Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Voll drauf: Wayne Rooney hämmert einen Foulpenalty zum Siegtor ins Netz. Bild: Getty Images Europe

Tiki-Takaputt

Vor diesen Engländern braucht die Nati keine Angst zu haben

Die Schweiz darf mit einem gesunden Selbstbewusstsein in die EM-Qualifikation starten. Auftaktgegner England hat gestern beim 1:0-Testsieg gegen Norwegen nicht brilliert – ist dafür mit einigen 4.-Liga-Pässen aufgefallen.

04.09.14, 08:36 04.09.14, 12:54

Man kann Geschichten stets auf zwei Arten erzählen.

Variante 1: Von Trainern bevorzugt; das Positive herausstreichen. Wayne Rooney feiert als Captain der englischen Nationalmannschaft einen gelungenen Einstand. Beim 1:0 gegen Norwegen erzielt er das einzige Tor des Spiels.

Variante 2: Sagen, was wirklich war. Das Tor war bloss ein Penalty. Englands Auftritt war «uninspiriert» (BBC) und «wenig aufregend» (Daily Mail), die Sun bezeichnet die Darbietung von Hodgsons Team in einem ihrer geliebten Wortspiele als «pampig» («Hodge Stodge»). Ein Beleg dafür ist diese Zuspiel Rooneys an … wen auch immer:

GIF: Vine/MostarLFC

Englischer Respekt vor der Schweiz

Die Schweizer Nati muss keinesfalls in Ehrfurcht erstarren ob des Gegners mit dem prominenten Namen. «Norwegen war zwar ein gut organisierter Gegner», analysiert die «Daily Mail», «aber die Schweiz wird viel offensiver agieren.»

Auch die BBC warnt Rooney und Co. davor, die Nati nicht zu unterschätzen. «Das wird eine viel ernstere Angelegenheit, wie die Schweiz mit ihren Leistungen an der WM gezeigt hat.»

Wie uns Experten eintrichtern, entscheiden gerade in engen Spielen oft Standardsituationen. Da sind die Engländer bereit:

gif: vine/mostarlfc 

Zwei Torschüsse in 90 Minuten

Nicht alles war schlecht bei den «Three Lions». Raheem Sterling, der junge Stürmer des FC Liverpool, zeigte eine starke Partie und war der beste Mann auf dem Platz. Er war es auch, der den Penalty herausholte, welchen Wayne Rooney – untypisch englisch – sehr souverän ins Netz hämmerte:

Video: Youtube/CopaBrazilTV

Aber viel mehr als diesen Penalty können die Engländer nicht vorweisen. Er war einer von sagenhaften zwei Torschüssen im ganzen Spiel. «Nervt mich jetzt nicht mit Statistiken», ärgerte sich Nationaltrainer Roy Hodgson und sprach viel lieber vom vielen Ballbesitz seiner Equipe. «Ich fand unsere Leistung ziemlich gut. Besonders in der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt.»

Ein letztes Beispiel für Hodgsons Zuversicht? Dieser Pass von James Milner, der den Adressaten beinahe millimetergenau erreicht:

GIF: Vine/mostarLFC



Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jol Bear 04.09.2014 15:40
    Highlight Der Vorteil der Engländer: höheres Tempo, stark bei Standardsituationen, einzelne Spieler, die den Unterschied ausmachen können: Sterling, Sturridge, Rooney. An der WM haben sie gegen Italien ausgezeichnet gespielt, danach Mittelmass. Was die Schweizer unter dem neuen Coach zeigen werden? Bisher hatten sie gegen schwächere Gegner immer Mühe, gegen starke Mannschaften sahen sie meist gut aus. Zu welcher Kategorie die Engländer gehören, wird sich zeigen.
    1 1 Melden
  • Androider 04.09.2014 13:25
    Highlight Haha made my day :'D Den Sarkasmus in diesem Artikel spürt man ja bis nach England ^^
    1 0 Melden

Aus der Provinz zurück ins Rampenlicht: Xherdan Shaqiri ist jetzt Liverpooler

Xherdan Shaqiri vollzieht innerhalb von England einen bemerkenswerten Wechsel. Premier-League-Absteiger Stoke City einigt sich mit dem FC Liverpool auf einen 17-Millionen-Franken-Deal.

Der nächste Profi mit Super-League-Erfahrung nach der Liga-Attraktion Mohamed Salah (ex Basel) betritt ein schwieriges Pflaster. Die Erwartungen beim Finalisten der letzten Champions-League-Saison sind um ein Vielfaches höher als in Stoke-on-Trent. Dem FC Liverpool folgen rund um den Globus mehrere 10 Millionen Anhänger.

Shaqiri wird bei Liverpool mit der Rückennummer 23 spielen – so wie auch in der Schweizer Nationalmannschaft.

Jürgen Klopp dirigiert in Anfield einen Klub, der im letzten …

Artikel lesen