Sport

Derzeit ganz klar der gefragteste Mann auf der ATP-Tour: Roger Federer. Bild: ERIK S. LESSER/EPA/KEYSTONE

Federers Bilanz und der Grund, warum Mirka mit den Kids Mathe-Aufgaben machen sollte

Roger Federer wird bis zum French Open wohl kein Turnier mehr bestreiten. Der Fokus gilt Wimbledon – und seiner Familie, wie er nach seinem Finalsieg über Rafael Nadal in Miami erklärte. 

03.04.17, 10:50 04.04.17, 03:33

Nach seinem dritten Turniersieg in diesem Jahr, kündigt Roger Federer (35) an: Ich mache jetzt erst mal Pause. «Mein Körper und mein Kopf brauchen das und die Familie braucht mich auch. Ich will bei ihr sein, darauf freue ich mich jetzt.» Auch aus Angst, sein im letzten Jahr operiertes linkes Knie könnte auf den Belagwechsel auf Sand schlecht reagieren, schont sich der Baselbieter nun.

Er mache jetzt zehn Wochen Pause, frohlockt Federer. Seine Rückkehr terminiert er auf das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres, die French Open (ab 28. Mai). Zehn Wochen? Wir rechnen nach und stellen fest: bis zum Kräftemessen in Paris bleiben «nur» acht Wochen Pause. Und hoffen, dass im Hause Federer Ehefrau Mirka die Mathe-Hausaufgaben mit den Zwillingsmädchen erledigt.

Federer erklärt, dass er erst in Paris wieder spielen werde. Video: streamable

Vielleicht kommt Federer aber auch auf seinen Entscheid zurück. Das Masters-1000-Turnier in Monte Carlo (ab 16. April) findet sicher ohne ihn statt, wohl auch jenes in Rom ab dem 14. Mai. Für das Turnier in Madrid, das er schon vier Mal gewonnen hat, steht er zwar auf der Meldeliste, eine Teilnahme ist aber unwahrscheinlich, wie der 35-Jährige durchblicken lässt.

Mit Blick auf die Weltrangliste hat sich Federer die Pause allerdings mehr als verdient. Nachdem er das Jahr als Nummer 17 in Angriff genommen hatte, wird er nun bereits wieder im vierten Rang geführt. Die Jahresrangliste führt er überlegen vor seinem Finalgegner Rafael Nadal an, Dritter ist Stan Wawrinka. Die Rechnung mit der siebenmonatigen Auszeit ist voll aufgegangen.

Das Race to London:

Roger Federer, können Sie sich erklären, warum das Comeback dermassen gut verläuft?
Ich kann es nicht. Beim Warm-up vor dem Final sagte ich zu Severin (Lüthi – Red.), meinem Coach: Hätte ich nur diesen Final in Miami, kein Indian Wells, kein Australian Open - ich wäre trotzdem sehr glücklich. Doch ich habe viel mehr. Es ist traumhaft auf den Courts herumzurennen und zu sehen, dass der Körper gut darauf reagiert. Ich könnte nicht glücklicher sein.

Federers Saisonstarts seit 1999:

Wie geht es weiter?
Jetzt mache ich eine Pause. Weil der Körper eine Pause braucht, der Kopf eine Pause braucht und die Familie mich braucht. Ich will bei ihr sein, darauf freue ich mich jetzt.

Federers Rede bei der Siegesfeier. Video: streamable

Das Resultat gegen Nadal sieht deutlich aus.
Es war ein enges Spiel. Wenn du es nicht gesehen hast, nur das Resultat, denkst du vielleicht: Okay, aus einem Guss, ein paar Pausen und das wars. Das ist nicht die ganze Geschichte. «Rafa» hatte seine Chancen im ersten und im zweiten Satz, es war knapp. Ich war wohl bei den Big Points ein bisschen besser. Warum, kann ich auch nicht sagen. Die Dinge liefen gut für mich. Ich war heute im Kampfmodus und wollte mich irgendwie über Wasser halten. Es war körperlich und mental eine auslaugende Woche.

Was haben Sie in den drei Monaten seit dem Comeback über sich gelernt?
Dass die offensive Art, wie ich seit der Rückkehr spiele, die richtige für mich ist. Der Sieg an einem grossen Turnier wie das Australian Open gibt natürlich Selbstvertrauen, dieses hilft dir durch eine Menge harte Spiele. Ich profitiere zurzeit definitiv vom Selbstvertrauen und der richtigen Einstellung im Kopf. Ich bin in jedem Match fokussiert.

Sie sagten nach dem Final, das French Open sei das nächste Turnier. Blicken Sie schon Richtung Rasensaison?
Im Moment denke ich eher daran mich auszuruhen, dafür zu sorgen, dass ich eine Pause kriege. Am 10. April spiele ich den «Match for Africa», in den Wochen danach bleibe ich wohl auf Hartplätzen. Der Plan ist, zwei Wochen vor dem French Open auf Sand zu wechseln. Für mich fängt die Saison nach Paris erst richtig an. Klingt verrückt, aber so sah ich das schon immer.

Die Highlights des Finals gegen Nadal. Video: YouTube/TheGiggetto

Ist Wimbledon das grösste Ziel 2017?
Wahrscheinlich schon. Wimbledon muss in der näheren Zukunft das grosse Ziel sein. Dann kommen die amerikanischen Hardcourts und dann die ATP Finals. Das French Open davor ist Zugabe. Mal sehen, was sich ergibt – überhaupt kein Druck. Die zweite Saisonhälfte hat jetzt Priorität, auch darum nehme ich eine Auszeit.

Immer dabei: Mirka fiebert mit Roger auf der Tribüne mit. Sogar beim Interview. Bild: Wilfredo Lee/AP/KEYSTONE

Reizt es es Sie nicht, vor Roland Garros öfter zu spielen, jetzt wo es so glänzend läuft?
Wie gesagt, ich bin nicht mehr 24, ich muss mir meine Momente herauspicken. Ich muss auf meine Gesundheit schauen und darauf, dass ich in allen Belangen meines Lebens glücklich bin. Der Verzicht kann sich als gute Sache erweisen. Ich nehme lieber eine Auszeit und komme voller Energie und Zufriedenheit zurück, als dass ich irgendwo bin und die Leute sehen, dass ich nur weg will. So einer will ich nicht sein, wirklich nicht.

Nur Jimmy Connors und Ivan Lendl haben mehr Turniere gewonnen als Sie mit ihren 91. Haben Sie das im Kopf?
Es wäre schön, 100 zu schaffen – einfach, weil es eine schöne Zahl ist. Aber ich suche mir deswegen keine kleinen Turniere aus. Wie gesagt, die Gesundheit kommt vor jedem Rekord. (sih/sda)

Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)

Unvergessene Tennis-Geschichten

05.06.1999: Hingis' schwärzeste Stunde – zwei «Uneufe»-Aufschläge, gellende Pfiffe und bittere Tränen

24.11.2009: Das kommt uns Spanisch vor – im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachflash

07.07.1985: Als jüngster Spieler aller Zeiten gewinnt Boris Becker Wimbledon und löst so einen Tennis-Boom in Deutschland aus

05.09.1996: Sampras kotzt gegen Corretja auf den Court – denkwürdigstes US-Open-Tiebreak aller Zeiten 

01.06.2009: Gedanklich ist Federer wohl schon ausgeschieden. Dann rettet ihn eine unglaubliche Vorhand auf dem Weg zum Karriere-Slam 

08.07.2001: Die Weltnummer 125 triumphiert in Wimbledon: Goran Ivanisevics grosser Traum wird doch noch wahr

24.01.2001: Hingis macht Kleinholz aus Serena und Venus und stürmt in den Australian-Open-Final

13.02.2000: Roger Federer verliert seinen ersten Final, weint bittere Tränen und jammert, er werde nie mehr in ein Endspiel kommen

05.07.1997: Martina Hingis ist mit 16 Jahren die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

08.08.1992: Marc Rosset holt sich an Roger Federers 11. Geburtstag den einzigen grossen Titel, der dem «Maestro» noch fehlt

21.01.1999: «Yips» beschert Anna Kurnikowa trotz Sieg einen unglaublichen Negativrekord 

04.09.1977: Bei McEnroes drittem US-Open-Auftritt wird ein Zuschauer mitten im Stadion durch eine Pistolenkugel verletzt

20.09.2009: «Who ist the beeest? Better than the reeest?» Federer outet sich nach dem Davis-Cup-Sieg gegen Italien als Party-Tiger

30.04.1993: Wie ein Messerstich die Tenniswelt veränderte

25.10.2002: Nach Roger Federers Gegensmash wirft ihm Andy Roddick frustriert das Racket vor die Füsse

06.06.2005: Nadals erster erster Streich am French Open – ganz Paris verliebt sich in das «Kind mit der donnernden Linken»

05.06.1989: Mondbälle, Krämpfe und ein «Uneufe»-Aufschlag – der 17-jährige Michael Chang treibt Ivan Lendl mit seinem Psychokrieg in den Wahnsinn

06.01.1996: Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

31.05.2009: Robin Söderling fügt Rafael Nadal die einzige Niederlage an den French Open zu und ebnet Roger Federer den Weg zum Karriere-Grand-Slam

26.01.2002: Martina Hingis' Traum schmilzt bei 50 Grad im Glutofen von Melbourne weg

20.01.2013: Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

01.02.2009: Federer verpasst Sampras' Rekord und weint nach Pleite gegen Nadal bittere Tränen

30.03.2002: Roger Federer bodigt zum ersten Mal die Weltnummer 1 – und diese ist sich sicher: «Er kann den Durchbruch schaffen»

10.08.2003: Andy Roddick ist einen Sommer lang der beste Tennisspieler des Planeten – dann vergeht ihm das Lachen für lange, lange Zeit

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
28
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Christian Pröckl 03.04.2017 10:54
    Highlight Klar wird Roger wiedee Nummer 1. Rafa, Nole und Andy sind einfach in einem Seuchenjahr. Die brauchen noch einiges an Zeit um wieder in Form zu kommen was Roger, auch wenn er bis auf Paris alle Sandplatzturniere auslassen würde, immer noch schaffen kann.Finde es sehr gut das er mehr für Rasen und Hartplatz was tut, so wirds noch schwerer ihn zu schlagen. Ich bin mir 100% sicher das Roger nochmals die Nummer 1 wird. Auch wenn er ohnehin die ewige Nummer 1 ist und bleibt 😀😎💪
    40 3 Melden
    • recto 03.04.2017 12:53
      Highlight Welcher Genuss, den Tennis-King spielen zu sehen. Wir sollten einfach nur dankbar sein und wenn Du Christian recht behalten solltest, umso schöner!

      Aber: der Rafa ist weit weg von einem schlechten Jahr... der wird nach Paris wohl auf eins der JAHRESwertung stehen.
      29 4 Melden
    • Marshawn 03.04.2017 13:07
      Highlight Zustätzlich kann er dank dieser Pause erholt und vorallem wieder ohne Druck in Paris antreten. Hätte er es in einem der Sandplatz-Masters in den Final geschafft, wäre er als Favorit gehandelt worden.

      Klar, wird sein Name auf der Favoritenliste auftauchen, aber wohl eher als dark horse und nicht als Topfavorit. Er kann alles auf die Karte French Open setzen, was womöglich ein genialer Schachzug ist.
      13 3 Melden
  • Radiochopf 03.04.2017 08:49
    Highlight Ob er nochmals Nummer 1 wird ist mir eigentlich egal, ich freue mich über jedes Spiel von ihm welches ich noch sehen kann.. jedes kann das letzte Spiel sein... wenn er wirklich unbedingt dieNummer 1 werden möchte, dann müsste er noch ein 1-2 Sandplatz Turniere spielen.. ich finde es jedoch intelligenter eine Pause zu machen und dann wieder mit vollem Tank anzugreifen...
    56 3 Melden
  • Sagitarius 03.04.2017 08:46
    Highlight Einfach zurücklehnen und so lange wie möglich geniessen! Danke Roger!
    55 4 Melden
  • Sloping 02.04.2017 23:51
    Highlight Roger hat sich auch dank immer wieder neuer Trainer technisch und taktisch über die Jahre weiter entwickelt. Er spielt so offensiv wie nie zuvor und steht viel weiter im Feld drinn wie früher. So kann er die Bälle im Aufsteigen nehmen wodurch er Zeit gewinnt, respektive der Gegner verliert. Damit kann er die durch das Alter abnehmende Fitness kompensieren. Bei Nadal sehe ich (aus Schweizer Sicht zum Glück) keine solche Evolution. Er spielt in etwa wie zu Beginn seiner Karriere. Nur, dass er wegen des Alters und diversen Verletzungen nicht mehr so schnell ist und auch darum mehr Fehler begeht.
    109 6 Melden
  • Capoditutticapi 02.04.2017 22:40
    Highlight Merci Roger. Sein Kommentar an der Siegerehrung, dass er hofft, die Fans irgendwo auf der Saison wiederzusehen, zeigt aber, dass er Ende Jahr wohl aufhört.
    25 95 Melden
    • TheDoc 02.04.2017 23:26
      Highlight Ich hatte denselben Gedanken. Schon in Indian Wells gab es nichts von "see you next year" oder ähnlich.
      17 19 Melden
    • Toerpe Zwerg 03.04.2017 02:19
      Highlight Bin zum selben Schluss gekommen. Wäre schon jetzt die perfekte Saison, um Ende Jahr aufzuhören... aber er nimmt noch den GS inkl WT Finals mit und tritt als no1 zurück. 😎
      32 18 Melden
    • Raembe 03.04.2017 05:27
      Highlight Das passt aber nicht zu seinen Aussagen das er noch 5 Jahre spielen möchte.

      Ich denke Federer hat gelernt das es nur eine Verletzung braucht, um ihn lange ausser gefecht zu setzen. Darum verspricht er den Fans nicht, das er wiederkommt.
      91 4 Melden
    • Charlie Brown 03.04.2017 05:56
      Highlight Es vergeht kein Match von RF, nach welchem nicht irgend ein Schlauberger glaubt, eine Rücktrittsprognose stellen zu können. Scheint irgendwie Volkssport zu sein.
      127 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.04.2017 07:59
      Highlight Hoffentlich hört er nicht auf Ende Saison, ein Federer in dieser Traumform spielen zu sehen ist eine Augenweide. Und hoffentlich hören die blöden Rücktrittsspekulationen von sog. Experten auf.
      29 5 Melden
    • Capoditutticapi 03.04.2017 08:25
      Highlight Herrlich, wie ihr beiden mich als Experten beschimpft, nur weil ich meine Vermutungen niederschreibe. Wir werden Ende Jahr sehen.
      9 16 Melden
    • TodosSomosSecondos 03.04.2017 08:31
      Highlight Es könnte auch einfach bedeuten, dass wenn man zum x-ten Mal so eine blöde Ansprache halten muss, das Hirn irgendwann zwischen "ich danke natürlich auch den Sponsoren" und "mein Gegner ist so ein Supertyp" auf Durchzug schaltet und man einfach nur noch was labert, um dann endlich in die Massage zu können
      30 5 Melden
    • tschoo 03.04.2017 08:44
      Highlight Es ging hierbei um Miami, er liess dieses Turnier ja auch in seiner Vergangenheit gerne mal aus. Ich denke er weiss, dass er seinen Körper schonen muss und kann nicht mehr so viele Turniere spielen wie früher, daher wollte er bei der Rede auch nicht versprechen, im nächsten Jahr wieder zu spielen. In Indian Wells hatte er noch gesagt, er könne es kaum erwarten, nächstes Jahr wieder hier zu sein, am Ausopen ebenfalls. Vermutlich wird er daher einfach Miami auslassen.
      17 3 Melden
    • Charlie Brown 03.04.2017 09:47
      Highlight @Capoditutticapi: Nicht als Experte. Als Schlauberger. Ein Experte weiss, wovon er redet. Ein Schlauberger nicht.
      15 11 Melden
    • Capoditutticapi 03.04.2017 11:48
      Highlight Ui, der sonst so sympathische Charlie macht sich durch Beleidigungen nicht gerade beliebt. Dass ich nicht weiss wovon ich rede ist eine böse Unterstellung.
      10 12 Melden
    • Charlie Brown 03.04.2017 12:05
      Highlight Ich bin nicht hier, um mich beliebt zu machen. Ich bin hier, um meine Meinung zu sagen.

      Und dass du in Bezug auf Fedis Rücktrittszeitpunkt keine Ahnung hast, wovon du redest, ist offensichtlich. Weil ausser Fedi niemand eine Ahnung hat. Gut, vielleicht noch Mirka. Und allenfalls Severin und Ivan. Aber da du wahrscheinlich weder Mirka noch Severin oder Ivan bist, bleibe ich bei meiner Einschätzung. Ohne dich je persönlich beleidigt zu haben wollen. Für was ich mich entschuldige, falls es so angekommen sein sollte.
      11 3 Melden
    • ybfreak 03.04.2017 13:11
      Highlight Ich denke die Aussage war eher so gemeint, dass er hofft, den einen oder anderen Fan AUCH an einem anderen Turnier zu sehen.
      3 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 03.04.2017 13:49
      Highlight Merke: Über Federers Rücktritt darf Niemand mutmassen. NIEMAND.

      Nur Mirka und vielleicht Ivan und Severin ... wobei die mutmassen dann nicht. Die würden dann wissen ...

      Elende Schlauberger.
      10 6 Melden
    • Charlie Brown 03.04.2017 14:44
      Highlight Doch, doch, Toerpe. Du darfst natürlich mutmassen. Du darfst sogar Ende Saison sagen, du hättest es bereits Anfang April gewusst, wenn er denn wirklich Ende Saison zurücktritt.

      Bravo Toerpe.
      2 6 Melden
    • Toerpe Zwerg 03.04.2017 15:22
      Highlight Hehe. Jetzt bin ich auf einer Stufe mit Roger, Mirka, Ivan und Severin.
      3 5 Melden
    • Charlie Brown 03.04.2017 15:32
      Highlight Toerpe, du darfst mutmassen, auch wenn / obwohl / gerade weil du keine Ahnung hast.

      Erwarte aber bitte nicht, dass du dafür noch Kekse von jemandem bekommst. Fürs mutmassen gibt's die eigentlich nirgends.

      Und nein, damit erreichst du keinesfalls die Stufe von Roger und seiner Entourage. Warum auch?
      1 6 Melden
    • Toerpe Zwerg 03.04.2017 15:50
      Highlight Immerhin wurde ich von Charlie Brown in den exquisiten Kreis von nun 5 Menschen erhoben, welche sich zu einem möglichen Rücktritt Federers äussern dürfen ...

      Mag lieber Salzstängeli!
      6 4 Melden
    • Datsyuk * 03.04.2017 19:37
      Highlight Nach dem Gewinn des Olympia-Einzelturniers hört Federer auf.
      2 4 Melden
  • cedricf 02.04.2017 21:55
    Highlight Das Märchen um das Traumcomeback geht weiter. Dritter Saisontitel und vierter Sieg in Folge gegen Rafa!

    Schade, dass er mit grösster Wahrscheinlichkeit bis zu den French Open pausieren wird. Schade ist dies aber nur für die Fans.

    Roger Federer hat in seiner gesamten Karriere gezeigt, dass er seinen Körper richtig einschätzen kann. Und ich denke, dass er diese Pause braucht, um wieder topfit in die nächste, wichtige Saisonphase zu steigen. Auch wenn ihm die Müdigkeit heute kaum anzusehen war.

    Keep the FedExpress rolling, please! Danke, Maestro, für weitere unvergessliche Tennisaugenblicke!
    183 5 Melden
  • Jokaero 02.04.2017 21:34
    Highlight Wochenende schon wieder vorbei, aber trotzdem ist man happy. Fedi sei Dank :-)
    Und jetzt lässt er das Schweizer Tennisherz auch noch von weiteren Rekorden träumen. Go Roger!
    131 5 Melden
  • Marshawn 02.04.2017 21:20
    Highlight Danke Roger!
    218 5 Melden

«Wir sind die grössten Loser – wenn das BGE mit uns klappt, dann klappt es überall»

Im Zuge eines Experiments darf der Finne Juha Jarvinen zwei Jahre von einem Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) leben. Nach nur einem halben Jahr geht er bereits seinem Traumjob nach – und arbeitet mehr als zuvor.

Bereits im Januar haben wir mit Juha Jarvinen gesprochen. Damals steckten seine Projekte noch in den Kinderschuhen. Das Intverview findest du hier:

Herr Jarvinen, wie geht es Ihnen?Ausgezeichnet, ich komme gerade vom Blaubeeren pflücken. Die haben hier Saison. 

Sie erhalten seit über einem halben Jahr ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Im Januar waren Sie voller Tatendrang und hatten diverse Projekte im Kopf. Was hat sich seither getan?Das Bedingungslose Grundeinkommen hat es mir …

Artikel lesen