Sport

Noch zwei Spiele trennen die Schweiz von der WM in Russland. Bild: EPA/KEYSTONE

Nati-Aufgebot für die WM-Barrage mit Behrami, aber ohne Djourou

03.11.17, 16:32 04.11.17, 07:55

Nationaltrainer Vladimir Petkovic hat sein Aufgebot für die WM-Barrage der Schweiz gegen Nordirland bekanntgegeben. Er muss auf die beiden verletzten Verteidiger Johan Djourou und François Moubandje verzichten. Anstelle von Stammspieler Djourou, der wegen einer Knieverletzung ausfällt, dürfte wohl Nico Elvedi oder Manuel Akanji in der Innenverteidigung neben Fabian Schär auflaufen.

Weiter entschied sich Petkovic, den angeschlagenen Valon Behrami zu nominieren. Der Mittelfeldspieler war gestern wegen seiner Oberschenkel-Blessur bei einer weiteren von seinem Klub Udinese verordneten Untersuchung gewesen. Diese ergab laut Mitteilung des Schweizerischen Fussballverbands, dass ein Einsatz in den Barrage-Spielen zwar eher unwahrscheinlich ist. Behrami wolle aber alles unternehmen, um der Nati so gut wie möglich zu helfen, eventuell auch erst im zweiten Spiel.

Das Aufgebot:

Im Vergleich zu den letzten beiden Spielen der WM-Qualifikation ist auch Eren Derdiyok nicht mehr dabei. Der Stürmer von Galatasaray Istanbul durfte in der türkischen Meisterschaft, verteilt auf sieben Einsätze, erst während 67 Minuten spielen. Dafür holte Petkovic die wieder fitten Cousins Edimilson und Gelson Fernandes zurück.

Die Schweiz tritt in der WM-Barrage zunächst auswärts an. Die Partie in Belfast findet am Donnerstag statt, das Rückspiel am Sonntag darauf in Basel. Für diese Partie gelangten am Montagmorgen um 10 Uhr noch einmal 2000 Tickets in den Verkauf. (ram)

2m 14s

Penalty-Duell gegen Pascal Zuberbühler

Video: Lya Saxer, Angelina Graf

Diese Nationen haben sich für die WM 2018 qualifiziert

18.06.1994: Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

07.03.2007: Johann Vogel droht Köbi Kuhn, in den Flieger zu steigen, um ihm «eins zu tätschen»

Wie die Schweiz sich für die Fussball-WM 1998 bewarb – und total blamierte

27 zeitlose Klassiker: Die  schönsten Tore der Schweizer Nati

11.07.1966: Die «Nacht von Sheffield», der grösste Skandal der Schweizer Fussballgeschichte

13.11.1991: Weil die Schweizer Nati in der «Hölle von Bukarest» auf 0:0 spielt, vergeigt sie die EM-Qualifikation im letzten Moment doch noch

29.02.2012: Ausgerechnet gegen die Schweiz erzielt Lionel Messi seinen ersten Nati-Hattrick

28.03.2001: Alex Frei macht Kubilay Türkyilmaz vergessen und sorgt dafür, dass Andy Egli einfach mal die Klappe halten muss

12.10.2012: Ottmar Hitzfeld zeigt dem Schiedsrichter den Stinkefinger und macht sich danach mit faulen Ausflüchten lächerlich

24.04.1996: Das Ende der kurzen Ära von Nati-Trainer Artur Jorge beginnt ausgerechnet mit einem Sieg

25.03.1998: Bei seinem Debüt führt Gilbert Gress die Nati gegen England fast zum Sieg – dann patzt sein Lieblingsgoalie

10.09.2008: Luxemburgerli vernaschen? Denkste! – Die Schweizer Nati kassiert die bitterste Niederlage ihrer Geschichte

Die Nati der Vergessenen – 11 Schweizer, deren Karriere ganz anders verlief als erhofft

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
13
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • häfi der Spinat 03.11.2017 17:59
    Highlight Derdijok hat wenig gespielt. Trotzdem wäre er wohl eine Alternative gewesen.
    Wer schiesst in der Nati eigentlich die Tore?

    Eben.
    16 11 Melden
    • Amboss 03.11.2017 20:04
      Highlight Mehmedi zum Beispiel!
      1 26 Melden
    • NumeIch 03.11.2017 22:40
      Highlight Der Mann aus Sursee! 😎
      33 6 Melden
    • häfi der Spinat 04.11.2017 10:25
      Highlight Schon klar. Aber gerade diese zwei schiessen ja bekanntlich keine Tore.
      9 3 Melden
    • häfi der Spinat 04.11.2017 19:01
      Highlight Memendi ist nicht in der Stammformation seines Clubs.
      Er spielet nicht einmal.
      2 0 Melden
  • Starney Binson 03.11.2017 17:39
    Highlight Ich hätte jetzt Zuffi und Steffen anstelle von Mehmedi und Dzemaili aufgeboten.
    41 39 Melden
    • häfi der Spinat 03.11.2017 17:57
      Highlight ich auch!
      24 12 Melden
  • Luca Brasi 03.11.2017 17:32
    Highlight Ein paar Berufungen kann ich nicht ganz nachvollziehen, da einige oft nur Ersatz in ihren Clubs sind oder auch schlicht nicht in Form für die kommende Aufgabe. Trotzdem denke ich, dass die Schweiz sich mit der richtigen Einstellung und dem nötigen Support der Fans qualifizieren wird.
    12 6 Melden
    • Amboss 03.11.2017 20:03
      Highlight Dass viele Natispieler in ihrem Verein nur Ersatz sind, war in den letzten Jahren eigentlich immer der Fall.
      Und trotzdem haben insbesondere auch die Spieler mit wenig spielpraxis ihre Leistung in der Nationalmannschaft immer erbracht.

      Dies ist also kein Grund zur Sorge
      16 3 Melden
    • Luca Brasi 03.11.2017 22:06
      Highlight Ich finde es einfach problematisch, wenn z.B. ein Dzemaili mit seinem MLS-Team die Playoffs nicht erreicht hat und nun lange keine Ernstkämpfe bestreitet und sich bei Bologna fit hält oder ein Embolo aus einer langwierigen Verletzung kommt und Unstimmigkeiten mit seinem Vereinstrainer hat, der ihm mangelnde Fitness vorwirft. Bei Behrami mache ich mir Sorgen, dass er zu früh zu viel will um der Nati zu helfen. Ein Mehmedi hat mich in den letzten Länderspielen auch eher enttäuscht und scheint momentan nicht auf Touren zu kommen. Aber grundsätzlich sehe ich die Nati gut besetzt für die Barrage.
      8 7 Melden
    • Amboss 03.11.2017 22:50
      Highlight @luca. Bezüglich embolo, Mehmedi und Dzemaili bin ich froh, dass ich nicht Natitrainer bin und diese Entscheidung zu fällen habe.
      Deine Argumentation ist von bis Z richtig. Andererseits: Die CH-Nati hat nicht allzu viel Talent, da sollte das System, das gut funktioniert hat, nicht unnötig umgestellt werden.

      Aber Behrami, wenn es nur die kleinste Chance für einen Einsatz gibt, dann gehört der einfach ins Kader
      13 1 Melden
    • ponebone 04.11.2017 00:46
      Highlight Behrami = capo
      1 0 Melden
    • zettie94 04.11.2017 16:23
      Highlight Behrami hilft der Schweiz bereits, wenn er nur auf der Bank sitzt, der ist einfach ein Leader!
      1 0 Melden

Alle sagen, moderner Fussball sei super. Ich sage: Im modernen Fussball haben sich Saumoden eingenistet, die mich laufend kotzen lassen

Gestern. Chelsea vs. PSG. Ibrahimovic foult Oscar. Rote Karte. Rudelbildung. Rudelbildung! Gefühlte 45 Minuten Rudelbildung! 

Von den Junioren bis zum Erreichen des Champions-League-Niveaus spielen Profis ungefähr eine Zillion Spiele und erleben dabei eine Zillion strittige Szenen. Und in wie vielen Fällen hat der Schiedsrichter seine Meinung geändert? Nie.

Nie.

Fucking NIE!

Meiner zweijährigen Tochter brauche ich die Dinge zwischen zwei- bis fünfmal zu sagen, bis sie es begreift. Ein Hund …

Artikel lesen