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Bild: Dmitri Lovetsky/AP/KEYSTONE

Ihr droht Klage: Tennisstar Venus Williams «untröstlich» über tödlichen Autounfall

02.07.17, 08:01 02.07.17, 15:11

Die fünfmalige Wimbledon-Siegerin Venus Williams hat sich «untröstlich» über einen von ihr verursachten tödlichen Autounfall gezeigt. Sie sei «am Boden zerstört», schrieb die 37-Jährige in ihrer ersten Stellungnahme auf Facebook. Die Weltranglisten-Elfte sprach den Hinterbliebenen des Opfers ihr Beileid aus.

Auszug aus dem Polizeirapport. Williams Wagen ist als V1 bezeichnet. bild: screenshot/nyt

Nach Polizeiangaben war Williams vor rund drei Wochen in Palm Beach Gardens nördlich von Miami mit ihrem Geländewagen mit 5 Meilen pro Stunde auf eine Kreuzung zugefahren, als sie mit einem von rechts kommenden Auto kollidierte. Laut dem Polizeirapport, der der «New York Times» vorliegt, hatte Williams den Vortritt missachtet. Ein Polizeisprecher betonte aber, der Unfallhergang werde weiter untersucht.

Die Familie des Opfers will Williams wegen fahrlässiger Tötung verklagen, wie ihr Anwalt dem US-Fernsehsender ABC sagte. Der Anwalt selbst sprach von einem «unglücklichen Unfall». (sda/afp)

In einer früheren Version dieses Artikels hiess es, dass es sich um einen Auffahrunfall handle. Dies ist gemäss dem Polizeibericht, der der «New York Times» vorliegt, falsch.

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • mormoran 02.07.2017 14:48
    Highlight Laut der offiziellen Darstellung des Palm Beach Springs PD hat Williams der Fahrerin den Vortritt genommen, sie ist mit der Beifahrerseite von Williams kollidiert. Der Fall ist also klar, die Darstellung von Watson ist also entgegen der offiziellen Aussage falsch. Bitte korrigieren.
    6 0 Melden
    • WStern 02.07.2017 15:32
      Highlight @mormoran: Der Artikel wurde mittlerweile angepasst. Danke für den Hinweis.
      2 4 Melden
  • Zeit_Genosse 02.07.2017 11:07
    Highlight Es reicht Klage einzureichen um bei so viel Geld mit einem guten Vergleich davon zu kommen. In den USA nehmen Anwälte gerne solche Fälle auf, lassen sich dann bis zu 30% der Streitsumme auszahlen. Das ist Business und hat mit Rechtssprechung wenig zu tun.
    36 1 Melden
    • Asmodeus 02.07.2017 13:20
      Highlight Das funktioniert nur, wenn der Fall nicht offensichtlich ist.
      2 6 Melden
    • mormoran 02.07.2017 13:28
      Highlight Der Fall ist offensichtlich. Sie hat ihm den Vortritt genommen, der Watson Artikel ist falsch. Er hat sie auf der Kreuzung seitlich abgeschossen
      10 1 Melden
  • Jaing 02.07.2017 10:45
    Highlight Bei 8 km/h. Der Hintermann muss bremsen können.
    36 3 Melden
  • Apfel Birne 02.07.2017 10:31
    Highlight Wieso Ex-Tennisstar? Sie ist ja immer noch aktiv!
    29 0 Melden
    • WStern 02.07.2017 11:01
      Highlight @Apfel Birne: Völlig richtig, danke. Ist korrigiert!
      5 9 Melden
  • Asmodeus 02.07.2017 10:15
    Highlight Fahrlässige Tötung weil der Hintermann den Sicherheitsabstand nicht eingehalten hat?
    55 2 Melden
    • TheRabbit 02.07.2017 10:44
      Highlight Welcome to 'merica
      38 3 Melden
    • mormoran 02.07.2017 13:24
      Highlight Sie hat ihm den Vortritt genommen, er hat sie t-boned. Watson Artikel ist falsch.
      8 2 Melden
  • Calvin WatsOff 02.07.2017 10:10
    Highlight Wäre es hier nicht so, dass wenn ich auf ein Fahrzeug vor mir auffahre, ich das meinige nicht beherrsche!? Bin auf den Schuldspruch ja mal gespannt. Hmmm und dann hat die Dame ja Geld, sehr viel Geld. Amerika halt.
    35 2 Melden
  • Arutha 02.07.2017 08:04
    Highlight Nicht bremsen können und danach verklagen wollen?
    41 2 Melden

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