Sport
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FILE - In this June 29, 2006 file photo Franz Beckenbauer, then President of the German Organization Committee of the soccer World Cup briefs the media during a news conference at the Olympic Stadium in Berlin. A German newspaper says former soccer great Franz Beckenbauer has had open-heart surgery and received at least one bypass. Beckenbauer's management team has not responded to a request for comment on his health following a report in the mass-circulation Bild newspaper. Bild said the surgery took place Saturday Sept. 3, 2016  and had been planned for several weeks.  (AP Photo/Markus Schreiber, file )

Franz Beckenbauer hat sich bei der WM-Vergabe wohl nicht ganz rechtens verhalten. Bild: MARKUS SCHREIBER/AP/KEYSTONE

Beckenbauer bleibt Ehren-Kapitän: Der «Kaiser» wird vorerst nicht angetastet



Aus dem Skandal um die Vergabe der Fussball-Weltmeisterschaft 2006 an Deutschland droht der umstrittenen Lichtgestalt Franz Beckenbauer im eigenen Land bis auf weiteres kein Ungemach.

Der neue DFB-Präsident Reinhard Grindel ist trotz der erwiesenen massiven Verwicklung Beckenbauers derzeit gegen eine Aberkennung der Würde als Ehrencaptain. Beckenbauer sei wegen seiner grossen sportlichen Verdienste Ehrencaptain geworden, diese Verdienste würden immer bestehen bleiben, sagte Grindel.

File photo of FIFA President Sepp Blatter (L) handing over a copy of the World Cup to Franz Beckenbauer (R) President of the German 2006 World Cup bid committee, after the announcement that Germany is going to host the 2006 World Cup in Zurich, July 6, 2000. The German Football Association (DFB) said on October 16, 2015,  it was investigating a 6.7-million-euro ($7.61-million) payment from the 2006 World Cup organizing committee to FIFA that may not have been used as intended. But the DFB said it had found no indication of wrongdoing in the process of winning the right to host the 2006 World Cup. The organization said it was looking into how the payment from the German organizing committee in 2005 to world soccer's governing body for its cultural program was used.   REUTERS/Kai Pfaffenbach/Files

Beckenbauer und Blatter: Zwei Legenden sind unter Beschuss geraten. Bild: KAI PFAFFENBACH/REUTERS

In einem Interview in der Süddeutschen Zeitung ergänzte Grindel, dass Beckenbauer eine menschlich und gesundheitlich schwierige Zeit durchlebe. Sollten die Untersuchungen der Justizbehörden rund um die Vergabe der WM und das damalige Organisationskomitee allerdings zu weiteren Erkenntnissen führen, schliesst der Präsident eine Aberkennung, die bisher einmalig wäre, nicht aus. «Es ist jetzt nicht die Stunde, über solche Fragen nachzudenken, es sind die strafrechtlichen Ermittlungen in Deutschland und in der Schweiz abzuwarten», sagte Grindel.

Im September war publik geworden, dass Beckenbauer als OK-Chef vor dem «Sommermärchen» auch über ein DFB-Konto 5,5 Millionen Euro aus einer Vereinbarung mit dem WM-Sponsor Oddset erhalten hatte. Weitere Untersuchungen des DFB hält Grindel nach dem Freshfields-Report, der die dubiosen Zahlungsflüsse von 6,7 Millionen Euro des WM-OK Richtung Katar aufdeckte, allerdings nicht für angebracht – auch aus finanziellen Gründen. (pre/sda/dpa)

Deutschlands Elfmeterschiessen bei grossen Turnieren

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