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Der Basler Taulant Xhaka, rechts, im Kampf um den Ball gegen den Zuercher Davide Chiumiento, links, im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC Zuerich, im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Sonntag, 10. April 2016. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Das letzte Mal trafen die beiden Teams im April 2016 aufeinander. Bild: KEYSTONE

Endlich wieder FCB gegen FCZ: «Ich habe dieses Duell vermisst» 

In der Super League wird das Duell zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich schmerzlich vermisst. Im Cup-Viertelfinal bietet sich dem unterklassigen Titelverteidiger jetzt doch die Chance, den Schweizer Krösus auch in dieser Saison zu fordern. 

Céline feller / Aargauer Zeitung



Im Final 2014 trafen der FC Basel und der FC Zürich in einem denkwürdigen Spiel letztmals im Cup aufeinander. Damals konnten die Zürcher als Sieger vom Platz gehen. Vier Spieler des FC Basel blicken vor dem Klassiker im Viertelfinal zurück auf dieses ereignisreiche Spiel.

Knappe 99 Minuten war der Cupfinal 2014 ein normales Spiel. Keines, das besonders in der Erinnerung hängen bleiben würde. Es steht 0:0 zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich. Die Zürcher spielen in Überzahl, weil Gastón Sauro in der 66. Minute vom Platz geflogen war. Zu Recht.

Die denkwürdigsten Duelle zwischen dem FCB und dem FCZ

Doch in der 99. Minute zückt Schiedsrichter Patrick Graf ein zweites Mal den roten Karton, stellt auch noch Giovanni Sio nach seiner zweiten Verwarnung vom Platz. Zu Unrecht. Denn wo Graf eine Schwalbe sieht, hatte FCZ-Innenverteidiger Jorge Teixeira in Tat und Wahrheit ein Foul am (heute ehemaligen) FCB-Stürmer begangen.

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Gleich im Anschluss folgt das 0:1 aus Sicht des FCB, kurz darauf das 0:2. Die Basler müssen aber nicht nur die Niederlage im einzigen Cupfinal der Neuzeit gegen den FCZ wegstecken, sondern auch noch einen krassen Fehlentscheid verdauen.

Von der damaligen Basler Mannschaft stehen fünf Spieler noch heute im Kader. Während Germano Vailati das Geschehen nur von der Bank verfolgen konnte, standen Marek Suchy, Matìas Delgado, Davide Callà und Geoffroy Serey Die alle auf dem Platz. Bei Letzterem gingen die Emotionen nach dem Abpfiff hoch. In Erinnerung ist das Spiel aber allen geblieben.

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Die Highlights des Cupfinals 2014 Video: YouTube/TheFCBmaster

Erinnerungen von ...

... Marek Suchy:

«Als wir im Cup zum letzten Mal auf Zürich getroffen sind, war das der Final in Bern. Das weiss ich noch genau, weil es mein erster Final in der Schweiz war. Ich war damals erst im Februar zum FCB gekommen, und dieses Spiel war im Mai. Es stand lange 0:0, dann bekamen wir eine rote Karte. In der Nachspielzeit gab es dann die nächste rote Karte gegen uns. Dann haben wir die beiden Tore kassiert. Das war schon speziell.

«Das Drumherum war grossartig.»

Aber das Drumherum war grossartig, die Fans, die Stimmung und die Grösse des Spiels. Aber natürlich ist die Erinnerung alles in allem nicht gut, weil wir verloren haben. Auf das heutige Spiel freue ich mich sehr. Ein Cup-Spiel, und dann noch gegen den FC Zürich, ist immer ein grosses Spiel.»

FCB's Marek Suchy, right fights for the ball with FCZ's Mario Gavranovic, left, during the Swiss Cup final soccer match between FC Basel and FC Zurich at the Stade de Suisse stadium in Bern, Switzerland, Monday, April 21, 2014. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Für Marek Suchy ist es der zweite Cupfinal gegen den FCZ  Bild: KEYSTONE

... Matìas Delgado:

«An das letzte Spiel im Cup gegen Zürich kann ich mich noch erinnern. Die Mannschaft war damals schon sehr müde, weil wir schon viele Spiele in den verschiedenen Wettbewerben und vor allem europäisch hinter uns hatten. Und ich erinnere mich, dass in diesem Final eine Person einen Fehler gemacht hat, der den Ausgang des Spiels beeinflusst hat.

«Eine Person hat einen Fehler gemacht.»

Aber das ist vorbei. Solche Fehler können im Fussball passieren und ich kann es akzeptieren. Das verrückteste Spiel meiner Karriere war es aber nicht, davon hatte ich viele (lacht). Jetzt freue ich mich auf dieses sehr wichtige Spiel. Ich persönlich habe es in dieser Saison sehr vermisst, gegen den FC Zürich zu spielen. Ich habe richtig Lust auf diese Partie.»

FCB's Matias Emilio Delgado reacts during the Swiss Cup final soccer match between FC Basel and FC Zurich at the Stade de Suisse stadium in Bern, Switzerland, Monday, April 21, 2014. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Delgado hat schon viele verrückte Spiele erlebt. Bild: KEYSTONE

... Geoffroy Serey Die:

«Wir waren damals sehr müde, weil wir bis zu diesem Cupfinal gegen den FC Zürich schon sehr viele Spiele bestritten hatten. In rund zweieinhalb Monaten waren es 21 nationale und internationale Partien. Das haben wir gespürt. Auch wenn ich damals nach Spielschluss emotional reagiert habe, gehe ich neutral in dieses neuerliche Aufeinandertreffen gegen den FC Zürich im Cup.

«Nach Spielschluss habe ich emotional reagiert.»

Schliesslich geht es um den Einzug in den Halbfinal des Schweizer Cups. Von Revanche für die 0:2-Niederlage will ich nicht reden. Aber natürlich hoffe ich darauf, dass wir dieses Mal gewinnen werden. Es ist ein wichtiges Spiel. Aber für mich ist jedes einzelne Spiel wichtig, damit wir unsere Ziele erreichen können.»

ARCHIV --- ZUM WECHSEL VON SEREY DIE VON BASEL ZU STUTTGART STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Der Basler Geoffroy Serey Die jubelt nach dem 3:0 im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel und dem FC Zuerich, im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Mittwoch, 16. April 2014. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Serey Die will nicht von einer Revanche sprechen. Bild: KEYSTONE

... Davide Callà:

«An das letzte Cup-Duell gegen den FCZ habe ich keine guten Erinnerungen. Es gab da die eine oder andere Situation, die etwas kritisch war und in der man auch zu unseren Gunsten hätte entscheiden können. Einen Final zu verlieren, ist nie etwas Schönes. Und in der Nacht nach dem Spiel hat mich das auch noch beschäftigt. Wenn wir aber am Donnerstag auf den Platz gehen werden, ist das abgehakt.

Wir können den Ausgang von damals ohnehin nicht mehr rückgängig machen. Und es gehört dazu, dass nur ein Team ein Cupspiel gewinnen kann. Damals war das der FCZ, morgen werden wir es sein. Wir wollen unbedingt das Double. Die Vorfreude auf den Match ist riesig bei mir. Ich habe dieses Duell vermisst.»

FCB's Davide Calla, back, fights for the ball with FCZ's Yassine Chikhaoui, right, during the Swiss Cup final soccer match between FC Basel and FC Zurich at the Stade de Suisse stadium in Bern, Switzerland, Monday, April 21, 2014. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Callà (am Boden) hat keine guten Erinnerungen an den Cupfinal von 2014. Bild: KEYSTONE

Zum Glück geht es für den Sieger nicht um einen dieser hässlichen Pokale

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    Alle Leser-Kommentare
  • Asmodeus 02.03.2017 10:42
    Highlight Highlight Und nicht zu vergessen. Die hoch intelligenten Fans des FCZ die sich in Bern aufgeführt haben wie Reitschüler.

    Das war noch blamabler an diesem Tag als die Schirileistung (oder die Trainerleistung von Murat Yakin der wie sein Lehrmeister Christian Gross auf "kompakte Abwehr" setzen wollte)
  • bcZcity 02.03.2017 10:32
    Highlight Highlight Wird verdammt schwer für den FCZ, denn die Auftritte in der Challenge League waren nicht alle wirklich überzeugend, Basel spiel Zuhause und ist wohl auch sonst klarer Favorit.

    Zürich kann verlieren, auch wenn es eine Klatsche gibt. Sollte man Basel aus dem Cup werfen, wäre dies dafür um so schöner. Basel muss, Zürich darf gewinnen.

    Ich hoffe einfach dass es ein gutes Spiel wird und es ein knappes Resultat gibt, egal wie es ausfällt. Lieber spannend verlieren, als wenn Basel schon zur Pause 3:0 führt. Und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
  • spiox123 02.03.2017 10:03
    Highlight Highlight Und Murat suchte Ausreden. Der FCZ hatte mehr vom Spiel und viel mehr Chancen.

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