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FILE - This is a Wednesday, May 7, 2014  file photo of Brazil's soccer coach Luiz Felipe Scolari as he announces his list of players for the 2014 Soccer World Cup during a news conference in Rio de Janeiro, Brazil.  Brazil coach Luiz Felipe Scolari is the subject of a criminal investigation in Portugal, authorities said Wednesday May 14, 2014. Officials wouldn't say what the investigation is about. In Portugal, ongoing investigations fall under the country's judicial secrecy law. (AP Photo/Felipe Dana, File)

Scolari: «Ich habe meine Steuererklärungen alle korrekt gemacht.» Bild: AP/AP

Brasilien Trainer unter Beschuss

Scolari soll Steuern hinterzogen haben

Portugiesische Behörden ermitteln gegen Luiz Felipe Scolari: Brasiliens Nationaltrainer soll Einkünfte in Höhe von 7,4 Millionen Euro nicht versteuert haben. Der 65-Jährige wies die Vorwürfe zurück.

14.05.14, 15:26

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Wirbel um Brasiliens Trainer Luiz Felipe Scolari: Nur einen Monat vor Beginn der Fussball-WM in Brasilien sieht sich der Coach des Gastgebers mit Steuerbetrugsvorwürfen konfrontiert. Der 65-Jährige soll zwischen 2003 und 2008 in Portugal Einnahmen in Höhe von etwa 7,4 Millionen Euro nicht versteuert habe. Scolari bestreite das.

«Ich habe meine Steuererklärungen alle korrekt gemacht. Wenn etwas falsch sein sollte, dann nicht durch mein Verschulden.» Die portugiesischen Behörden sollen auch US-Kollegen um Hilfe gebeten haben.

This aerial view shot through an airplane window shows the Maracana stadium behind the Christ the Redeemer statue in Rio de Janeiro, Brazil, Tuesday, May 13, 2014. As opening day for the World Cup approaches, people continue to stage protests, some about the billions of dollars spent on the World Cup at a time of social hardship, but soccer is still a unifying force. The international soccer tournament will be the first in the South American nation since 1950. (AP Photo/Felipe Dana)

Bild: AP/AP

Auch allfällige Geldwäsche wird untersucht

Gegen «Felipao», den «Grossen Philipp», wie Scolari in seiner Heimat genannt wird, wird der Zeitung zufolge auch wegen Geldwäsche ermittelt. Verwickelt seien Unternehmen auf den Bahamas, den Britischen Jungferninseln, aus Grossbritannien und den Niederlanden. Für die genannten Vergehen droht in Portugal eine Haftstrafe von insgesamt bis zu 17 Jahren.

Auf die Fragen von «Folha de S.Paulo», ob er Beziehungen zu den genannten Finanzinstituten und Firmen habe, antwortete Scolari nicht. Zwischen 2003 und 2008 war er Trainer der portugiesischen Nationalmannschaft. Er führte das Team bei der Heim-EM 2004 zum zweiten Platz. Bei der WM 2006 in Deutschland errang Portugal den vierten Platz, bei der EM 2008 schied das Team im Viertelfinale aus. (cte/dpa/syl)



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