Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Hat nicht mehr viel zu lachen: Cristiano Ronaldo. Die spanische Staatsanwaltschaft hat eine Klage wegen Steuerhinterziehung gegen CR7 eingereicht.  Bild: EPA/UEFA

Spanien klagt CR7 an – wegen Steuerhinterziehung

13.06.17, 12:37 13.06.17, 14:09

Cristiano Ronaldo droht juristisches Ungemach. Spaniens Staatsanwaltschaft klagt den Stürmerstar von Real Madrid wegen angeblicher Steuerhinterziehung in Millionenhöhe an.

Die Staatsanwaltschaft beschuldigt den vierfachen Weltfussballer, zwischen 2011 und 2014 über Briefkastenfirmen auf den britischen Jungferninseln und in Irland 14,7 Millionen Euro Steuern am spanischen Fiskus vorbeigeschleust zu haben. Der 32-Jährige habe dafür im Jahr 2010 - ein Jahr nach seinem Wechsel von Manchester United zu Real - ein Unternehmensgeflecht geschaffen, um sein Einkommen aus Bildrechten zu verheimlichen. Dieses Vorgehen belege eine vorsätzliche und bewusste Missachtung seiner Steuerpflichten in Spanien.

Die Staatsanwaltschaft war von der Steuerbehörde eingeschaltet worden. Zuvor hatte ein vom Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» angeführtes internationales Medien-Netzwerk vorwiegend in Spanien tätige Fussballstars in Berichten über Steuertricks und Briefkastenfirmen in Steueroasen genannt. Die Informationen waren von der Enthüllungsplattform «Football Leaks» zur Verfügung gestellt worden.

Ronaldo droht sogar eine Haftstrafe. Lionel Messi, der sportliche Rivale des Portugiesen, wurde erst vor wenigen Wochen wegen Steuerhinterziehung in Höhe von 4,1 Millionen Euro zu einer 21-monatigen Haftstrafe verurteilt. Der Profi des FC Barcelona wird aller Wahrscheinlichkeit nach aber nicht ins Gefängnis müssen, weil Haftstrafen von bis zu zwei Jahren in Spanien bei nicht vorbestraften Angeklagten praktisch immer zur Bewährung ausgesetzt werden.

Ronaldo, der bisher zu den Vorwürfen schweigt, ist nach Angaben des US-Magazins «Forbes» der bestbezahlte Sportler der Welt. Der Portugiese verdiente in den vergangenen zwölf Monaten knapp 83 Millionen Euro, wie aus einer dieser Tage veröffentlichten «Forbes»-Liste hervorgeht. (sda/reu)

Für immer unvergessen! Diese Sportler gibt's als Statue

Das könnte dich auch interessieren:

Entsteht in Italien das Modell eines modernen Faschismus?

Diese 15 Orte darfst du nicht besuchen. Und das ist besser so für dich

Ein schamloser Kuhhandel: Der AHV-Steuer-Deal ist eine schlaue und heikle Idee

11 Gründe, weshalb du den Sommer in der Schweiz verbringen solltest

präsentiert von

Züri-Hools gingen nach Basel zum Prügeln – das hätten sie besser sein lassen

Fact oder Fake? Experte hält Rätsel um MH370-Verschwinden für gelöst

Trump gräbt Nordkorea eine Atom-Grube und fällt nun selbst hinein

Diese 9 Influencer-Fails beweisen, wie «real» Instagram ist – nämlich gar nicht

Dieser kleine Trick hat mich von meiner Handy-Sucht befreit

Die Rebellion der ungefickten Männer kommt aus dem Internet! Ein Experte erklärt «Incel»

Der grosse Lohn-Check: So viel verdient die Schweizer Bevölkerung

«Die Angriffe sind real» – Experten warnen vor «unrettbar kaputter» E-Mail-Verschlüsselung

Der Bikini-Trend, auf den wirklich niemand gewartet hat: Nude

21 Markenlogos, in denen sich geheime Botschaften verstecken

Wie viele Menschen erträgt die Erde?

Französin wählt wegen Schmerzen den Notruf und wird ausgelacht – wenig später ist sie tot

Dieses Rätsel wurde für Superhirne mit IQ 131 oder mehr entworfen? Schaffst dus trotzdem?

Oben ohne auf der Rückbank – 8 Taxifahrer erzählen ihre absurdesten Erlebnisse

Stell dir vor, es ist Masseneinbürgerung und keiner geht hin (ausser ein paar Italiener)

Ach Tagi, was ist aus dir geworden? (K)eine Liebeserklärung zum Jubiläum

Da kocht das Blut, da blüht die Rose in der Hose ... Unsere Basler Bachelorette mal wieder

«Tote Mädchen lügen nicht» kommt wieder – wie gefährlich ist die Serie wirklich?

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
9
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 14.06.2017 08:23
    Highlight Dieser narzisstische Soziopath wird sich auch wieder freikaufen, wie alle anderen Grossverdiener, die glauben für sie gelten Gesetze nicht...

    Aber er hat ja genug Anhänger, die ihn bewundern, weil er einen Ball spielen kann. Was für eine Leistung..... Da gibt es Leute, die in Afrika Brunnen bauen oder Länder befrieden... Und dann gibt es Ronaldo, ein Mensch der eigentlich nichts kann ausser schw.. auszusehen und den ganzen Tag mit einem Ball zu spielen....
    4 7 Melden
    • whatthepuck 16.06.2017 18:30
      Highlight Der Kommentar ist ziemlich böse, von den gewählten Worten abgesehen stimme ich aber mit dir überein: Ein grosser Mensch ist Ronaldo nicht, ein grosser Fussballer aber schon.

      Sein gekünsteltes, übertriebenes Grinsegesicht auf dem Platz, wenn er merkt, dass die Kameras auf ihn gerichtet sind, ist unerträglich.
      2 0 Melden
  • AJACIED 13.06.2017 16:38
    Highlight (Bin kein Messi Fan) hahahaha an die, die sagten ja messi dies und das! Der CR7 ist nichts besseres. 🤧✊️
    12 6 Melden
  • Posersalami 13.06.2017 15:52
    Highlight Wer sich dermassen parasitär verhält gehört in den Knast, Star hin oder her! Fand es bei Messi schon eine riesige Frechheit, dass er ungeschoren davon gekommen ist. Die Busse ist für einen Vermögenden Menschen keine Strafe, da viel zu niedrig.
    16 3 Melden
  • Yakari 13.06.2017 14:30
    Highlight Bin gespannt was sich der Staat jetzt einfallen lässt.

    Wenn bei Messi 4 Millionen 21 Monate Haft ergeben, müsste Ronaldo bei 14 Millionen ziemlich sicher über 24 Monate erhalten und ins Gefängnis müssen.
    40 3 Melden
    • demian 13.06.2017 15:32
      Highlight Gibt 23 Monate... maximal.

      Findet sich sicher ein Richter der Mitglied bei Real Madrid ist.
      27 1 Melden
  • Toerpe Zwerg 13.06.2017 14:16
    Highlight Sitzt er zum Rückspiel gegen die Schweiz im Kittchen?
    36 1 Melden
    • AJACIED 13.06.2017 16:36
      Highlight Nicht schon jetzt in die Hosen Scheissen bitte!
      3 1 Melden
  • Blutgrätscher 13.06.2017 12:48
    Highlight Waren es bei Messi nicht auch schon die Bildrechte oder verwechsle ich hier etwas?
    15 0 Melden

So feiert Bern seine YB-Meisterhelden

In Bern haben am Pfingstsonntag Zehntausende den ersten YB-Meistertitel seit 32 Jahren gefeiert. Nach einem Umzug durch die Stadt ging das Volksfest am Abend im vollbesetzten Stade de Suisse weiter.

Bereits am frühen Sonntagnachmittag waren weit über 20'000 Fans der Berner Young Boys im gelben Meistershirt auf den Bundesplatz geströmt. Bald mussten zwei der drei Zugänge wegen zu grossen Andrangs gesperrt werden. Tausende standen bis weit in die Bundesgasse - unter ihnen viele Familien mit Kindern.

Jubel und «Schwizermeischter»-Gesänge brandeten auf, bevor jeder Spieler und die Mitglieder von Trainerstaff und sportlicher Leitung einzeln auf die Bühne gerufen und mit einer Welle beehrt …

Artikel lesen