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Mario Basler und die Hooligans: So schockieren die «Fans» von Lok Leipzig den deutschen Altstar

Bitterer Nachmittag für Mario Basler und seinen Klub Lok Leipzig: Mit einem Sieg in Erfurt wäre der Aufstieg in die Regionalliga noch möglich gewesen, stattdessen stürmten Leipziger Anhänger den Rasen.

14.06.15, 22:28 15.06.15, 17:15

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Nach den Ausschreitungen von Fans des 1. FC Lokomotive Leipzig schliesst Sportdirektor Mario Basler ein Ende seines Engagements bei den Sachsen nicht aus. «Ich bin total erschrocken», sagte der ehemalige Nationalspieler dem TV-Sender Sky Sport News. «Ich werde mir in den nächsten ein, zwei Tagen ernsthaft Gedanken machen. In dieser Form macht es mir keinen Spass.» Basler hatte Anfang des Jahres als Sportdirektor in Leipzig angefangen.

Randalierende Anhänger des Oberligisten hatten den Abbruch der Partie bei der zweiten Mannschaft des FC Rot-Weiss Erfurt provoziert. Beim Stand von 2:0 (1:0) für die Thüringer und einer Roten Karte für den Leipziger Djamal Ziane (73.) stürmten Leipziger Chaoten in der 75. Minute den Platz des Erfurter Steigerwaldstadions, wohin die Begegnung aus Sicherheitsgründen verlegt worden war. Er sei selbst angegriffen worden, sagte Basler.

Die Ausschreitungen in Erfurt

Ab 3:06 stürmen die «Fans» auf den Platz. YouTube/Kurven des Ostens

«Wir sind entsetzt! Der 1. FC Lokomotive Leipzig verurteilt aufs Schärfste das Verhalten hirnloser Chaoten», teilte der Klub mit. In Zusammenarbeit mit der Polizei wolle der Verein die Täter ermitteln und dann Haus- und Stadionverbote aussprechen. «Diese vermeintlichen Fans haben nicht das Recht, sich als Fans zu bezeichnen und das Lok-Logo oder VfB-Logo zu tragen.»

Nachdem das Spiel rund 20 Minuten unterbrochen war und die Polizei den Leipziger Block auch mit einem aufgefahrenen Wasserwerfer nicht gänzlich beruhigen konnte, wurde der Abbruch bekanntgegeben.

Lok Leipzig hätte das Spiel gewinnen müssen, um in einer Relegation gegen den Dritten der Nord-Staffel den Aufstieg in die Regionalliga Nordost anpeilen zu können. Die Leipziger stehen nach dem letzten Spieltag nun auf dem vierten Platz, um den Aufstieg spielt nun der SSV Markranstädt gegen Luckenwalde.

(krä/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mia_san_mia 15.06.2015 00:20
    Highlight Unglaublich dass es an einem Fussballspiel so weit kommen muss. Die Polizei sollte viel härter gegen die Idioten Vorgehen dürfen. Einsperren und dann mal eine Spezialbehandlung mit dem Polizeiknüppel wäre das Richtige.
    0 4 Melden

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