Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Champions League, Playoffs, Hinspiele

Basel – Maccabi Tel Aviv 2:2 (1:1)

Rapid Wien – Donezk 0:1 (0:1)

Skenderbeu – Zagreb 1:2 (1:0)

Celtic Glasgow – Malmö 3:2 (2:0)

Valencia – Monaco 3:1 (1:0)

Delgado jubelt über den verwandelten Penalty zum 1:1.  Bild: Getty Images Europe

Nur ein Unentschieden im Joggeli: Basel kassiert in der 96. Minute den 2:2-Ausgleich

Das darf nicht wahr sein: Basel muss sich zuhause mit einem Unentschieden zufrieden geben. Der Schweizermeister dreht zuerst einen Rückstand, muss jedoch wenige Sekunden vor Schluss den Ausgleich hinnehmen. 

19.08.15, 22:40 20.08.15, 06:51

Vor den Augen des ehemaligen Basel- und Maccabi-Trainer Paulo Sousa trennen sich der FC Basel und Maccabi Tel Aviv mit einem Unentschieden. Die Qualifikation für die Champions League dürfte dadurch für den Schweizermeister zur «Herkulesaufgabe» werden.

Basel gerät nach 30 Minuten in Rückstand

Gleich von Beginn an legen die Bebbi los wie die Feuerwehr. In der 10. Minute schrammt Marc Janko haarscharf an einer Hereingabe von Safari vorbei. Doppeltes Pech, denn der Österreicher verletzt sich bei der Aktion und muss durch Gashi ersetzt werden. 

Obwohl die Basler weiterhin mit viel Schwung nach vorne stürmen, bleibt der Torerfolg in der Startphase aus. Maccabi Tel Aviv dagegen wählt die einfachere Variante und geht mit der ersten richtigen Chance in der 31. Minute gleich in Führung. Rikan findet mit einem flachen Freistoss den israelischen Fussballstar Zahavi, der problemlos zur Führung für die Gäste einnetzt.

Maccabi geht in Führung. gif:srf

Delgado trifft per Penalty zum Ausgleich

Der Treffer ist völlig entgegen dem Spielverlauf. Zum Glück lassen sich die Basler davon nicht beeindrucken und powern weiter Richtung Tor von Tel Aviv. So kommt es, dass Delgado in der 37. Minute von Ben Haim I im Strafraum gefällt wird. Der Gefoulte nimmt die Angelegenheit gleich selbst in die Hand und verwandelt gekonnt. 

Delgado trifft per Penalty quelle: srf

Nach den zwei Treffern kehrt etwas Ruhe im St. Jakob-Park ein. Bitter wird es für den FC Basel in der 49. Minute. Der Kopfball im Sechzehner von Gashi wehrt Omri Ben Harush per Hand ab. Da hätte man eigentlich einen Penalty geben müssen.

Omri Ben Harush umarmt den Ball schon fast. quelle: srf

Aberkanntes FCB-Tor

Ein Fakt am Rande: Eine Premiere gibt es heute für Boëtius. Der 21-jährige holländische Youngster darf zum ersten Mal ein Pflichtspiel für den FC Basel bestreiten. Er ersetzt in der 68. Minute Captain Delgado.

Boëtius gibt sein Debüt für den FCB. Bild: freshfocus

Eine Viertelstunde vor Schluss macht sich Schiedsrichter Collum im Joggeli so richtig unbeliebt: Hoegh trifft nach einem Eckball per Kopf zu vermeintlichen Basel-Führung, doch der Schiri will den Treffer wegen übertriebenen Körpereinsatzes nicht geben. 

Schiedsrichter Collum gibt diesen Treffer nicht. gif:srf

Embolo trifft zur hochverdienten Führung

Doch zum Glück hat Basel noch einen Breel Embolo, der heute ein hervorragendes Spiel zeigt. Der Youngster zündet kurz vor Spielschluss (88. Minute) nochmals den Turbo und trifft zur 2:1 Führung für den FC Basel.

Embolo trifft zur 2:1 Führung gif:srf

Ärgerliches Tor in der Nachspielzeit

«Wenn du solche Fehler machst, wirst du bestraft. »

Urs Fischer nach dem Spiel quelle: srf

Es ist jedoch nicht der Abend des FCB: In der Nachspielzeit (96. Minute!) gelingt Tel Aviv tatsächlich noch der Ausgleich. Nach einer herrlichen Flanke trifft erneut Eran Zahavi. Diesmal bezwingt er Vaclik per Kopf zum 2:2-Endstand.

Eran Zahavi trifft erneut.  gif:srf

Basel-Trainer Urs Fischer betont nach dem Spiel: «Wenn du solche Fehler machst, wirst du bestraft. Wir haben nach dem Rückstand gut reagiert. Aber dass wir in der Nachspielzeit dieses Tor kassieren, ist dumm.»

Nun dürfte es für den FC Basel dank der Auswärtstorregel richtig schwierig werden. Die Bebbi müssen mindestens ein Unentschieden mit zwei Toren erspielen, wenn sie noch eine Chance auf die Champions League haben wollen. (ndö)

Endlich wieder Champions League

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
9
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Androider 19.08.2015 23:52
    Highlight Unglaublich befriedigend zu sehen, dass im internationalen Wettbewerb der Schiri nicht vor Basel kuscht.
    3 14 Melden
  • Zwiebelbrot 19.08.2015 23:03
    Highlight Natürlich war der Schiri sehr schlecht. Jedoch hat sich Basel den Sieg selber geklaut. In der Defensive wurde bei beiden Toren Begleitschutz geleistet und die Offensive war so effektiv wie die CH-Luftwaffe. Wenn Basel diede 2 Dinge minimiert, dann wird in Israel ein Sieg herausschauen.

    P.S: Hut ab vor Embolo, grandiose Leistung, unglaublicher Einsatz und erstnoch sympathisch und realistisch am Mikrofon!
    9 1 Melden
  • Oirdnas 19.08.2015 22:53
    Highlight Wie parteiisch kann/darf ein Kommentator des SRF eigentlich sein? Musste Ton wieder mal abstellen. Btw: Danke Tel Aviv!
    22 44 Melden
    • Zwiebelbrot 19.08.2015 23:00
      Highlight Ich denke, dass es völlig okay ist bei einem Spiel mit (einseitiger) CH-Beteiligung in einem gewissen Masse parteiisch sein darf. Ob's jetzt Federer, die Hockey-Nati, Basel oder der FCZ ist spielt doch keine Rolle. Immerhin ist es ja das schweizer Fernsehen und nichts anderes...
      42 5 Melden
    • Anded 19.08.2015 23:06
      Highlight Hätte bei diesem Spiel keine CH Mannschaft gespielt, wäre der Match nicht auf SRF gekommen. Von da her, ja in diesem Fall ist man (SRF) für das Schweizer Team. Anders sieht es bei der CL Gruppen- und KO-Phase aus, wo jeweils die Topspiele übertragen werden, in der Regel ohne CH teams. Da soll der Kommentar relativ neutral sein.
      5 0 Melden
    • Tobias K. 19.08.2015 23:24
      Highlight Und es ist doch eine Schweizer Mannschaft. Egal ob es Basel, Zürich oder Hinterpfupfigen ist.
      5 0 Melden
  • Grave 19.08.2015 22:50
    Highlight wie viel hatt der schiri wohl zusätzlich verdient ?...
    33 15 Melden
    • Anded 19.08.2015 23:13
      Highlight Geschobene Spiele werden im Normalfall über Spieler abgewickelt, welche dann zum Beispiel in der 96. Minute noch das Ausgleichstor reinlassen. Ein Schummelschiri kann ein Spiel viel weniger beeinflussen als ein oder zwei Spieler.
      2 4 Melden
    • Asmodeus 21.08.2015 07:11
      Highlight Genau Anded und der Fall Hoyzer fand nie statt :)

      Die Geschichte ist voller bestochener Schiedsrichter. Logischerwise. Hat doch ein Schiri sogar die Macht Tore abzuerkennen
      0 0 Melden

Sensation! Roma haut Barça aus der Champions League – auch Liverpool im Halbfinal

Die ersten Halbfinalisten der Champions League heissen Liverpool und AS Roma. Manchester City schaffte die heraufbeschworene Wende nicht, Barcelona verspielte in Rom seinen 4:1-Vorsprung.

Im März 2017 hatte der FC Barcelona gegen Paris Saint-Germain nach einem 0:4 im Achtelfinal-Hinspiel zur grossen Wende angesetzt und das zweite Duell 6:1 gewonnen. Diesmal scheiterten die Katalanen nach klarem Vorsprung (4:1) überraschend in der Runde der letzten acht.

Innenverteidiger Kostas Manolas stürzte das Stadio Olimpico mit dem 3:0 in der 82. Minute in grenzenlose Ekstase. Der Grieche der AS Roma verwertete einen Corner per Kopf und belohnte das Heimteam für einen beherzten Auftritt, …

Artikel lesen