Sport
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epa05395449 Aron Gunnarsson (front) of Iceland and his teammates celebrate after the UEFA EURO 2016 round of 16 match between England and Iceland at Stade de Nice in Nice, France, 27 June 2016. Iceland won 2-1.

(RESTRICTIONS APPLY: For editorial news reporting purposes only. Not used for commercial or marketing purposes without prior written approval of UEFA. Images must appear as still images and must not emulate match action video footage. Photographs published in online publications (whether via the Internet or otherwise) shall have an interval of at least 20 seconds between the posting.)  EPA/SEBASTIEN NOGIER   EDITORIAL USE ONLY

Die Isländer haben mit dem Viertelfinal-Einzug gegen England eines der grössten Fussball-Märchen der EM-Geschichte bewerkstelligt. Bild: SEBASTIEN NOGIER/EPA/KEYSTONE

Nach Islands Fussball-Märchen: Das sind die grössten EM-Überraschungen aller Zeiten

28.06.16, 02:07 28.06.16, 08:12


Mit dem 2:1-Erfolg gegen England und dem Einzug in den Viertelfinal ist Turnier-Debütant Island eine der grössten Überraschungen in der Geschichte der Fussball-Europameisterschaften gelungen. Auch schon vor Gylfi Sigurdsson & Co. haben Aussenseiter für Aufsehen gesorgt. Eine Auswahl an besonderen EM-Momenten:

Tschechoslowakei 1976

Ein Schuss in die Wolken und ein frecher Lupfer mitten ins Tor – der 20. Juni 1976 verewigt sich vor allem wegen zweier Penaltys im Fussball-Gedächtnis. Uli Hoeness schiesst in den Belgrader Nachthimmel, Antonin Panenka verlädt Torwart Sepp Maier. Titelverteidiger und Weltmeister Deutschland verliert im ersten Penaltyschiessen der EM-Geschichte 3:5 gegen die Tschechoslowakei. «Ich hatte nie die Absicht, ihn lächerlich zu machen», sagt Panenka später über Maier.

Die Highlights des Finals gegen Deutschland. YouTube/UEFA.tv

Irland 1988

Seit 1949 hatte Irland auf diesen Augenblick gewartet, auf einen Sieg gegen England. Am 12. Juni 1988 bezwingt die Auswahl von Jack Charlton im Stuttgarter Neckarstadion die Three Lions im ersten Gruppenspiel mit 1:0. Zum Helden krönt sich neben dem Torschützen Ray Houghton vom FC Liverpool Torwart Paddy Bonner, der vor allem Englands Stürmer Gary Lineker zur Verzweiflung bringt. Von einem «Tag der Schande für den englischen Fussball» schreibt der «Daily Mirror».

Protagonisten blicken auf die Partie von damals zurück.
YouTube/CuChoileain

Dänemark 1992

Von den Konkurrenten anfangs belächelt, schreibt Dänemark am 26. Juni 1992 eine der wunderbarsten EM-Geschichten überhaupt. Erst durch die Suspendierung Jugoslawiens nachgerückt, gewinnt die Mannschaft von Trainer Richard Möller-Nielsen mit nur acht Tagen Vorbereitung den Titel durch einen 2:0-Finalsieg gegen Deutschland. Von der «Überraschung des Jahrhunderts» schreibt «L'Équipe». «Direkt aus dem Urlaub zum EM-Titel», kommentiert der «Blick».

Die Highlights des Finals gegen Deutschland. YouTube/UEFA.tv

Tschechien 1996

Was hatten die Tschechen damals für ein Team: Pavel Nedved, Karel Poborsky, Patrik Berger, Vladimir Smicer, Miroslav Kadlec, Petr Kouba ... Mit begeisterndem Fussball spielten sie sich bis in den Final und erreichten den bis heute grössten Erfolg in der jungen Geschichte des eigenständigen tschechischen Verbandes. Dort konnten sie das Wunder aus der Vorrunde gegen Deutschland (2:0) nicht wiederholen, in der 95. Minute schoss Oliver Bierhoff Tschechien mit seinem Golden Goal ins Tal der Tränen. 

Die Highlights des Finals gegen Deutschland. YouTube/UEFA.tv

Griechenland 2004

Rund 300'000 Menschen in Blau-Weiss feiern im und vor dem alten Olympiastadion von 1896 in Athen den Sensations-Titel Griechenlands mit seinem deutschen Trainer Otto Rehhagel. Mit 1:0 hatten die Helenen tags zuvor den grossen Favoriten und Gastgeber Portugal bezwungen – dank eines Treffers des damaligen Bremer Bundesliga-Profis Angelos Charisteas. Auf den Tag genau 50 Jahre nach dem «Wunder von Bern» gelingt Griechenland am 4. Juli 2004 eine der grössten Sensationen. (pre/sda)

Die Highlights aus dem Final gegen Portugal.
YouTube/UEFA.tv

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • highfish100 28.06.2016 23:04
    Highlight Mit so einem unübersichtlichen neuen Modus wird es so Wunder wohl nicht mehr so schnell geben.
    Da reichten 3 Siege nach der Gruppenphase um Europameister zu sein.
    0 0 Melden
  • kaderschaufel 28.06.2016 09:50
    Highlight Haha, Portugal wurde von Schlagersängerinnen besiegt ("mit 1:0 hatten die Helenen den grossen Favoriten Portugal besiegt")
    3 6 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 28.06.2016 08:42
    Highlight Griechenland ist nicht einfach einer der Grössten Sensationen, sondern die Grösste Allerzeiten in der Geschichte des Fussballs! Ich bin immernoch davon begeistert auch 12 Jahre dannach!
    16 3 Melden
  • creator54 28.06.2016 03:43
    Highlight Der 4 juli 2004 ist bis heute noch der schönste tag in meinem leben nie mehr werde ich diesen tag vergessen und das noch live im stadion erlebt zu haben ist noch viel schöner. Davon werde ich noch meinen enkel kindern erzählen.
    18 2 Melden

Nati-Debütant Mvogo «musste leiden, aber es war für mich ein Supermatch»

Die Schweiz ist zum Siegen zurückgekehrt. Nach zuletzt zwei Niederlagen gewann die Nati in Reykjavik nach einer hektischen Schlussphase das dritte Spiel der Nations League gegen Island 2:1.

In den Schlussminuten mussten die Schweizer doch noch zittern. Alfred Finnbogason hatte in der 81. Minute mit einem herrlichen Weitschuss den starken Debütanten Yvon Mvogo bezwungen, womit die Isländer plötzlich wieder an sich glaubten.

Und nachdem die Schweizer defensiv lange überzeugt hatten, brachen sie plötzlich in Hektik aus. Fabian Schär klärte im letzten Moment auf der Linie (87.), Mvogo parierte den Schuss von Gylfi Sigurdsson glänzend (89.) und der Ex-Basler Birkir Bjarnason …

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