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Klopp nimmt seinen Goalie Mignolet nach einem denkbar blöden Gegentor auf die Schippe



Ein Fussball-Goalie darf den Ball maximal sechs Sekunden lang in den Händen halten. Die Regel wird von Schiedsrichtern von der Champions League bis hinunter in die 5. Liga äusserst légère angewandt. Wenn man es aber so übertreibt wie der unerfahrene C-Junior wie der Liverpool-Goalie Simon Mignolet, dann kann auch der grosszügigste Schiedsrichter nicht mehr anders, als auf indirekten Freistoss zu entscheiden. Die TV-Kollegen lassen die Uhr mitlaufen:

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«Mignolet darf sich nicht beschweren. Er hatte den Ball eher sechs Minuten als sechs Sekunden in den Händen.»

Was hat sich der Belgier Mignolet bloss dabei gedacht?! Wir tippen auf ein Wort, das in unserer Sprache mit «sch» beginnt und mit «eisse» aufhört – denn Bordeaux' Henri Saivet verwandelt den Freistoss zur 1:0-Führung. Gut für Mignolet, dass seine Kollegen den Blackout ausbügeln und Liverpool doch noch 2:1 gewinnt.

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Mit Humor nimmt's – dem Sieg sei Dank – Jürgen Klopp. Liverpools Trainer wollte die Pressekonferenz nach der Partie beenden, als einem Journalisten doch noch eine Frage einfiel. «Er wartet ja so lange wie Simon Mignolet», sagte er und deutete dabei auf den Medienchef an seiner Seite. Klar, dass «Kloppo» damit die Lacher auf seiner Seite hatte. (ram)

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