Sport

Die Natispieler lassen sich nach dem Kantersieg feiern: Shaqiri, Mehmedi, Inler, Behrami und Drmic (von links). Bild: Andreas Meier/freshfocus

Nati schlägt Litauen 4:0

Joker Drmic brach den Bann: «Das Ganze ist eine grosse Erlösung für uns»

Die Schweiz ist in der EM-Qualifikation wieder auf Kurs. Gegen Litauen mussten die Nati-Fans eine Stunde lang leiden, ehe die Schweizer ihre Überlegenheit doch noch in Tore ummünzen konnten. Die Reaktionen nach dem Sieg.

15.11.14, 23:12 16.11.14, 08:25

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Josip Drmic, Provokateur des 1:0

Corner für die Schweiz, Drmic bedrängt Litauens Goalie Arlauskis, der sich den Ball ins eigene Tor faustet. Drei Minuten nach Drmics Einwechslung führte die Nati endlich und höchst verdient. Bild: Daniela Frutiger/feshfocus

«Beim Tor war ich halt einfach dort. Wir waren zu dritt, der Torhüter und ein Verteidiger und ich. Hauptsache, der Ball war zuletzt drin.»

Josip Drmic 

«Das Ganze ist eine grosse Erlösung für die ganze Mannschaft. Der Sieg ist äusserst wichtig.»

Josip Drmic

Nach dem Tor zog sich Drmic sein Trikot aus, zum Vorschein kamen ein Herz und die Widmung «Happy Birthday, Magi». Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

«Das ist der Name meines Onkels. Er leidet an einem Krebs-Tumor. Darum wollte ich ihn grüssen.»

Josip Drmic

Fabian Schär, Torschütze zum 2:0

Schär jubelt, Shaqiri, Inler und Behrami (von rechts) eilen zum Torschützen. Bild: KEYSTONE

«In der ersten Stunde bis zum Tor war es extrem schwierig für uns. Wir wussten, dass wir geduldig bleiben mussten. Wir glaubten daran, dass dieses erste Tor fallen würde.»

Fabian Schär

Vladimir Petkovic, Nationaltrainer

Bild: freshfocus

«Wir haben über 90 Minuten ein gutes Spiel gezeigt, wir haben auch nach der ersten Halbzeit daran geglaubt, als wir ja schon längst hätten führen müssen. Zum Glück hatten wir die nötige Geduld.»

Vladimir Petkovic

«Ich habe eine lebendige Mannschaft gesehen. Wir haben alle bis zum ersten Tor gelitten und uns dann alle gefreut. Von den Punkten her ist dieser Sieg sehr wichtig. Wir müssen einfach weiter daran glauben und uns verbessern.»

Vladimir Petkovic

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