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Da hat er gut lachen: Thomas Müller ist mit Bayern München auf dem Weg zur nächsten Meisterschale.
Bild: Bongarts

Ganz Darmstadt ist weniger wert als ein Bayern-Spieler: 11 Fakten zum Neustart der Bundesliga

Im Durchschnitt kostet ein Fussballer des FC Bayern München 24,5 Millionen Euro – das komplette Team von Aufsteiger Darmstadt ist 20,4 Millionen Euro wert. Dieser und zehn weitere Fakten machen dich am Stammtisch zum Bundesliga-König.

22.01.16, 10:01 22.01.16, 13:51

Anzahl Legionäre

Gleich hinter Nachbar Österreich stellen wir Schweizer in der 1. Bundesliga die grösste Gruppe an Legionären. 20 Schweizer sind aktuell bei Bundesligisten unter Vertrag. Einen Akteur mehr stellt Österreich, so sind wir mit den Ösis für 41 von momentan 526 Bundesliga-Fussballern verantwortlich. (Stand: 22. Januar 2016)

Das sind die 20 Schweizer Bundesliga-Söldner

Kulturelle Vielfalt

Neben der Schweiz und Österreich sind in der Bundesliga Fussballer aus weiteren 53 (!) Ländern engagiert. Es sind dies nach Anzahl Spielern geordnet: Brasilien (19), Türkei und Serbien (je 11), Japan (10), Niederlande, Polen, USA (je 9), Dänemark, Frankreich, Tschechien (je 8), Spanien (7), Bosnien, Kroatien, Südkorea, Norwegen (je 6), Argentinien, Italien, Schweden (je 5), Chile und Griechenland (je 4), Australien, Belgien, Kamerun, Elfenbeinküste, Kolumbien, Peru, Portugal, Slowakei, Slowenien, Ukraine, Ungarn (je 3), Albanien, Marokko, Mexiko, Nigeria, Paraguay, Senegal, Tunesien (je 2), Armenien, Aserbaidschan, Bulgarien, Costa Rica, Ecuador, Estland, Finnland, Gabun, Ghana, Guinea, Israel, Kasachstan, Lettland, Rumänien, Kongo DR (je 1).

Ibrahima Traoré: «Huch? Tatsächlich? Bin ich der einzige Guineer in der ganzen Bundesliga?»
Bild: Getty Images Europe

Der eindrücklichste Trainerwechsel

Zu Beginn der aktuellen Saison lag Champions-League-Teilnehmer Borussia Mönchengladbach nach fünf Partien mit sage und schreibe NULL Punkten am Tabellenende. Wer hätte das nach der fantastischen Vorsaison gedacht? Die Partien gegen Dortmund, Mainz, Bremen, Hamburg und Köln gingen allesamt verloren.

Brachte den Erfolg zurück an den Niederrhein: André Schubert.
Bild: EPA/DPA

Dann der unerwartete Trainerwechsel: Der in Mönchengladbach vergötterte Lucien Favre warf das Handtuch, André Schubert übernahm interimistisch und siehe da, die Borussia spielte wie verwandelt auf. Die folgenden sechs Partien konnten die Fohlen gewinnen, in zwölf Bundesliga-Partien unter Schubert gab es neun Siege, zwei Unentschieden und nur eine Niederlage.

Den Kassenwart freut's

Die gesamte 1. Bundesliga hat einen Marktwert von 2,36 Milliarden Euro. Damit liegt sie deutlich hinter der Premier League (4,3 Mia.), der Primera Division (3,2 Mia.) und der Serie A (2,56 Mia.). Aber auch klar vor der Ligue 1 (1,51 Mia.) und der Schweizer Super League (240 Millionen Euro).

Bastian Schweinsteiger (links) spielt in der deutlich potenteren Liga als Nationalmannschaftskollege Julian Draxler.
Bild: Tim Groothuis/Witters

Die Scharfschützen

Klarer Leader im Torschützenklassement ist zum Rückrundenstart Dortmund-Rakete Aubameyang. Der Gabuner hat in der Hinrunde in 17 Partien 18 Buden erzielt. Ihm dicht auf den Fersen sind die beiden Bayern-Goalgetter Lewandowski und Müller mit 15 bzw. 14 Toren.

Mit Toren wie diesem spielt sich Aubameyang in die Herzen der Dortmunder Fans. 
YouTube/BeautyOfFootball

Übrigens: Der beste Schweizer Torschütze liegt mit drei Toren auf Rang 33. Weisst du, wer's ist? Die Auflösung folgt ganz unten.

Dominatoren

Seit der Saison 1991/92 existiert die gesamtdeutsche Bundesliga. In dieser Zeit stemmte – ja klar, du weisst es natürlich schon lange – der FC Bayern mit Abstand am häufigsten die Meisterschale in den Himmel. Satte 13 Mal in 24 Jahren konnten die Münchner jubeln. Auf Rang zwei liegt Dortmund mit 5 Schalen, dann folgen Stuttgart und Bremen (je 2), dazu Wolfsburg und Kaiserslautern mit je einem Meistertitel.

Holen sich die Bayern am Ende der laufenden Saison wie erwartet den Titel, wär's der vierte in Serie, der achte in den letzten zwölf Spielzeiten.

Erinnerst du dich noch? 2009 bejubelten Edin Dzeko und Grafite mit den Wölfen den Titel.
Bild: EPA

Volle Hütte

Sechsmillionensechshundertundelftausendundsechsundachzig Fans! Oder in Zahlen: Insgesamt 6'611'086 Anhänger besuchten in der Hinrunde die Spiele ihrer Lieblingsteams. Die Bundesliga geht ab wie Schmidts Katze und nimmt punkto Zuschauerkapazität in Europa mit der Premier League eine Vorreiterrolle ein. Rund ein Fünftel der Gesamtmasse geht auf die Bayern und Dortmund, am wenigsten Zuschauer verzeichnen die Aufsteiger Ingolstadt und Darmstadt.

Auch die Fans der Eintracht aus Frankfurt wissen zu überzeugen.
Bild: Bongarts

Küken vs. Greise

Zugegeben, der Titel ist etwas reisserisch, liegen die Altersdurchschnitte der Bundesligisten insgesamt doch relativ nahe beieinander. Aufsteiger Darmstadt stellt mit einem Durchschnitt von 27,5 Jahren die älteste Mannschaft, die Bubis der Liga spielen bei Bayer Leverkusen. Dort beträgt der Altersdurchschnitt 24,6 Jahre.

Azzaoui ist das Küken der Liga.
Bild: Tim Groothuis/freshfocus

Der jüngste in dieser Saison eingesetzte Spieler ist Ismail Azzaoui vom VfL Wolfsburg, er war beim Debüt in der Hinrunde 17 Jahre alt. Der Oldie der Bundesliga ist, oder zumindest war, eine grosse Nummer. Claudio Pizarro schnürt sich selbst im Alter von 37 Jahren noch Samstag für Samstag die Pantoffeln.

Lewandowski oder Darmstadt

Kauft man sich den Polen Robert Lewandowski, gäbe es für dieselbe Knete fast dreimal das Kader des SV Darmstadt. Das Team des Aufsteigers hat einen Wert von 20,4 Millionen, ein Spieler der Bayern kostet im Schnitt 24,5 Millionen Euro.

Bei solchen Zahlen kommt Darmstadt-Coach Dirk Schuster nicht mehr aus dem Staunen raus.
Bild: Bongarts

Der Treter

Es kann kaum anders sein. Der mit Abstand unfairste Spieler der Bundesliga ist ... Granit Xhaka. Derzeit heftig von europäischen Topklubs umworben, hat der Schweizer in der Hinrunde ordentlich zugelangt. Vier Gelbe, zwei Gelb-Rote und eine Rote Karte stehen zu Buche, die ersten drei Partien der Rückrunde sitzt Xhaka gesperrt auf der Tribüne.

In Sachen Intensität muss Granit Xhaka noch etwas über die Bücher.
Bild: Uwe Speck/freshfocus

Auf Rang zwei der Treterliste folgt ein weiterer ehemaliger Spieler des FC Basel und zwar Geoffroy Serey Dié. Der defensive Mittelfeldspieler von Stuttgart kassierte sechs mal Gelb und sah dazu einmal die Gelb-Rote Ampelkarte.

Die wertvollste Formation

Gäääähn, wie langweilig! Bayern, Dortmund, Bayern, Dortmund, Bayern, Dortmund ... ach, schau doch selbst.

quelle: transfermarkt.ch

Die Auflösung

Richtig, den besten Torschützen mit Schweizer Pass musstet ihr erraten. Es ist mit drei Toren aus 14 Partien in der Hinrunde Haris Seferovic von Eintracht Frankfurt.

Seferovic war auch schon treffsicherer.
Bild: KAI PFAFFENBACH/REUTERS

Das sind die Neuen in der Bundesliga: Transfers in der Winterpause

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Switch_On 22.01.2016 14:59
    Highlight Kann es sein das ihnen ein kleiner Rechenfehler unterlaufen ist in Punkt 1? Bei mir gibt 20+1 nicht 41 ;) Und sie schreiben die Östereicher haben einen Spieler mehr....
    1 9 Melden
    • Ralph Steiner 22.01.2016 15:17
      Highlight Also, ganz langsam für dich ;-)

      20 Schweizer + 21 Österreicher = 41 Spieler zusammen
      14 0 Melden
  • Aufblasbare Antonio Banderas Liebespuppe 22.01.2016 11:26
    Highlight guter artikel macht ihr das auch zur super league? aus welchen ländern wie viele SL spieler kommen fände ich auch noch inzeressant
    9 0 Melden
    • Ralph Steiner 22.01.2016 13:45
      Highlight Danke! Wir haben schon mal etwas über die Ausländer in der Super League gemacht, die Geschichte findest du hier: http://www.watson.ch/!961125034

      Ob wir mal eine grosse Datenstory machen über die SL? Mal schauen ;-)
      6 0 Melden
  • maxi 22.01.2016 10:52
    Highlight zu punkt 5. ist er nun klarer leader oder sind sie ihm dicht auf den fersen?
    8 0 Melden
    • Ralph Steiner 22.01.2016 13:48
      Highlight Mit drei Kisten vorne, vor Stürmern des Kalibers Lewandowski und Müller, für mich reeeelativ klar in Front.
      Und dennoch ist der Rückstand in einer Partie aufzuholen, deshalb sind ihm die beiden doch auch dicht auf den Fersen ;-)
      7 1 Melden

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