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Swiss national soccer Valon Behrami, center, and team mates, warm up during a team's training session in Lugano, Switzerland, Thursday, June 2, 2016. The Swiss National Football Team is in Lugano for a training camp in preparation for the UEFA EURO 2016 soccer championship, hosted by France and will face Moldova national soccer team during a friendly soccer match in Lugano on Friday, June 3, 2016. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Noch ein Test, dann gilt es ernst für die Nati.
Bild: KEYSTONE

Heute wird uns Petkovic im letzten Test wohl seine EM-Startelf gegen Albanien zeigen

Die Schweiz schliesst das EM-Camp mit dem Testspiel in Lugano gegen Moldawien ab. Gegen die FIFA-Nummer 159 muss der erste Sieg des Jahres her, sonst ist der gute Eindruck von zuletzt nicht viel wert.

03.06.16, 07:34 03.06.16, 09:13


>>> Wir tickern die Partie Schweiz – Moldawien ab 18 Uhr!

In einer Woche erfolgt der EM-Start gegen Albanien. Ein paar Probleme gibt es doch noch zum Abschluss des knapp zweiwöchigen Schweizer Trainingscamps in Lugano. Abwehrchef Johan Djourou musste das Training am Donnerstag abbrechen, sein Einsatz im Spiel gegen Moldawien ist ungewiss. Auch Marwin Hitz, dem dritten Torhüter, geht es nicht gut; er bekam im Training einen Ball ins Gesicht. Aber sonst meldet Nationalcoach Vladimir Petkovic: «Wir haben Vertrauen in uns nach diesen zwei Wochen im Tessin. Gegen Moldawien wollen wir noch mehr davon holen.»

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Neben Petkovic sass Valon Behrami. Auch der Arbeiter im Mittelfeld sieht das Team bereit für die Aufgabe in Frankreich. «Der Trainer hat in den Trainings darauf hingearbeitet, dass jeder mehr für das Team arbeitet. Die Mentalität hat sich geändert seit den letzten Testspielen. Jeder läuft und kämpft mehr.»

02.06.2016; Lugano; Fussball Euro 2016 - Training Schwiez; 
Valon Behrami (SUI) Trainer Vladimir Petkovic (SUI) 
(Andy Mueller/freshfocus)

Vladimir Petkovic: Alles ist bereit.
Bild: freshfocus

Gegen Moldawien müsse die Mannschaft nun im Spiel unter Beweis stellen, dass sie das auch unter Druck könne. «Noch ist es kein EM-Spiel, aber wir können selbst dafür sorgen, dass die Anspannung stimmt. Wir müssen den Druck auf uns selber erhöhen. Es ist das letzte Testspiel, danach gibt es keine Möglichkeit mehr, im Spiel etwas zu proben.»

Wohl mit bestmöglicher Aufstellung

Weil es das letzte Testspiel vor dem EM-Auftakt vom 11. Juni gegen Albanien ist, kann man davon ausgehen, dass Petkovic die bestmögliche Mannschaft nominiert. Ob er den Basler Breel Embolo ebenfalls zu ihr zählt, liess er offen. Der 19-jährige Stürmer trainiert nach seiner Verletzung der Patellasehne im rechten Knie erst seit Montag mit dem Team. «Embolo hat gut trainiert, aber erst wenn der Einsatz im Testspiel ohne Probleme verläuft, können wir sagen, dass er 100 Prozent bereit ist», so Petkovic.

02.06.2016; Lugano; Fussball Euro 2016 - Training Schwiez; 
Breel Embolo (SUI) 
(Andy Mueller/freshfocus)

Kommt Breel Embolo auf dem linken Flügel zum Einsatz?
Bild: freshfocus

Am ehesten könnte Embolos Position in der sich abzeichnenden Startformation für die EM auf dem linken Flügel sein, obwohl er dort beim FC Basel nie spielt. Aber auf dem linken Flügel hat Admir Mehmedi im Nationalteam zuletzt und nach einer schwierigen Saison mit Bayer Leverkusen nicht überzeugt. Doch Petkovic blieb in seiner Aussage vage. «Ich kann Embolo auf allen vier Positionen in der Offensive bringen. Es ist sowieso nötig, dass sich die Stürmer viel bewegen und ihre Positionen immer wieder wechseln.»

Wer spielt in der Sturmspitze?

Viel Bewegung im Sturm, wo der gesperrte Haris Seferovic fehlt, wird in Lugano auch nötig sein, um ins moldawische Réduit einzudringen. Petkovic hat die Nummer 159 im FIFA-Ranking bewusst als letzten Gegner ausgewählt, um taktisch die EM-Spiele gegen Albanien und Rumänien zu simulieren.

02.06.2016; Lugano; Fussball Euro 2016 - Training Schwiez; 
Eren Derdiyok (SUI) Trainer Vladimir Petkovic (SUI) 
(Andy Mueller/freshfocus)

Kommt Eren Derdiyok ganz vorne wieder zum Zug?
Bild: freshfocus

Es werden Spiele sein, in denen die Schweizer agieren werden, weil sich der Gegner zurückzieht und auf Konter lauert. «Moldawien verteidigt vielleicht nicht so gut wie Rumänien, aber das Team hat zuletzt auch gegen Mannschaften wie Kroatien, Schweden oder Russland nie eine schlechte Figur abgegeben», sagte Petkovic.

Moldawien ist keine Schiessbude mehr

In den letzten 24 Spielen hat Moldawien nie mehr als zwei Gegentore kassiert. Es hat gegen die EM-Teilnehmer Polen und Russland unentschieden gespielt und in der EM-Qualifikation gegen Österreich zweimal nur knapp verloren (0:1, 1:2). Aber Moldawien hat in diesen 24 Spielen auch nur zweimal gewonnen – jeweils gegen Andorra. Selbst Liechtenstein wurde in der EM-Qualifikation nicht geschlagen.

05.09.2015; Wien; Fussball EM Qualifikation - Oesterreich - Moldawien; v.l. Alexandru Dedov (MDA), Nicolae Milinceanu (MDA), Martin Harnik (AUT), Eugeniu Cebotaru (MDA), Ion Jardan (MDA) (Sebastian Pucher/Expa/freshfocus)

Moldawien wird sich hinten rein stellen – und das können die Osteuropäer gut.
Bild: Sebastian Pucher/freshfocus

Deshalb sagte Petkovic auch: «Dieses Spiel gibt uns eine gute Möglichkeit, weiter Selbstvertrauen zu tanken, die erfolgreiche Vorbereitungszeit im Tessin mit einem positiven Gefühl abzuschliessen und den Enthusiasmus bei den Fans zu entfachen.» Die Schweizer wissen: «Siege geben Vertrauen und Vertrauen führt zu weiteren Siegen», wie Behrami sagte. Acht Tage vor dem EM-Start tut deshalb ein Erfolg dringend Not. Die Schweiz hat vier der letzten fünf Spiele verloren. (sda)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • LeChef 03.06.2016 08:07
    Highlight Hoffentlich rächt es sich nicht, dass Lustenberger und Klose daheim gelassen wurden. Djouru war schon immer sehr verletzungsanfällig. Schär und von Bergen sind nicht in Form. Elvedi und Zakaria haben noch nie ein grosses Turnier gespielt. Lang oder Moubandje könnten im Notfall vielleicht auch als Innenverteidiger spielen, haben aber wenig Praxis auf dieser Position. Insgesamt finde ich das schon eine etwas gewagte Nomination, muss ich sagen.
    7 14 Melden
    • Texaner 03.06.2016 08:53
      Highlight Das Klose nicht aufgeboten wurde wird Herr Petkovic schon sehr bald bereuen! Spätestens nach dem ersten Konter von Albanien wird er sich wünschen, dass er ein Timm Klose auf dem Platz hätte!
      7 9 Melden
    • Schreiberling 03.06.2016 11:26
      Highlight Meine Güte, Klose war über einen Monat verletzt. Klar, er kann mittlerweile wieder trainieren, aber erstens fehlt die Form und zweitens ist er so kurz danach wohl genau so anfällig auf eine Verletzung wie Djourou, wenn nicht noch mehr.
      2 0 Melden
    • LeChef 03.06.2016 11:54
      Highlight @Schreiberling: Stimmt auch wieder. Er wäre aber immerhin ein erfahrener Backup gewesen. Mit Djourou, Schär, von Bergen und Elvedi sind jetzt nur noch vier gelernte Innenverteidiger im Team.
      0 0 Melden
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  • Texaner 03.06.2016 08:06
    Highlight Ich würde nicht davon ausgehen, dass Petkovic seine Erste 11 auf den Platz schickt! Vielleicht will er auch testen wie fit die Ersatzspieler sind - ähnlich wie bei Senderos beim letzten Testspiel....er wollte wohl testen ob Senderos genügen fit ist um alleine nach Hause zu kommen!
    23 1 Melden
  • giguu 03.06.2016 07:58
    Highlight Bin mir noch unsicher, ob ich vom Nörgler zum Supporter mutieren soll. Mal sehen ob heute Abend der Einsatz stimmt...
    6 16 Melden
    • Aufblasbare Antonio Banderas Liebespuppe 03.06.2016 15:44
      Highlight Jeder mag Erfolgsfans..
      1 0 Melden
    • giguu 03.06.2016 18:43
      Highlight So ist das Leben :)
      0 1 Melden

Nati-Debütant Mvogo «musste leiden, aber es war für mich ein Supermatch»

Die Schweiz ist zum Siegen zurückgekehrt. Nach zuletzt zwei Niederlagen gewann die Nati in Reykjavik nach einer hektischen Schlussphase das dritte Spiel der Nations League gegen Island 2:1.

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