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epa06009455 A handout photo made available by the UEFA shows Christiano Ronaldo of Real Madrid addressing to media after the UEFA Champions League final between Juventus FC and Real Madrid at the National Stadium of Wales in Cardiff, Britain, 03 June 2017.  EPA/UEFA HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Hat nicht mehr viel zu lachen: Cristiano Ronaldo. Die spanische Staatsanwaltschaft hat eine Klage wegen Steuerhinterziehung gegen CR7 eingereicht.  Bild: EPA/UEFA

Spanien klagt CR7 an – wegen Steuerhinterziehung

13.06.17, 12:37 13.06.17, 14:09


Cristiano Ronaldo droht juristisches Ungemach. Spaniens Staatsanwaltschaft klagt den Stürmerstar von Real Madrid wegen angeblicher Steuerhinterziehung in Millionenhöhe an.

Die Staatsanwaltschaft beschuldigt den vierfachen Weltfussballer, zwischen 2011 und 2014 über Briefkastenfirmen auf den britischen Jungferninseln und in Irland 14,7 Millionen Euro Steuern am spanischen Fiskus vorbeigeschleust zu haben. Der 32-Jährige habe dafür im Jahr 2010 - ein Jahr nach seinem Wechsel von Manchester United zu Real - ein Unternehmensgeflecht geschaffen, um sein Einkommen aus Bildrechten zu verheimlichen. Dieses Vorgehen belege eine vorsätzliche und bewusste Missachtung seiner Steuerpflichten in Spanien.

Die Staatsanwaltschaft war von der Steuerbehörde eingeschaltet worden. Zuvor hatte ein vom Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» angeführtes internationales Medien-Netzwerk vorwiegend in Spanien tätige Fussballstars in Berichten über Steuertricks und Briefkastenfirmen in Steueroasen genannt. Die Informationen waren von der Enthüllungsplattform «Football Leaks» zur Verfügung gestellt worden.

Ronaldo droht sogar eine Haftstrafe. Lionel Messi, der sportliche Rivale des Portugiesen, wurde erst vor wenigen Wochen wegen Steuerhinterziehung in Höhe von 4,1 Millionen Euro zu einer 21-monatigen Haftstrafe verurteilt. Der Profi des FC Barcelona wird aller Wahrscheinlichkeit nach aber nicht ins Gefängnis müssen, weil Haftstrafen von bis zu zwei Jahren in Spanien bei nicht vorbestraften Angeklagten praktisch immer zur Bewährung ausgesetzt werden.

Ronaldo, der bisher zu den Vorwürfen schweigt, ist nach Angaben des US-Magazins «Forbes» der bestbezahlte Sportler der Welt. Der Portugiese verdiente in den vergangenen zwölf Monaten knapp 83 Millionen Euro, wie aus einer dieser Tage veröffentlichten «Forbes»-Liste hervorgeht. (sda/reu)

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • AJACIED 13.06.2017 16:38
    Highlight (Bin kein Messi Fan) hahahaha an die, die sagten ja messi dies und das! Der CR7 ist nichts besseres. 🤧✊️
    12 6 Melden
  • Posersalami 13.06.2017 15:52
    Highlight Wer sich dermassen parasitär verhält gehört in den Knast, Star hin oder her! Fand es bei Messi schon eine riesige Frechheit, dass er ungeschoren davon gekommen ist. Die Busse ist für einen Vermögenden Menschen keine Strafe, da viel zu niedrig.
    16 3 Melden
  • Yakari 13.06.2017 14:30
    Highlight Bin gespannt was sich der Staat jetzt einfallen lässt.

    Wenn bei Messi 4 Millionen 21 Monate Haft ergeben, müsste Ronaldo bei 14 Millionen ziemlich sicher über 24 Monate erhalten und ins Gefängnis müssen.
    40 3 Melden
    • demian 13.06.2017 15:32
      Highlight Gibt 23 Monate... maximal.

      Findet sich sicher ein Richter der Mitglied bei Real Madrid ist.
      27 1 Melden
  • Toerpe Zwerg 13.06.2017 14:16
    Highlight Sitzt er zum Rückspiel gegen die Schweiz im Kittchen?
    36 1 Melden
    • AJACIED 13.06.2017 16:36
      Highlight Nicht schon jetzt in die Hosen Scheissen bitte!
      3 1 Melden
  • Blutgrätscher 13.06.2017 12:48
    Highlight Waren es bei Messi nicht auch schon die Bildrechte oder verwechsle ich hier etwas?
    15 0 Melden

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