Sport

Super League, 14. Runde

GC – Thun 1:2 (0:0)

Vaduz – Basel 1:2 (1:1)

Thun stellt den Grasshoppers auf der Jagd nach Meister Basel ein Bein.
Bild: freshfocus

Schirinzi schiesst GC ab +++ Basel baut den Vorsprung mit Sieg in Vaduz auf 13 Punkte aus

Thun siegt bei GC trotz Rückstand. Während die Berner Oberländer auch im vierten Spiel unter Saibene siegreich bleiben, scheint GC in einer Mini-Krise festzustecken. Meister Basel nimmt den Steilpass an und baut seine Tabellenführung mit einem Sieg im Ländle weiter aus.

31.10.15, 19:46 31.10.15, 22:40

GC – Thun 1:2

– Jeff Saibene gewinnt mit Thun auch bei den Grasshoppers. Und wieder siegen die Berner Oberländer nach Rückstand. Ridge Munsy und Enrico Schirinzi schiessen die Tore zum 2:1 gegen GC.

– Zum dritten Mal kehrt Thun unter dem neuen Trainer Jeff Saibene eine Partie. Schon gegen den FC Zürich (5:1) und gegen Lugano (2:1) hatten die Berner Oberländer 0:1 zurückgelegen. Gegen GC kehren Ridge Munsy (66.) und Enrico Schirinzi (79.) das Spiel, nachdem Mergim Brahimi die Grasshoppers mit einem sehenswerten Schuss von der Strafraumgrenze unter die Latte in Führung gebracht hatte.

– Bei beiden Thuner Toren leistet GC-Torhüter Vaso Vasic unfreiwillige Mithilfe. Zunächst lässt er sich vom Schuss von Stürmer Munsy in der nahen Ecke überraschen, dann reagiert er beim Abschluss von Schirinzi zu spät und kann den Ball – der allerdings aus kurzer Distanz abgegeben wurde – nur noch ins eigene Tor boxen.

Enrico Schirinzi führt die Entscheidung für den FC Thun herbei.
Bild: freshfocus

Vaduz – Basel 1:2

– Meister Basel kehrt auch aus dem Fürstentum Liechtenstein mit drei Punkten im Gepäck nach Hause. Beim FC Vaduz siegt der FCB nach hartem Kampf 2:1. Vaduz verlangt dem FC Basel alles ab, steht nach viel Gegenwehr jedoch wie in den neun Super-League-Vergleichen zuvor mit dem Meister ohne Punkte da.

– Bereits in der zweiten Minute geht das Team von Coach Giorgio Contini in Führung. Albion Avdijaj drückt den Ball nach einer Flanke von Stjepan Kukuruzovic über die Linie. Nur vier Minuten später korrigiert der FCB den Fehlstart; der Isländer Birkir Bjarnason trifft mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze.

– Erst in der 80. Minute stellt Marc Janko mit einem Kopfballtreffer die Weichen für Basel auf Sieg, zuvor hat Vaduz gar die besseren Torchancen vergeben. Nach dem Auswärtssieg im Rheinpark vor 4897 Zuschauern beträgt Basels Vorsprung zumindest vorübergehend 13 Punkte. Noch nie führte ein Team die Super-League-Tabelle nach 14 Runden deutlicher an. (dux/si)

Marc Janko rettet dem FC Basel mit seinem 10. Saisontor den Sieg in Vaduz.
Bild: KEYSTONE

Die Tabelle

bild: txt.ch

Telegramme

Grasshoppers - Thun 1:2 (0:0)
4000 Zuschauer. - SR Jaccottet.
Tore: 64. Brahimi 1:0. 66. Munsy 1:1. 79. Schirinzi (Zarate) 1:2.
Grasshoppers: Vasic; Bauer, Barthe, Pnishi, Antonov; Alpsoy (73. Tarashaj), Källström; Ravet, Brahimi (78. Sherko), Caio; Dabbur.
Thun: Faivre; Joss, Reinmann, Sulmoni, Wittwer; Zarate, Wieser (46. Zino), Hediger, Schirinzi; Munsy (91. Buess), Rapp.

Vaduz - Basel 1:2 (1:1)
4897 Zuschauer. - SR Fähndrich.
Tore: 2. Avdijaj (Kukuruzovic) 1:0. 6. Bjarnason (Delgado) 1:1. 80. Janko (Aliji) 1:2.
Vaduz: Jehle; Stahel (84. Burgmeier), Grippo, Bühler; Untersee, Kukuruzovic (84. Kamber), Ciccone, Borgmann; Neumayr; Caballero (78. Costanzo), Avdijaj.
Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Akanji, Safari (61. Aliji); Kuzmanovic (68. Elneny), Xhaka; Callà, Delgado (78. Zuffi), Bjarnason; Janko.

Unterschied-Memes zum Schweizer Fussball

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Diese 9 Gefahren lauern vor der Meister-Erlösung nach 32 Jahren noch auf YB 

Sieben Punkte Vorsprung weist YB auch nach dem zweiten Direktduell der Saison auf Basel aus. Aus eigener Kraft kann der achtfache Meister den Titel nicht mehr verteidigen. Die Young Boys können sich nur noch selbst schlagen. Das sind die neun Gefahren auf dem Weg zur Meisterschaft.

Seit 1986 wartet YB auf den zwölften Meistertitel. Selbst Xamax, Aarau, Servette, Sion, GC oder Luzern warten weniger lange auf die Trophäe. Die Vize-Meisterschaften von 2004, 2008, 2009, 2010, 2015, 2016 und 2017 sind auch kein Trost. Aber jetzt, 2018 soll es klappen. Allerdings lauern noch Gefahren auf das Team von Adi Hütter.

Unvergessen sind die beiden Finalissimas zwischen YB und Basel 2008 und 2010. Ein Sieg und die Berner hätten den Titel geholt. Beide Partien gingen 0:2 verloren. Klar: …

Artikel lesen