Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Roger Federer hat die Hartplatzsaison im Frühjahr dominiert. Doch seine Hauptsaison beginnt erst jetzt. Bild: Lynne Sladky/AP/KEYSTONE

Roger Federer: «Mein Feuer wird nie erlöschen»

Nach zweimonatiger Pause kehrt Roger Federer in Stuttgart in den Tennis-Zirkus zurück. Wie er die letzten beiden Monate verbracht hat, wieso er heute mehr Freizeit hat denn je und wieso er das befristete Engagement seines Ex-Trainers Paul Annacone im Team von Stan Wawrinka kritisch betrachtet.

12.06.17, 18:03 13.06.17, 08:31

simon häring

Wie schon im Vorjahr ist Roger Federer (35) das Aushängeschild beim Rasenturnier in Stuttgart. Auf der Anlage des TC Weissenhof hängt an jeder Ecke ein Bild des Baselbieters. Er kommt mit einer neuen Kurzhaarfrisur und erklärt: «Mirka hat es lieber, wenn es kürzer ist. Aber ich habe es gerne, wenn es länger ist.» Seit seinem Turniersieg im April in Miami hat er pausiert und auf die gesamte Sandsaison verzichtet.

Roger Federer, Sie haben nach dem Paris-Final Rafael Nadal gratuliert. Mit wem haben Sie mehr mitgefiebert?
Roger Federer: Ich war schon für Stan, nur damit wir absolut klar bleiben. Natürlich habe ich gehofft, dass er gewinnt. Ihm ist es ja nicht so gut gelaufen, aber dann hat er sich zusammengerissen. Aber man muss auch sehen: Was Rafa erreicht hat, ist historisch und einmalig. Das gilt es, zu würdigen.

Roger Federer trainiert mit kurzen Haaren auf dem Rasen in Stuttgart. Bild: AP/dpa

Um wie viele Jahre fühlen Sie sich nach der langen Pause jünger?
Durch den neuen Haarschnitt um ein paar Jahre (lacht). Pausen helfen dem Körper, zu regenerieren, aber auch dem Kopf: Ich kann abschalten, Distanz gewinnen. Dann kommt die Vorfreude zurück, ich spüre wieder die Nervosität. Wenn man immer spielt, erlischt das Feuer, alles wird zur Normalität. Das wird mir nie passieren, weil ich nicht mehr so viel spielen werde.

Die letzten Wochen verbringt Federer in der Schweiz. «Es hat mir geholfen, zur Ruhe zu kommen.» Er trainiert auf einem Rasenplatz am Ufer des Zürichsees. Mal mit Severin Lüthi, mal mit Ivan Ljubicic. Er geniesst Zeit mit der Familie, besucht zum Beispiel eine Badi in Kilchberg. Seit Sonntag ist er in Stuttgart. «Hier ist es speziell für mich, weil es nicht weit von zu Hause ist. Natürlich hat es auch Spass gemacht, wieder einmal in Deutschland auf der Autobahn zu fahren.»

«Ich trainiere nicht mehr so viel und hart wie früher.»

Roger Federer

Was fehlt Ihnen, wenn Sie keine Turniere spielen?
Ich geniesse das Gefühl des Gewinnens. Ich empfinde es als grosses Privileg, die Welt zu bereisen, Menschen zu treffen, vor Publikum zu spielen, überall auf der Welt verschiedene Emotionen erleben zu dürfen und die Kultur zu erfahren. Dass ich das mit der Familie erleben darf und einer Mannschaft, die seit langer Zeit mit mir arbeitet, macht es noch schöner.

Königliche Hochzeiten statt Turniere: Roger und Mirka Federer wurden von Pippa Middleton eingeladen. Bild: Kirsty Wigglesworth/AP/KEYSTONE

Können Sie sich in der Schweiz überhaupt aufs Training konzentrieren?
Ich muss sehr diszipliniert sein, weil es so viele andere Möglichkeiten gibt. Ich kann Freunde treffen oder etwas mit der Familie unternehmen. Aber Training, Massage, oder Stretching sind sehr wichtig, brauchen aber viel Zeit. Ich bin absolut seriös gewesen, aber auch froh, dass diese Phase vorbei ist. Trainingsblöcke sind fast gefährlicher als Matches, weil die kennt der Körper. Darum bin ich froh, dass ich jetzt nie ein Problem hatte.

Hängt Ihnen das Training nie zum Hals raus?
Früher habe ich fünf, sechs Tage am Stück trainiert. Heute haben ich und mein Konditionstrainer das Gefühl, dass ich das nicht mehr brauche. Anderthalb, zwei Stunden reichen. Ich trainiere nicht mehr so viel und hart wie früher. Ich will mich im Training nicht kaputt machen. Seit der Verletzung im letzten Jahr habe ich mehr Freizeit, Zeit für mich und die Familie.

Gibt es Dinge, die Sie mit 35 Jahren nicht mehr machen können?
Ich habe aufgehört, alle Sportarten zu machen, die auch nur annähernd gefährlich sind. Mein Körper ist so aufs Tennis fokussiert, dass alles andere Verletzungsgefahr mit sich bringt. Aber das ist kein Problem für mich, ich habe jetzt Kinder und auch andere Interessen. Ich muss nicht mehr dauernd Fussball spielen, Squashen, oder Ski fahren. Wichtig ist vor allem, dass ich genügend Schlaf bekomme. Das ist für mich fast das grösste Problem, weil um die Kinder herum immer viel los ist.

Dafür kann Roger auf der Limmat Tennis spielen

Hatten Sie überhaupt Zeit, den French-Open-Final zu schauen?
Ganz ehrlich? Ich habe zuletzt nur wenig Tennis geschaut, vom Final vielleicht zehn Ballwechsel gesehen. Ich habe ja selber trainiert, oder mit der Familie Zeit verbracht. Ich habe es in Miami ja noch auf dem Platz gesagt, dass er die Sandsaison zerstören wird. Jetzt habe ich für einmal Recht gehabt (lacht). Was Rafa geleistet hat, ist absolut gigantisch. Wirklich überraschend kommt es für mich aber nicht.

Hätten Sie Nadal schlagen können?
Am Sonntag nicht. Nicht so, wie er sich zuletzt auf Sand präsentiert hat. 

«Wenn es zum Showdown mit Nadal kommt ist es umso schöner.»

Roger Federer

Inspiriert Sie Nadals Erfolg auch ein wenig für Wimbledon?
An meiner Situation ändert das nichts. Wimbledon war schon Anfang Jahr mein grosses Ziel. Aber es ist schön, zu sehen, dass wenn man ein grosses Ziel hat wie Rafa in Paris und ich in Wimbledon, dass man das auch erreichen kann. Er reist jetzt natürlich mit riesigem Selbstvertrauen nach Wimbledon, was auch nicht unbedingt ideal ist (lacht). Aber es ist ja nicht das erste Mal, sondern das zehnte Mal. Er kennt das, ich kenne das.

Sie duellieren sich mit Ihm um die Nummer eins der Weltrangliste.
Für mich geht die Saison jetzt erst richtig los. Ich weiss nicht, wie viel ich noch im Köcher habe, wie viele Turniere ich noch gewinnen kann, oder eben nicht. Es steht sicher nicht im Vordergrund. Ich versuche, gesund zu bleiben und Turniere zu gewinnen. Ich denke, für Nadal ist es das Gleiche. Aber wenn es zum Showdown kommt, ist es umso schöner.

Umfrage

Wer ist Ende des Jahres die Nummer 1?

  • Abstimmen

2,092 Votes zu: Wer ist Ende des Jahres die Nummer 1?

  • 39%Rafael Nadal.
  • 40%Roger Federer.
  • 4%Stan Wawrinka.
  • 4%Andy Murray.
  • 6%Roger Federer.
  • 1%Ein anderer Spieler.
  • 8%Ich will nur das Resultat sehen.

«Ich bin kein Fan davon, einen Trainer für ein paar Monate zu holen.»

Roger Federer

Wie beurteilen Sie die Situation, in der sich Novak Djokovic befindet?
Wenn man ihn vergleicht zu vor einem Jahr, ist es für ihn sicher eine sehr schwierige Situation, gleichzeitig ist er immer noch in den Top 4, und auch in den Top Ten der Jahreswertung, obwohl er für seine Verhältnisse schwach spielt. Ich muss aber sagen, dass ich ihn sehr wenig habe spielen sehen. Ich habe mehr durch die Medien mitbekommen, wie es ihm geht und was er sagt. Ich bin aber sicher: Irgendwann gewinnt Novak wieder Grand-Slam-Titel und spielt um die Nummer 1.

Andre Agassi betreut seit kurzer Zeit Novak Djokovic. Bild: Christophe Ena/AP/KEYSTONE

Agassi ist jetzt sein Trainer. Halten Sie das für einen guten Schachzug?
Das war nur ein Test, oder? Es hat mich leicht überrascht. Wenn du lange nicht mehr im Tennis warst wie Agassi oder Edberg und plötzlich ruft jemand wie Djokovic oder ich an mit so vielen erfolgen sagst du dir: Ich kann ja mal schauen gehen, reinschnuppern wie bei Agassi. Trainerwechsel gibt's halt immer wieder.​

Stan Wawrinka hat Ihren Ex-Trainer Paul Annacone engagiert, was sagen Sie dazu?
Warum auch nicht? Ich bin nicht Fan davon, jemanden für ein paar Monate zu holen. Aber es muss für den Spieler stimmen. Wie viel hilft es, wie viel bringt's dich durcheinander? Wenn einer geeignet ist dazu, dann Paul. Er wird nicht kommen und alles ändern wollen.

Roger Federer lädt sich die watson-App herunter

Video: watson

Unvergessene Tennis-Geschichten

06.01.1996: Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

20.01.2013: Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

21.01.1999: «Yips» beschert Anna Kurnikowa trotz Sieg einen unglaublichen Negativrekord 

24.01.2001: Hingis macht Kleinholz aus Serena und Venus und stürmt in den Australian-Open-Final

26.01.2002: Martina Hingis' Traum schmilzt bei 50 Grad im Glutofen von Melbourne weg

01.02.2009: Federer verpasst Sampras' Rekord und weint nach Pleite gegen Nadal bittere Tränen

13.02.2000: Roger Federer verliert seinen ersten Final, weint bittere Tränen und jammert, er werde nie mehr in ein Endspiel kommen

30.03.2002: Roger Federer bodigt zum ersten Mal die Weltnummer 1 – und diese ist sich sicher: «Er kann den Durchbruch schaffen»

30.04.1993: Wie ein Messerstich die Tenniswelt veränderte

31.05.2009: Robin Söderling fügt Rafael Nadal die einzige Niederlage an den French Open zu und ebnet Roger Federer den Weg zum Karriere-Grand-Slam

01.06.2009: Gedanklich ist Federer wohl schon ausgeschieden. Dann rettet ihn eine unglaubliche Vorhand auf dem Weg zum Karriere-Slam 

05.06.1989: Mondbälle, Krämpfe und ein «Uneufe»-Aufschlag – der 17-jährige Michael Chang treibt Ivan Lendl mit seinem Psychokrieg in den Wahnsinn

05.06.1999: Hingis' schwärzeste Stunde – zwei «Uneufe»-Aufschläge, gellende Pfiffe und bittere Tränen

06.06.2005: Nadals erster erster Streich am French Open – ganz Paris verliebt sich in das «Kind mit der donnernden Linken»

05.07.1997: Martina Hingis ist mit 16 Jahren die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

07.07.1985: Als jüngster Spieler aller Zeiten gewinnt Boris Becker Wimbledon und löst so einen Tennis-Boom in Deutschland aus

08.07.2001: Die Weltnummer 125 triumphiert in Wimbledon: Goran Ivanisevics grosser Traum wird doch noch wahr

08.08.1992: Marc Rosset holt sich an Roger Federers 11. Geburtstag den einzigen grossen Titel, der dem «Maestro» noch fehlt

10.08.2003: Andy Roddick ist einen Sommer lang der beste Tennisspieler des Planeten – dann vergeht ihm das Lachen für lange, lange Zeit

04.09.1977: Bei McEnroes drittem US-Open-Auftritt wird ein Zuschauer mitten im Stadion durch eine Pistolenkugel verletzt

05.09.1996: Sampras kotzt gegen Corretja auf den Court – denkwürdigstes US-Open-Tiebreak aller Zeiten 

20.09.2009: «Who ist the beeest? Better than the reeest?» Federer outet sich nach dem Davis-Cup-Sieg gegen Italien als Party-Tiger

25.10.2002: Nach Roger Federers Gegensmash wirft ihm Andy Roddick frustriert das Racket vor die Füsse

24.11.2009: Das kommt uns Spanisch vor – im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachflash

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
21
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Daylongultra 12.06.2017 20:30
    Highlight Hätte nach den letzten Jahren echt nicht mehr mit einem möglichen Nadal - Federer Final gerechnet, zum Glück kann auch ich mich mal täuschen :-). Wäre lustig anzusehen wenn die beiden die Saison dominieren wie vor 10 Jahren.
    11 1 Melden
  • bokl 12.06.2017 20:01
    Highlight Die Frage die man sich eigentlich stellen müsste ist: "Was haben eigentlich die 90er in den letzten Jahren gemacht?". Nicht gegen Roger, Stan, Rafa, Andy und Novak. Aber wenn die Ü30 so dominieren, stimmt doch etwas in der Sportart nicht. Natürlich ist Erfahrung sehr wichtig, aber zumindest 20-30% der GS-Titel sollten sich doch die Jüngeren schnappen. Ist wirklich zuwenig Talent vorhanden bei den 90er oder fehlt einfach der Fokus und die Leidensbereitschaft? Ein paar 100K Followers gibt es halt auch, wenn man "nur" Top10 ist, aber trotzdem nie ein GS gewinnt.
    7 4 Melden
    • Typu 12.06.2017 20:44
      Highlight Du unterschätzst die nötige professionalität und das ganze drum herum dass perfekt stimmen muss bei einem spieler. Die jungen haben dies noch nicht. Zudem sind federer/nadal absolute ausnahmeerscheinungen. Auch djoko bis zuletzt. An ihm kann man sehen was passiert wenn das umfeld nicht mehr funktioniert.
      12 1 Melden
    • bokl 12.06.2017 21:32
      Highlight Die Jungen? Hallo, es gibt genügend mit 25+. Beim Umfeld stimme ich dir zu. Alle denken Rafa und Fede haben ja so ein lockeres Leben. Aber so lange auf so einem Niveau Sport zu treiben, verlangt viele Opfer.
      9 0 Melden
  • Moti_03 12.06.2017 19:18
    Highlight Alle die auf Nadal getippt haben, sind nicht aktuell informiert ;-)

    Sandplatz Saison ist vorbei und Nadal hat knapp 6k Punkte. 2 grand slam und x 1000 er Turnier sind noch auf hardplatz. Nadal wird es nie schaffen.

    Federer hat 3 Turniere gespielt und 4k Punkte schon geholt, die anderen verlieren Punkte ( 1 Jahr Regelung). Federer nicht, da er letztes Jahr nicht mehr gespielt hat ;-)
    http://live-tennis.eu/de/atp-weltrangliste-live
    12 10 Melden
    • Sloping 12.06.2017 19:32
      Highlight Ich glaube du unterschätzest die aktuelle Stärke von Nadal. Er ist seit langer Zeit wieder ohne Verletzungssorgen. Zudem hat er sein Spiel taktisch offensiver angepasst. Auch sein Service ist im Schnitt 15 km/h schneller geworden. Er wird auch im Wimbledon und am US Open um den Titel mitspielen, sofern er gesund bleibt. Ich würde mich auf ein weiteres episches Wimbledon Finale Roger-Rafa freuen. Das letzte gehörte zum besten, was der Tennissport je gesehen hat.
      32 2 Melden
    • Hayek1902 12.06.2017 19:35
      Highlight Das ist zwar richtig, aber Nadal kann nicht nur Sand spielen (auch wenn er auf Sand unbestritten der Beste ist).
      23 2 Melden
    • Moti_03 12.06.2017 19:50
      Highlight Nadal war immer stark auf Sand, sonst nicht wirklich. Sein top Spin Tennis ist für Sand gemacht. Bei den anderen verlangsamt der Sand das Spiel. Auf hardplatz und Rasen springen die bälle Viel flächer / tiefer und schneller ab. Ganz anderes Tennis. Wir werden sehen ;-)
      5 15 Melden
    • Moti_03 12.06.2017 19:51
      Highlight @sloping; Nein, Nadal wird nicht ins Finale kommen. Auch bei den 1000 er Turniere nicht.
      2 17 Melden
    • Sloping 12.06.2017 20:30
      Highlight Ich glaube Nadal ist aktuell nur bedingt mit den vergangenen Jahren vergleichbar. Dank Carlos Moya hat er sich taktisch (endlich, wie auch Roger) angepasst. Er steht näher an der Grundlinie, die Rückhand ist stark verbessert und der Service variantenreicher und schneller. Durch diese Anpassungen ist er auch auf schnelleren Unterlagen viel gefährlicher. Und: Er scheint seit langem wieder ohne Beschwerden spielen zu können. Er war letztes Jahr nicht in Wimbledon und am US Open nur AF. Roger HF Wimbledon und nicht am US Open. Roger muss also mehr Punkte verteidigen bei den GS.
      8 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 12.06.2017 21:13
      Highlight Nadal wird es auf den schnellen Belägen vier schwieriger haben, aber es bleibt gegen ihn brutal schwierig, wenn er so spielt.

      Der Schlüssel gegen ihn sind zuverlässige, präzise longline Bälle von beiden Seiten und allgemein Bälle halbvolley, jedenfalls aber früh im Aufstieg genommen.

      6 0 Melden
    • Moti_03 12.06.2017 21:35
      Highlight Naja, wieso ich blitze bekomme frage ich mich schon, jeder der mit Tennis draus kommt unterstützt meine Aussage. Was ist falsch daran? Torpezwerg, genau so ist es. Ich spiele auch nie gerne auf Sand, das Spiel ist massiv längsamer als auf andere belagen.
      3 7 Melden
    • Typu 12.06.2017 22:16
      Highlight Nadal kann unglaublich schnell und hart/flach schlagen. Wenn er denn will. Obs ihm im jahresverlauf gelingt, wir werdens sehn.
      1 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 12.06.2017 22:23
      Highlight Wenn er denn will? Sie müssen sich in der Formulierung vergriffen haben.
      3 1 Melden
    • Typu 12.06.2017 22:26
      Highlight Nein, wieso?
      0 2 Melden
    • AJACIED 12.06.2017 22:53
      Highlight @moti als erst machst du einen auf Experte. Am Schluss kommt eine Web Adresse wo du das alles abgeschrieben hast! Wow top 😂😂😂🙈
      1 5 Melden
    • Moti_03 12.06.2017 23:22
      Highlight Neee habe selber in der Jugend im Kader gespielt und verfolge Tennis seit ich klein war. Mit Roger Federer war ich hoch an den Satellit Turniere. Er war ganz früher nie der nachwuchsträger, jedoch hat er als einziger den Durchbruch geschafft. Schon früher zwischen den pausen bei seinen matches war er immer am squash spielen.
      1 2 Melden
    • JonathanFrakes 13.06.2017 18:36
      Highlight @Moti_03: Zu behaupten, Nadal würde es an einem 1000-Tunier nicht in den Final schaffen, obwohl er das AusOpen-Final gespielt hat, zeugt nicht gerade von deiner Tenniskompetenz.
      3 1 Melden
    • Moti_03 14.06.2017 08:41
      Highlight Naja, wir werden sehen, dieses Jahr wird ers nicht schaffen,wegen dem meine Kompetenz in frage stellen? Spricht nicht gerade für deine Intelligenz. Ich werde hier beim nächsten Turnier gerne nochmals posten, wenn er rausfliegt. Wimbledon wird er bereits im viertel final raus sein... was zeichnet dich dann als Experte aus? Studier mal bitte die Punkte und Turnier Ergebnisse der letzten 3 Jahren..
      2 2 Melden
    • AJACIED 14.06.2017 17:05
      Highlight Sonst keine Hobby s als Statistiken zu Posaunen 🙈. Have fun 😂
      0 1 Melden
  • Sloping 12.06.2017 18:58
    Highlight Das wird eine extrem spannende Rasen- und Hartplatzsaison. Mit Rafa, der vor Selbstvertrauen strotzt und auch viel aggressiver und näher an der Grundlinie spielt sowie seinen Aufschlag stark verbessert hat, was ihn auch auf anderen Unterlagen noch gefährlicher macht. Dazu Roger, der diese Saison ebenfalls viel offensiver spielt und die Rückhandschwäche am AO behoben hat, was in Kombination wohl auch zum Titel geführt hat. Als Joker können auch Stan, Murray oder Nole um die Titel mitreden, wenn sie wieder in Form kommen (Murray, Nole) oder wie Stan auch auf Rasen sein Spiel findet.
    10 1 Melden

Nach dem Verzicht auf die Sandsaison: Ist Federer ein Pragmatiker oder ein Feigling?

Nach Roger Federers erneutem Verzicht auf die Sandplatzsaison wirft sich die Frage auf: Ist der Schweizer ein Feigling, Rafael Nadal auf dessen stärkster Unterlage aus dem Weg zu gehen, oder ist er einfach nur clever?

Ein bisschen angefressen schien Roger Federer (36) schon. Seine Antworten waren immer noch höflich und durchdacht, aber doch knapper als sonst. Klar, da war Enttäuschung. Eine Niederlage sei nicht das Ende der Welt und es sei auch okay, einmal zu verlieren, hatte er vor einer Woche in Indian Wells nach der Final-Niederlage noch jovial gesagt.

Über Niederlagen lässt es sich ja auch einfach sinnieren, wenn man so sehr ans Gewinnen gewöhnt ist wie er. Doch zwei Mal in Folge? Das war ihm lange …

Artikel lesen