Wer das wichtigste Spiel der Hinrunde nicht verpassen will und noch kein Billett hat, erhält dieses heute auf der FCA-Geschäftsstelle oder am Sonntag an der Tageskasse. Diese öffnet um 13.30 Uhr: ausnahmsweise nicht 60, sondern bereits 90 Minuten vor dem Anpfiff um 15 Uhr. 

Darum kommt's zum Duell gegen Aarau: Die Chronologie des FCZ-Niedergangs

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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • E. Edward Grey 24.09.2016 15:08
    Highlight Es lebe der Sport!
    6 5 Melden
  • Kii 24.09.2016 14:21
    Highlight Die medien hoffen wieder mal auf gewalt. Gibt es ein liveticker morgen? 🙄
    41 1 Melden
  • TschGadEis 24.09.2016 13:29
    Highlight Schon witzig. Nun wird wieder über "Fangewalt" gemotzt, obwohl gar nichts passiert ist.

    Ausserdem erstaunlich, wie sich alle offenbar an sämtliche Schlägereien erinnern können aber den skandalösen Kessel der Kapo AG (mit Hilfe 3 anderer Kapos) vom Frühjahr 2015 bereits vergessen haben.

    Ein absoluter unnötiger Artikel ohne Inhalt der AZ, der nur dazu dient, wieder mal das Thema Fussballfans aufzugreifen.
    70 8 Melden
    • Inspector 24.09.2016 13:58
      Highlight Nichts passiert ! gilt vielleicht für morgen aber nicht für die letzten 20 jahre. So absolut unötig ist der artikel m. E. nun doch nicht.
      4 50 Melden
    • Roaming212 24.09.2016 15:06
      Highlight Buuhuu die böse Polizei! Immer dieses Gejammer
      9 25 Melden
    • TschGadEis 24.09.2016 16:22
      Highlight @Inspector: Doch der Artikel ist unnötig, weil er keinen Mehrwert bietet. Pure Angstmacherei. Er behandelt ja nicht systematisch die Vorfälle der "letzten 20 Jahre", sondern "warnt" vor Gewalt, für die es keine Indizien gibt.

      @Roaming212: Wenn du nicht vor Ort warst und nicht weisst, was passiert ist, ist es komplett unsinnig, hierzu einen Kommentar zu verfassen. Ausserdem war das kein Gejammer sondern eine Feststellung, wie partiell das Gedächtnis der Kommentarschreibenden funktioniert.
      10 2 Melden
  • Knut Knallmann 24.09.2016 13:11
    Highlight Fussball ist ja eine schöne Sportart. Mit gewissen Exponenten und Auswüchsen der "Fankultur" habe ich meine Mühe:

    1. Massenschlägereien...
    2. Versiffte und zerstörte Züge...
    3. Fanmärsche durch Wohngegenden
    4. Polizei und Rettungsdienste müssen ihre Ressourcen für gewaltbereite Hohlköpfe verschwenden...

    Solange die Klubs und die Fans diese Probleme nicht in den Griff kriegen (Im Eishockey, Handball und anderen Sportarten gehts ja auch...) habe ich wenig Verständnis für das Gejammer über fehlendes Interesse, geringe Ticketeinnahmen und geringen politischen Support...
    14 64 Melden
    • Kimbolone 24.09.2016 13:34
      Highlight Ja, genau, besonders beim Eishockey klappts ja so super. Gibt kaum Fangruppierungen, die sich auf die Fresse hauen... 😂
      53 1 Melden
    • Mentorius 24.09.2016 14:14
      Highlight @kimbolone dafür bleiben die ping-pong ultras immer friedlich!
      29 1 Melden
    • dododo 24.09.2016 17:19
      Highlight @knut: schauen sie sich doch mal die entwicklung der zuschauerzahlen im ch fussball seit den 90ern an... scheint für die, die auch spiele besuchen und nicht nur boulevardschlagzeilen konsumieren nicht nur mord und totschlag zu sein...
      8 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.09.2016 11:27
    Highlight gilt für alle sportarten mit extremen (gewaltbereiten) anhängern!

    wer verursacht diese kosten?
    %tual ein paar wenige!

    und wer zahlt diese kosten?
    die allgemeinheit!

    das mag umgerechnet pro kopf wenig sein, ein paar rappen/franken, aber hier sollte das verursacherprinzip angewendet werden!
    22 71 Melden
    • Radiochopf 24.09.2016 12:10
      Highlight @wir sind alle menschen

      Du hast absolut Recht, aber mit einer Hooligan-kritischen Einstellung ist man auf Watson in der minderheit.. aber ja, wir haben ja auch kein Hooligan-Problem in der Schweiz, das ist nur eine Erfindung...
      24 55 Melden
    • dododo 24.09.2016 12:35
      Highlight so ein quatsch... so argumentiert müssten auch alle, die ausgehen jedes wochenende die anfallenden polizei- und ambulanzkosten wegen gewalt, vandalismus und co. übernehmen?! verursacherprinzip: jedes bier kostet 2 stutz mehr!

      begriffe wie "fangewalt", "jugendgewalt", "ausländerkriminalität" etc führen dazu, dass leute wie du glauben, dies sei kein gesellschaftsphänomen sondern betreffe nur minderheiten.
      40 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.09.2016 13:41
      Highlight also wenn ich ein (kleines) openair veranstallte und die polizei muss einschreiten wegen gewalt, schlägereien, usw., dann kommt die saftige und gesalzene rechnung sehr sehr schnell zugestellt an den veranstallter...

      selbst erlebt bei sohn!

      1 21 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.09.2016 13:43
      Highlight und im weitern sind sie dododo als dafür, dass einfach alle scheisse auf kosten der anderen machen dürfen!?
      diese kosten werden auch jetzt umgewälzt, einfach via steuern, aufschläge, gebühren, ...
      0 12 Melden
    • Inspector 24.09.2016 14:55
      Highlight begriffe wie "fankultur" +"gesellschaftsphänomen", etc. führen .... . Nicht zur Lösung des Problems!
      7 4 Melden

Wären unsere Fussball-Klubs ehrlich, sähen ihre neuen Logos so aus

Wenn am Wochenende die Super League ihren Spielbetrieb nach der Winterpause wieder aufnimmt, dann macht Lausanne-Sport dies mit einem neuen Logo. Weil es Anlehnungen an den neuen Besitzer enthält, stösst es auf grosse Kritik.

Dabei sind die Waadtländer doch nur Vorreiter! So würden die Schweizer Klubs heissen, wären sie in den USA zuhause.

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