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Giggs nach EM-Aus von England: «Spieler werden inzwischen belohnt, bevor sie etwas erreichen»

Ryan Giggs sieht die Verantwortung für Englands EM-Niederlage gegen Island vor allem bei der jungen Spieler-Generation. Als neuen Nationaltrainer wünscht sich die Man-United-Legende Gareth Southgate.



Ein Artikel von

Spiegel Online
«Sie sind Roboter, nur Roboter.»

Manchester Uniteds Legende Ryan Giggs hat die junge Generation englischer Spieler und ihr Umfeld kritisiert. Es gebe ein «generelles Problem» mit dem Nationalteam, «es ist diese ganze Kulturbeutel-Kultur», sagte der walisische TV-Experte nach der peinlichen Niederlage im EM-Achtelfinale gegen Island. «Ich wollte nicht berühmt sein, ich wollte erfolgreich sein. Spieler werden inzwischen belohnt, bevor sie etwas erreichen – sie haben nette Autos, nette Uhren. Sie sind Roboter, nur Roboter.»

Manchester United's interim manager Ryan Giggs looks on from the dugout before the start of their English Premier League soccer match against Southampton at St Mary's stadium, Southampton, England, Sunday, May 11, 2014. (AP Photo/Sang Tan)

Ryan Giggs sieht ein «generelles Problem» beim englischen Fussball. 
Bild: Sang Tan/AP/KEYSTONE

Giggs sprach sich ausserdem für U21-Trainer Gareth Southgate als Nachfolger des zurückgetretenen Roy Hodgson aus. Southgate soll jedoch übereinstimmenden Medienberichten zufolge weder übergangsweise noch dauerhaft zur Verfügung stehen wollen. Unter anderem der frühere England-Coach Glenn Hoddle ist als Interimstrainer im Gespräch. Arsenals Arsène Wenger soll der bevorzugte langfristige Kandidat des Verbands FA sein, auch Jürgen Klinsmann wird in England gehandelt.

Der ebenfalls gehandelte Alan Pardew erklärte, dass er sich zunächst auf seine Aufgabe bei Crystal Palace konzentrieren wolle. «Ich will England-Trainer werden. Es ist ein Job, den ich anstrebe. Aber nicht im Moment.» (jwe/krä/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ratchet 01.07.2016 15:02
    Highlight Highlight Die jungen Spieler Englands verdienen nicht mehr als Deutsche oder Franzosen. Mittlerweile sucht doch einfach jeder nach einem Grund die hohen Löhne zu kritisieren.
    Interessant an Englands Scheitern ist doch der Widerspruch mit dem überdurchschnittlich guten Abschneiden der sonstigen britischen Inseln.
  • Raembe 01.07.2016 14:40
    Highlight Highlight Wo Ryan Giggs recht hat, hat er recht
  • jaydre 01.07.2016 11:15
    Highlight Highlight Die verdienen in der Saison doch einfach zuviel. Warum sollen Sie sich an einem solchen Turnier anstrengen, für die 200'-300' Prämie? (ka wieviel es ist, aber offensichtlich zu wenig) das ist doch ein Bruchteil von dem was sie sonst erhalten. Für Ehre?
    und sind wir mal ehrlich, keiner dieser Fussballer ist das Geld wert.... Millionen für einen Spieler.... völliger Verhältnisblödsinn......
    • Hoppla! 01.07.2016 12:02
      Highlight Highlight Rein wirtschaftlich wohl schon. Sonst würde diese Beträge wohl kein Klub bezahlen. ;-)

      Ob es sozial okay ist, ist eine andere Baustelle.
    • Jol Bear 01.07.2016 13:16
      Highlight Highlight Das Argument mit den Millionensalären könnte man aber generell anführen. Die Engländer sind hier aber keine Ausnahme und deshalb kann das frühe Ausscheiden nicht damit begründet werden.

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