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Heliane Canepa, rechts, gratuliert Zuerich's Trainer Uli Forte, nach dem Schweizer Fussball Cup Final zwischen dem FC Lugano und dem FC Zuerich, im Stadion Letzigrund in Zuerich, am Sonntag, 29. Mai 2016. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bejubeln den Cupsieg: Trainer Uli Forte und Präsidentin-Gattin Heliane Canepa.
Bild: KEYSTONE

Uli Forte soll den FC Zürich zurück in die Super League führen – Thomas Bickel wird Sportchef

Der FC Zürich stellt heute seinen künftigen Trainer vor. Es ist derjenige, mit dem der Klub in die Challenge League abgestiegen ist: Uli Forte. Neuer sportlicher Leiter des FCZ ist Ex-Nationalspieler Thomas Bickel.

07.06.16, 08:20 07.06.16, 11:26


Als Feuerwehrmann wurde Uli Forte vom FC Zürich geholt, als es schon fast zu spät war. Dem 41-Jährigen gelang die Rettung in den letzten drei Ligaspielen nicht mehr. Dafür gewann Forte nach dem Abstieg den Cupfinal. Nun haben sich Forte und der FCZ über eine weitere Zusammenarbeit geeinigt. Seine Mission ist klar: Zürich soll im nächsten Sommer wieder in die Super League zurückkehren.

«Wir haben Uli Forte in diesen wenigen Wochen als ausgesprochen engagierten und kompetenten Trainer kennengelernt», wird Präsident Ancillo Canepa in einer Mitteilung zitiert. «Wir sind deshalb der Auffassung, dass er für uns der ideale Trainer ist, um das grosse Ziel, den raschmöglichsten Wiederaufstieg, realisieren zu können.» Forte unterzeichnete einen Zwei-Jahres-Vertrag.

Wieder ein Bickel an der Macht

Die Position des Sportchefs wird nicht mehr von Canepa selber bekleidet. Der 52-fache Nationalspieler Thomas Bickel übernimmt den Vorsitz einer Sportkommission, der auch Cheftrainer Forte, der Nachwuchschef und der Leiter Kommerz angehören. Bickel koordiniere und überwache «alle wichtigen Aktivitäten im sportlichen Bereich», heisst es in der Mitteilung.

Bickel arbeitet seit drei Jahren beim FC Zürich, er war bislang als Chefscout und Verantwortlicher für das Talentmanagement tätig. (ram)

Die Schweizer Fussballnationalmannschaft vor dem Spiel gegen die USA an der Fussball-Weltmeisterschaft am 18. Juni 1994 im Silverdome in Detroit, USA. Das Spiel endet unentschieden 1:1. Hinten v.l.n.r.: Christophe Ohrel, Dominique Herr, Ciriaco Sforza, Stephane Chapuisat, Thomas Bickel, Alain Sutter. Vorne v.l.n.r.: Georges Bregy, Alain Geiger, Torhueter Marco Pascolo, Marc Hottiger und Yvan Quentin.  (KEYSTONE/Str)

Bickel (oben, Zweiter von rechts) war Mitglied der legendären Nati, die sich für die WM 1994 qualifizierte.
Bild: KEYSTONE

Chronologie des Niedergangs

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kaffo 07.06.2016 10:17
    Highlight Für mich ist das eine positive Nachricht. Ich bin zwar FCB Sympi-, aber man muss zugeben, die letzten Spiele unter Forte waren besser. Man spürte einen Aufwärtstrend. Was mir auch Freude macht ist die Tatsache, dass Canepa doch noch lernfähig ist. Ich wünsche dem FCZ viel Glück für die Zukunft.
    42 6 Melden
    • Asmodeus 07.06.2016 11:22
      Highlight Ist er lernfähig? Das glaube ich erst wenn der FCZ nicht mehr in 75% aller Funktionen den Namen Canepa stehen hat.
      12 3 Melden
    • Asmodeus 07.06.2016 11:23
      Highlight Nachtrag: Ein Sportchef ist ja jetzt zumindest schonmal da.
      10 2 Melden
    • maxi 07.06.2016 11:56
      Highlight Ja genau super aufwärtstrend...der pokalfinal war ein leckerbissen...hab in aufgezeuchnet für die enkelkinder!
      12 10 Melden
  • Valindra Valindragam 07.06.2016 09:37
    Highlight Herr Forte hat gerade seine eh schön unrühmliche Karriere ruiniert, Gratulation!
    17 51 Melden
    • Asmodeus 07.06.2016 10:22
      Highlight Fortes Zukunft hängt zu stark von Canepas "Strukturreform" ab.

      Möglichkeit 1:
      Canepa macht ernsthafte Reformen (Ein richtiger Sportchef etc.)

      Falls der FCZ direkt aufsteigt haben Canepas Reformen funktioniert. "Jeder Trainer wäre mit dieser Mannschaft aufgestiegen" (blöd für Forte).

      Falls der FCZ dann unten bleibt ist Forte schuld. "Der Trainer hat es nicht verstanden die Taten umzusetzen"

      Punkt 2:
      Alles bleibt strukturell beim Alten.
      FCZ steigt auf = Forte ein super Trainer und die richtige Entscheidung.

      Der FCZ bleibt unten. Sowieso der Trainer schuld (auch wenn er es nicht ist)
      14 5 Melden
    • w'ever 07.06.2016 10:44
      Highlight haha
      hast du wirklich das gefühl, dass forte nur schon die hinrunde auf dem trainerstuhl beim fcz bleibt?
      6 11 Melden
    • Hoppla! 07.06.2016 10:46
      Highlight Wo unterscheidet sich Fortes "unrühmliche" Karriere von normalen Karrieren?

      Ich sehe (in der Schweiz) momentan auch nicht viele Alternativen für Forte. Beim FCZ sind die Perspektiven ausserdem langfristig wohl besser als z.B. bei Lugano.
      16 4 Melden
    • Ratchet 07.06.2016 11:18
      Highlight Verstehe ehrlich gesagt nicht, inwiefern Fortes Karriere unrühmlich sein soll.
      Stieg mit Redstars und St. Gallen auf. Wurde mit dem damals abstiegsbedrohten und chaotischen GC Vizemeister und Cupsieger. Wurde anschliessend auch mit YB auch sofort Vizemeister. Dieses Jahr ist er wieder einmal Cupsieger mit FCZ.
      Seine YB Entlassung fand ich etwas voreilig, wenn man betrachtet, dass es nur Saisonbeginn war und viele Spieler verletzt waren.
      Forte ist abgesehen der FCB Trainer, der erfolgreichste SuperLeague Trainer der letzten Jahre.
      21 5 Melden
  • maxi 07.06.2016 08:21
    Highlight Mindistens zwei saisons...wir werden sehn wie lange er da bleibt
    23 1 Melden
    • Raembe 07.06.2016 08:53
      Highlight wenn er s dann halt nicht schafft, ist er schnell fort(e)
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