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Der FC Bayern kann heute in Berlin Meister werden – auf Twitter wurde eine Diskussion entfacht. Bild: FABRIZIO BENSCH/REUTERS

Gezwitscher vor den Bundesliga-Kick-offs: Psychologischer Schlagabtausch auf Twitter

Wer sich vor einem Bundesliga-Spieltag auf Twitter herumtreibt, ist gut unterhalten. Die Vereine kommunizieren untereinander über ihre Accounts – auf nicht immer ganz ernste Art und Weise.

23.04.16, 13:45 23.04.16, 15:55
Janick Wetterwald
Janick Wetterwald



Ein Account auf der Social-Media-Plattform Twitter ist für grosse Sportklubs heutzutage Pflicht. Sie lassen so Tausende «Follower» – Fans, aber auch die Medien – am Vereinsgeschehen teilhaben. 

Hertha Berlin stimmt sich auf Twitter auf das Heimspiel gegen die Bayern ein.

Einige Bundesligavereine kommen auf Twitter oft ein wenig weg von den seriös standardisierten Nachrichten und sorgen stattdessen für Unterhaltung vor den Spielen. Sie zwitschern einander zu und statten ihre Nachrichten mit witzigen GIFs aus. So geschehen auch heute Mittag. 

Der Auslöser

Die Bayern twittern über die Möglichkeit, heute in Berlin Meister zu werden. Zweimal schon haben sich die Münchner in den letzten Jahren im Stadion der Berliner als Meister feiern lassen können.

Das lassen die Hauptstädter natürlich nicht auf sich sitzen. Sie melden sich folgendermassen zu Wort:

Hannover 96, das am letzten Spieltag in der Allianz Arena gegen die Bayern spielt, findet die Idee von Hertha weniger gut:

Der obige Tweet von Hannover 96 bekommt von Leverkusen ein «Like». Das haben die Berliner prompt entdeckt:

Die Geschichte nimmt ihren Lauf

Leverkusen ist also entlarvt und streitet das auch nicht ab. Als kleine Entschuldigung wollen sie den Berlinern den Rücken freihalten:

Hertha ist skeptisch:

Und Schalke wehrt sich gegen die Kampfansage von Leverkusen:

Darauf meldet sich der Tabellenletzte Hannover. Trotz dem bevorstehenden Abstieg hat man den Humor nicht verloren:

Apropos: Hertha und «die Rechnung ohne den Wirt?» – Niemals!

Zu Hannovers Ausblick auf den nächsten Spieltag hat Schalke eine klare Antwort: 

Der «Wirt» meldet sich nochmals bei der Hertha:

Währenddessen hat Hannover verstanden und beschäftigt sich mit der heutigen Aufgabe: 

Der Schlusspunkt

Danach kehrt etwas Ruhe ein. Könnte man meinen ...
Einen haben die Berliner noch auf Lager. Sie haben bemerkt, dass der grosse FC Bayern München fünf verschiedene Twitter-Accounts hat. 

Na dann, sind wir mal gespannt, wie «sexy» sich Hertha Berlin heute gegen die Bayern aus der Affäre zieht, wie Leverkusen den Hauptstädtern den Nacken vor Schalke freihält und was Tabellenschlusslicht Hannover noch zu bieten hat.  

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • indubioproreto 23.04.2016 14:37
    Highlight Sympathisch :) viel besser als diese langweiligen standardisierten Tweets, wie sie offenbar Vereine wie die Bayern absetzen...
    13 1 Melden

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