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Für Cristiano Ronaldo läuft es in der Champions League wie geschmiert. Bild: AP/AP

Von wegen Egoist – wie Ronaldo zum «Bronaldo» wird und Rekorde knackt

22.11.17, 14:32 22.11.17, 16:04


Läuft es einem Superstar nicht, wird er gerne und schnell in eine Krise geschrieben. Erst recht, wenn es sich dabei um Weltfussballer Cristiano Ronaldo handelt, dem in der Liga bei 55 Schüssen erst ein Saisontor gelang.

In der Champions-League zeigte der 32-jährige Portugiese einmal mehr, wie ein Champion auf Kritik reagiert. Während APOEL Nikosia von Real Madrid vorgeführt wird und es bereits 3:0 für die Königlichen steht, ist Ronaldo noch ohne persönlichen Torerfolg. In der 46. Minute wird er dann schön freigespielt und steht nach einem Haken alleine vor Torhüter Nauzet Pérez. Doch Ronaldo will sein Tor nicht erzwingen, stattdessen legt er den Ball auf den noch besser postierten Karim Benzema rüber, der nur noch einzuschieben braucht. 

Benzema, der zuletzt sechs Spiele ohne Tor blieb, wird es dem Portugiesen zu danken wissen, dass dieser ihm seinen zweiten Treffer des Abends ermöglichte. Ronaldo wird zum «Bronaldo».

Ronaldo legt wunderbar rüber für Benzema. Video: streamable

Ungewöhnlich für den oft als eigennützig verschrienen Ronaldo? Von wegen! CR7 hat in den letzten zehn Champions-League-Saisons insgesamt 27 Assists gesammelt – mehr als jeder andere Spieler.

Zu seinen persönlichen Torerfolgen kommt Ronaldo dann in der zweiten Halbzeit. Er markiert in der 49. und 54. Minute die Tore zum 5:0 und 6:0. 

Damit hat er folgende Tor-Rekorde gebrochen: 

Ronaldo lässt sich von den Teamkollegen herzen. Bild: AP/AP

Zuoberst steht Ronaldo zudem bei ... 

Des Weiteren hat Ronaldo seinen eigenen Rekord als bester Champions-League-Torschütze weiter in die Höhe geschraubt. Im 145. Spiel hat er seine Tore 112 und 113 erzielt. Zum Vergleich: Messi liegt bei 97.

Ronaldo hat mit seinem Doppelpack den Diskussionen um eine allfällige Krise jedenfalls gleich selbst ein Ende gesetzt. Und zwar auf seine eigene, beeindruckende Weise. (zap)

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Brikne, 20.7.2017
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